<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
  version="2.0">
  <channel>
    <title>Die Entwicklung von Windows 8</title>
    <atom:link
      href="https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/feed.xml"
      rel="self"
      type="application/rss+xml" />
    <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/feed.xml</link>
    <description>Einblicke in die Arbeit des Windows-Entwicklerteams</description>
    <lastBuildDate>Wed, 17 Apr 2019 03:17:32 GMT</lastBuildDate>
    <language>en-US</language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <item>
      <title>Aktualisierungen an Windows 8 vor der endgültigen Veröffentlichung</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/aktualisierungen-an-windows8-vor-der-endgltigen-verffentlichung</link>
      <pubDate>Thu, 11 Oct 2012 11:13:14 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/10/11/aktualisierungen-an-windows8-vor-der-endgltigen-verffentlichung/</guid>
      <description><![CDATA[Wir freuen uns, viele Verbesserungen in Bereichen wie Leistung, Energieverwaltung und Akkunutzung...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent">  <p>Wir freuen uns, viele Verbesserungen in Bereichen wie Leistung, Energieverwaltung und Akkunutzung sowie Medienwiedergabe und Kompatibilität an Windows 8 bereitstellen zu können. Diese Verbesserungen sind ab heute über Windows Update verfügbar. Wir möchten Sie kurz über unsere Verbesserungen bei diesen Bereitstellungen und besonders über deren Veröffentlichungstakt informieren.</p>  <p>Bei jeder Version von Windows lag bisher ein Zeitraum von ca. 8 bis 12 Wochen zwischen der Veröffentlichung des Codes für OEMs sowie Hersteller und der endgültigen Veröffentlichung des Produkts für Endkunden-PCs. Dieser Zeitraum wurde bislang immer dazu genutzt, neue PCs, die beispielsweise neue oder erweiterte Komponenten, Treiber und Begleitsoftware enthalten können, und den endgültigen Code von Windows aufeinander abzustimmen. Da diese Hardware- und Softwarekomponenten brandneu sind, kann sich herausstellen, dass an <i>grundlegenden</i> Bereichen von Windows noch Änderungen oder Verbesserungen notwendig sind.</p>  <p>Wir nehmen oftmals Dutzende von Änderungen für jeden OEM dieser neuen PCs vor. Diese Änderungen wurden bislang während der Herstellung der PCs bereitgestellt und waren somit für den Benutzer nicht zugänglich. Obwohl diese Änderungen zahlreiche PCs betreffen konnten, bestand bislang keine Möglichkeit für Tests und Zertifizierungen, um diese Updates in großem Maßstab zu verteilen. Daher mussten Kunden auf das erste Service Pack warten, bevor sie von diesen Verbesserungen profitieren konnten. Wir sind uns bewusst, dass viele Kunden herausfinden wollten, worin diese OEM-Verbesserungen bestanden, um Ihre eigene Windows-Version zu aktualisieren.</p>  <p>Während der letzten Monate der Entwicklung von Windows 8 haben wir Anstrengungen unternommen, Tools und Prozesse zu entwickeln, mit denen wir die Updates, die im Anschluss an die RTM-Version erfolgen, früher bereitstellen können als im Rahmen eines Service Packs. Dank der Entwicklung besserer Tools für Testautomatisierung und Testbereichsabdeckung freuen wir uns bekannt geben zu können, dass Windows 8 zum Zeitpunkt der endgültigen Veröffentlichung für sämtliche Kunden auf dem neuesten Stand sein wird. Wenn Sie MSDN- oder Unternehmenskunde sind, stehen diese Updates ab heute (9. Oktober) über Windows Update für Ihre Windows 8-PCs bereit. Damit folgen wir unserem üblichen Takt, bei dem Windows-Updates stets am zweiten Dienstag eines Monats gegen 10:00 Uhr bereitgestellt werden.</p>  <p>Wie immer finden Sie zu diesen Updates einen <i>Knowledge Base</i> (KB)-Artikel mit einer entsprechenden Dokumentation. Die Dokumentation für diese Updates finden Sie <a href="http://support.microsoft.com/kb/2756872" target="_blank">hier</a>. Eine Übersetzung des zugehörigen Texts finden Sie weiter unten. Selbstverständlich veröffentlichen wir auch weiterhin Änderungen und Verbesserungen, genau wie bei Windows 7.</p>  <p>Wir sind überzeugt, dass dieses neue Verfahren bei der Bereitstellung von Updates für Windows Verbesserungen für alle Kunden mit sich bringt.</p>  <p>– Steven</p>  <hr />  <p><b>Titel des KB-Artikels:</b></p>  <p>„<b>Windows 8 und Windows Server 2012 – Kumulatives Update zur allgemeinen Verfügbarkeit</b>“</p>  <p><b>Beschreibung:</b></p>  <p>Das kumulative Update zur allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 8-Client und Windows Server 2012 steht bereit. Dieses kumulative Update enthält eine Reihe von Verbesserungen bei Leistung und Zuverlässigkeit von Windows 8. Es wird empfohlen, dieses kumulative Update im Rahmen regelmäßiger Aktualisierungen anzuwenden. </p>  <p><b>Verbesserungen:</b></p>  <ul>   <li>Höhere Energieeffizienz, längere Akkulebensdauer</li>    <li>Leistungsverbesserungen bei Windows 8-Apps sowie der Startseite</li>    <li>Verbesserte Audio- und Videowiedergabe in vielen Bereichen</li>    <li>Verbesserte Anwendungs- und Treiberkompatibilität mit Windows 8</li>  </ul>  <p><b>Bekannte Probleme:</b></p>  <ul>   <li>Beim Aktivieren oder Deaktivieren von Windows-Funktionen muss der Computer möglicherweise neu gestartet werden. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn Sie den Remotezugriff ein- bzw. ausschalten.</li>  </ul> <!--
Title: "Aktualisierungen an Windows 8 vor der endgültigen Veröffentlichung"
Tags: "Updates, endgültige Veröffentlichung"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Aktualisierungen an den in Windows 8 integrierten Apps</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/aktualisierungen-an-den-in-windows8-integrierten-apps</link>
      <pubDate>Wed, 10 Oct 2012 17:44:03 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/10/10/aktualisierungen-an-den-in-windows8-integrierten-apps/</guid>
      <description><![CDATA[Wir freuen uns, die endgültige Veröffentlichung von Windows 8 und Windows RT näher rücken zu...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent"> <blockquote>   <p><i>Wir freuen uns, die endgültige Veröffentlichung von Windows 8 und Windows RT näher rücken zu sehen. Im Store gibt es Tausende neuer Apps zur Auswahl. Und Zehntausende Entwickler weltweit haben bereits Apps erstellt. Wir haben bei Microsoft seit August neue Funktionen hinzugefügt und die Apps verbessert, die bei der endgültigen Veröffentlichung in Windows enthaltenen sein werden. Wir führen neue Funktionen ein, steigern die Leistung und verbessern die Zuverlässigkeit. Dieser Beitrag wurde von Gabriel Aul vom Program Management-Team verfasst und behandelt einige der Aktualisierungen am Store.        <br />– Steven</i></p>  </blockquote>  <hr />  <p>Die bevorstehende, endgültige Veröffentlichung von Windows 8 wurde vom Windows-Team und anderen Teams bei Microsoft vorbereitet. Selbstverständlich war dabei die Zusammenarbeit mit PC-Herstellern am wichtigsten, um diesen zu helfen, die fantastischen neuen Windows 8-PCs rechtzeitig bereitzustellen. Einige dieser PCs wurden bereits angekündigt, weitere Ankündigungen werden folgen. Mit Windows 8 führen wir auch den neuen Store für Windows 8-Apps ein sowie die neuen Apps, die in Windows bereits enthalten sind. Im Windows Store finden Sie schon vor der endgültigen Veröffentlichung Tausende Apps. Wir arbeiten täglich mit Entwicklern auf der ganzen Welt zusammen, um das Angebot auszubauen. Der Windows Store bietet Entwicklern die unvergleichliche Chance, Hunderte Millionen Kunden zu erreichen. Daher freuen wir uns über die tollen Neuerscheinungen, die jeden Tag eintreffen.</p>  <p>Selbstverständlich nutzen wir auch die integrierte Updatemöglichkeit für Apps, die im Windows Store angeboten werden. Im Vorfeld der endgültigen Veröffentlichung von Windows 8 stellen wir zahlreiche Updates für Apps zur Verfügung, die im RTM-Build von Windows 8 enthalten waren, den PC-Hersteller und MSDN- sowie TechNet-Abonnenten ab August in Augenschein nehmen konnten. Selbstverständlich stehen diese App-Updates auch für PC-Hersteller bereit, die diese künftig mit Ihren PCs ausliefern können. Alle von Ihnen, die Windows 8 RTM bereits installiert haben, können sich die Updates einfach aus dem Store holen. Die Store-Kachel informiert Sie, wenn Updates bereitstehen. Sie können die Kachel öffnen und auf den Update-Link in der rechten oberen Ecke klicken, um eine Liste mit allen Updates anzuzeigen und die gewünschten auszuwählen.</p>  <p>Zunächst erscheint morgen die Bing-App. Weitere Updates erscheinen bis zum 26<sup></sup>. Oktober. Sie werden wie gewohnt über Windows Store-Updates informiert. Dazu wird auf der Store-Kachel die Anzahl verfügbarer Apps angezeigt. Sie können die Updates einfach auswählen und installieren, wann es Ihnen am besten passt:</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4212.Start_1C2B5EA6.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4212.Start_5F00_1C2B5EA6.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Store-App auf der Startseite" border="0" alt="Startseite und die Store-Kachel mit 3 Updates" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8507.Start_thumb_50CBBAE1.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8507.Start_5F00_thumb_5F00_50CBBAE1.png" width="543" height="270" /></a></p>  <p>Im Allgemeinen werden Sie an den Apps Verbesserungen bei Leistung und Zuverlässigkeit bemerken. Außerdem gibt es neue Funktionen zu entdecken. Hier sind einige der wichtigsten Änderungen:</p>  <table style="width: 823px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody>     <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2234.Skydrive_62A84EAE.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2234.Skydrive_5F00_62A84EAE.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="SkyDrive" border="0" alt="Kachel für die SkyDrive-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7532.Skydrive_thumb_707A94A9.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7532.Skydrive_5F00_thumb_5F00_707A94A9.png" width="119" height="118" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">SkyDrive</span></p>          <ul>           <li>Suchen in SkyDrive</li>            <li>Umbenennen und Verschieben von Ordnern und Dateien</li>            <li>Neue Startseite</li>            <li>Rasches benutzerdefiniertes Sortieren</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1651.Mail-Calendar-People-and-Messaging-apps_3B6E0579.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1651.Mail_2D00_Calendar_2D00_People_2D00_and_2D00_Messaging_2D00_apps_5F00_3B6E0579.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Die Apps Mail, Kalender, Kontakte und Nachrichten" border="0" alt="App-Kacheln für Mail, Kalender, Kontakte und Nachrichten" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0488.Mail-Calendar-People-and-Messaging-apps_thumb_30447B2F.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0488.Mail_2D00_Calendar_2D00_People_2D00_and_2D00_Messaging_2D00_apps_5F00_thumb_5F00_30447B2F.png" width="130" height="130" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Mail, Kalender, Kontakte und Nachrichten</span></p>          <ul>           <li>Unterhaltungsansicht im Posteingang</li>            <li>Vollständige Unterstützung für IMAP-Konten</li>            <li>Annehmen und Ablehnen von Einladungen in den E-Mails</li>            <li>Aufnehmen und Aktualisieren Ihres Profilbilds</li>            <li>Verbesserte Suche</li>            <li>Suchen nach Kontakten in der Nachrichten-App</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7345.Photos_10296E72.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7345.Photos_5F00_10296E72.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Fotos" border="0" alt="Kachel der Fotos-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5282.Photos_thumb_700E61B4.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5282.Photos_5F00_thumb_5F00_700E61B4.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Fotos</span></p>          <ul>           <li>Zuschneiden und Drehen von Fotos</li>            <li>Neue automatische Diashows mit Kollagen</li>            <li>Ansehen von Fotos und Videos von Nerzwerkspeicherorten wie Windows Home Server, Netzwerkfreigaben und Heimnetzgruppen in Ihrer Bildbibliothek</li>            <li>Blättern durch die Bilder in Ihrer Bildbibliothek auch beim Öffnen über den Desktop</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2148.Maps_4FF354F7.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2148.Maps_5F00_4FF354F7.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Karten" border="0" alt="Kachel der Karten-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2543.Maps_thumb_2FD8483A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2543.Maps_5F00_thumb_5F00_2FD8483A.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Karten</span></p>          <ul>           <li>Vogelperspektive</li>            <li>Über 3.000 Karten von Gebäuden</li>            <li>Routenführung</li>            <li>Verbesserungen bei Navigation und Layout</li>            <li>Verbesserungen beim Anpassen, einschließlich benutzerdefinierter Stecknadeln und Roaming-Optionen</li>            <li>Integration in die Bing- und Reisen-Apps</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1565.Bing_61CFE8C4.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1565.Bing_5F00_61CFE8C4.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Bing" border="0" alt="Kachel der Bing-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5850.Bing_thumb_5AB0AC4C.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5850.Bing_5F00_thumb_5F00_5AB0AC4C.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Bing</span></p>          <ul>           <li>Umfassendere Suchergebnisse für lokale Inhalte und Bilder</li>            <li>Integration der Bing-Prämienvorschau</li>            <li>Verwenden des Zooms für Suchergebnisse zum Anzeigen zugehöriger Anfragen</li>            <li>Verwenden der Dateiauswahl für Bilder von Bing für den Sperrbildschirm oder in anderen Apps</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3716.Finance_6882F247.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3716.Finance_5F00_6882F247.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Finanzen" border="0" alt="Kachel für die Finanzen-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3730.Finance_thumb_76553842.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3730.Finance_5F00_thumb_5F00_76553842.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Finanzen</span></p>          <ul>           <li>Zusätzliche Inhalte aus Nachrichten und Zeitschriften</li>            <li>Weitere Börsenkurse</li>            <li>Videos zu Finanzen</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5857.News_6F35FBCA.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5857.News_5F00_6F35FBCA.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="News" border="0" alt="Kachel der News-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0181.News_thumb_4F1AEF0D.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0181.News_5F00_thumb_5F00_4F1AEF0D.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">News</span></p>          <ul>           <li>Zusätzliche News von Partnern wie der New York Times und dem Wall Street Journal</li>            <li>Verbesserter Artikel-Reader, einschließlich Anpassung von Schriftarten, Zoom, Seitennummerierung und vielem mehr</li>            <li>Verbessertes Lesen im Offlinemodus</li>            <li>Neue Videos</li>            <li>Diashows</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8585.Sports_01128F98.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8585.Sports_5F00_01128F98.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Sport" border="0" alt="Kachel der Sport-App" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0488.Sports_thumb_47FBB295.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0488.Sports_5F00_thumb_5F00_47FBB295.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Sport</span></p>          <ul>           <li>Zusätzliche Inhalte aus Nachrichten und Zeitschriften</li>            <li>Sportvideos</li>            <li>Diashows</li>            <li>Neue Fußballligen, einschließlich MLS, J. League und der brasilianischen Liga</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3617.Travel_55CDF890.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3617.Travel_5F00_55CDF890.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Reisen" border="0" alt="Reisen" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0564.Travel_thumb_20C16960.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0564.Travel_5F00_thumb_5F00_20C16960.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Reisen</span></p>          <ul>           <li>Zusätzliche Inhalte aus Nachrichten und Zeitschriften</li>            <li>Verbesserte Suche nach Flügen und neue Fortschrittsanzeige für Flüge</li>            <li>Verbesserte Seite mit Hotelangeboten</li>            <li>Interaktive 360-Grad-Panoramen (Gyroskopunterstützung)</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6763.Weather_00A65CA3.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6763.Weather_5F00_00A65CA3.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Wetter" border="0" alt="Wetter" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1157.Weather_thumb_608B4FE5.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1157.Weather_5F00_thumb_5F00_608B4FE5.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Wetter</span></p>          <ul>           <li>Verbesserungen beim Standardstandort</li>            <li>Stündliche Wettervorhersagen für bis zu 10 Tage</li>            <li>Tiefst- und Höchsttemperaturen für Tag und Nacht</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2627.Video_07596626.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2627.Video_5F00_07596626.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Video" border="0" alt="Video" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1641.Video_thumb_152BAC21.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1641.Video_5F00_thumb_5F00_152BAC21.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Video</span></p>          <ul>           <li>Kauf in örtlichen Währungen</li>            <li>Untertitel</li>            <li>Suche nach Schauspielern oder Regisseuren</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2211.Music_0E0C6FA9.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2211.Music_5F00_0E0C6FA9.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Musik" border="0" alt="Musik" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5857.Music_thumb_06ED3331.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5857.Music_5F00_thumb_5F00_06ED3331.png" width="120" height="120" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Musik</span></p>          <ul>           <li>Erweiterte Musik-Dienste</li>            <li>Umfassende Anzeigen während der Wiedergabe</li>            <li>Entdecken von Musik mit SmartDJ</li>         </ul>       </td>     </tr>      <tr>       <td valign="top" width="147">         <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6428.Games_7FCDF6B8.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6428.Games_5F00_7FCDF6B8.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Spiele" border="0" alt="Spiele" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2727.Games_thumb_0DA03CB4.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2727.Games_5F00_thumb_5F00_0DA03CB4.png" width="120" height="121" /></a></p>       </td>        <td valign="top" width="674">         <p><span style="font-size: medium;" size="4">Spiele</span></p>          <ul>           <li>Tolle neue Spiele</li>            <li>In-Game-Kauf</li>            <li>Einladungen und Benachrichtigungen</li>         </ul>       </td>     </tr>   </tbody></table>  <p>Wir freuen uns, diese aktualisierten Apps für alle Anwender veröffentlichen zu können, die Windows 8 bereits nutzen. Selbstverständlich freuen wir uns auch, die aktualisierten Apps bei der Veröffentlichung von Windows 8 allen Benutzern präsentieren zu können, die einen neuen PC erwerben oder ihren alten aktualisieren.</p>  <p>– Gabriel Aul</p> <!--
Title: "Aktualisierungen an den in Windows 8 integrierten Apps"
Tags: "Apps, Aktualisierungen, GA, Windows Store"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Kooperation bei der Entwicklung von Windows RT-PCs</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/kooperation-bei-der-entwicklung-von-windowsrt-pcs</link>
      <pubDate>Fri, 17 Aug 2012 12:42:26 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/08/17/kooperation-bei-der-entwicklung-von-windowsrt-pcs/</guid>
      <description><![CDATA[Seit der Fertigungsfreigabe (RTM) am 1. August richten die PC-Hersteller mithilfe der...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent"> <blockquote>   <p><i>Seit der Fertigungsfreigabe (RTM) am 1. August richten die PC-Hersteller mithilfe der veröffentlichten Software die neuen, für Windows 8 entwickelten PCs ein. Wir sind begeistert von der geballten Innovation und Kreativität, die im Oktober auf den Markt kommen wird. Unsere technische Zusammenarbeit zur Verbesserung von Leistung, Zuverlässigkeit und Akkulaufzeit der neuen, für Windows 8 entwickelten PCs verläuft besser als je zuvor. Wir wissen, dass sich viele Leute dafür interessieren, wie wir dieses Verfahren auf eine neue auf Grundlage der ARM-Plattform entwickelte PC-Generation ausgeweitet haben. In diesem Beitrag berichten wir ausführlich über die Kooperation bei der Entwicklung von Windows RT und der neuen für das Betriebssystem entwickelten PCs. <strong>Diesen Beitrag hat Mike Angiulo, Vice President des Ecosystem and Planning-Teams, verfasst.          <br /></strong>– Steven</i></p> </blockquote>  <hr />  <p>Windows 8 und Windows RT haben beide den RTM-Meilenstein erreicht. Gemeinsam mit unseren Partnern, darunter PC- und Chip-Hersteller sowie andere Zulieferer von Komponenten, arbeiten wir intensiv an der Fertigstellung hochwertiger Windows RT- und Windows 8-PCs, die Sie bestimmt begeistern werden. Uns begeistern die Designs, die unsere PC-Herstellerpartner auf Grundlage von Windows 8 und Windows RT entwickelt haben.</p>  <p>Der Umfang der Intel- und AMD-basierten Entwürfe der Partner-PC-Hersteller für Windows 8 setzt wieder neue Maßstäbe für starke Rechenleistung und innovative Designs. Es erwartet Sie alles von extrem dünnen, schlanken Designs mit umwerfenden HD-Bildschirmen über stilvoll gestaltete All-In-One-PCs mit großen, immersiven Touch-Bildschirmen bis hin zu Hochleistungs-Tower-PCs mit mehreren Grafikkarten und Hochleistungsspeicher-Arrays. Außerdem bietet diese große Bandbreite von PCs Preis- und Featurekombinationen, mit denen jeder Kunde einen PC findet, der perfekt zu seinen Bedürfnissen und seinem Lifestyle passt.</p>  <p>Besonders spektakulär finden wir die neuen energiesparenden x86 Windows 8-PCs, die dank der innovativen SoC-Plattform von Intel den verbundenen Standbymodus <i>Always On Always Connected (AOAC)</i> ermöglichen. Erst kürzlich hat <a href="http://www.lenovo.com/products/us/tablet/thinkpad/thinkpad-tablet-2/">Lenovo das ThinkPad Tablet 2 angekündigt</a>, welches auf dem neuesten Intel ATOM®-Prozessor aufbaut und eine einzigartige Kombination neuer Features bietet. Auf die Vorteile dieses Szenarios werden wir noch in diesem Beitrag eingehen.</p>  <p>Microsoft hat sehr intensiv an dieser Version gearbeitet, um Tools und Unterstützung für die neuen PCs bereitzustellen, die im Vergleich mit ähnlichen Windows 7-PCs zuverlässiger, schneller, ressourcenschonender und mit verbesserter Software ausgestattet sind. Windows 8-PCs sind bereits unterwegs, vom aktuellen <a href="http://www.intel.com/content/www/de/de/sponsors-of-tomorrow/ultrabook.html">Ultrabook™</a> bis hin zu den leistungsstärksten und erweiterbaren Arbeitsstationen.</p>  <p>Windows RT läutet eine neue Ära ARM-basierter PCs ein, in der wir in Kooperation mit unseren Chip- und PC-Herstellerpartnern ein ganzes Sortiment von Innovationen auf den Markt bringen werden. In dem früheren Beitrag <a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2012/02/15/die-entwicklung-von-windows-f-252-r-die-arm-prozessorarchitektur.aspx" target="_blank">Die Entwicklung von Windows für die ARM-Prozessorarchitektur</a> haben wir ausführlich die technische Arbeit beschrieben, die bei der Entwicklung von Windows RT notwendig war. Im weiteren Verlauf dieses Beitrags möchte ich die neuesten Entwicklungen in der systemweiten Kooperation vorstellen, mit der neue Windows RT-PCs auf den Markt gebracht werden. Zunächst möchte ich jedoch kurz die wichtigsten Punkte des früheren Beitrags rekapitulieren:  </p>  <ul>   <li>Große Anteile des Codes von Windows RT und Windows 8 sind gleich. Windows RT wurde als Teil der weltweit größten Computerumgebung entwickelt und wird entsprechend vertrieben und unterstützt.</li>    <li>Wir haben unser Ziel erreicht, für alle Windows RT-SoC-Plattformen von NVIDIA, Qualcomm und Texas Instruments dieselben Windows-Binärdateien zu verwenden. Dabei hat jedes Unternehmen innovative ARM-CPUs entwickelt, die die Grundlage eines vollständigen Systems bilden.</li>    <li>Die Einführung von Windows RT-PCs bedeutet die Entwicklung eines vollkommen neuen PC-Systems, sodass PC-Hersteller eine neue Computergeneration mit innovativen Funktionen, allen voran ARM-basierte Prozessoren, vorstellen können.</li>    <li>Windows RT-PCs verfügen über ein flaches und leichtes Design, lange Akkulebensdauer und inhärente Qualität. Sämtliche dieser Computer werden eigens für Windows RT entwickelt und hergestellt.</li>    <li>Ziel der PC-Hersteller ist es, Windows RT-PCs als integrierte End-to-End-Produkte anzubieten, einschließlich Hardware, Firmware und Windows RT-Software. Windows RT-Software wird nicht getrennt von neuen Windows RT-Computern verkauft und vermarktet – so würden Sie es auch von Heimelektronikgeräten erwarten, die aus einer individuellen, integrierten Kombination aus Hardware und Software bestehen. Die bereitgestellte Software wird während der gesamten normalen Lebensdauer des PCs gewartet und verbessert.</li> </ul>  <p>Wenn Sie Nachrichten über Windows RT verfolgen, ist Ihnen vielleicht die Ankündigung des <a href="http://eee.asus.com/global/event/2012/computex2012/tablet-600.html" target="_blank">Asus Tablet 600 (Windows RT)</a> oder die Microsoft-Meldung zu <a href="http://www.surface.com" target="_blank">Surface RT™</a> aufgefallen. Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass es neben Asus ARM-basierte PCs von Dell, Lenovo und Samsung mit Windows RT geben wird.</p>  <p>Bleiben Sie in jedem Fall in Kontakt, um weitere Einzelheiten zu erfahren, da die Computerhersteller ihre Produkte zeitnah zur Einführung von Windows 8 und Windows RT vorstellen werden. Ich kann aber schon verraten, dass die Bandbreite der Formfaktoren und Peripheriegeräte, die für die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse entwickelt werden, branchenweit einzigartig ist.</p>  <blockquote>   <h3><span style="font-weight: normal;">„Dells Tablet für Windows RT nutzt die Möglichkeiten des neuen Systems aus, damit unsere Kunden zu Hause und am Arbeitsplatz effizienter arbeiten können. Wir freuen uns, strategischer Partner von Microsoft zu sein und darauf, Ihnen bald Weiteres mitteilen zu können.“ </span></h3>    <p>– Sam Burd, Vice President, Dell PC Product Group</p> </blockquote>  <p>Die Einzigartigkeit unseres Ansatzes beginnt bereits damit, dass wir bei der Entwicklung eines PCs neue Wege der Zusammenarbeit gehen. Diese Kooperation führt die Stärken aller Beteiligten zusammen, um vom Chipsatz bis zur Benutzeroberfläche eine integrierte und optimierte End-to-End-Erfahrung zu ermöglichen.</p>  <p>Es lohnt sich auch, kurz die Unterschiede zu erläutern, die in dieser Zusammenarbeit und der Kooperation bei allen anderen Windows-Versionen bestehen. Wir haben uns in der engen Kooperation bezüglich der Windows RT-PCs mit Computerherstellern, Chip-Partnern und Anbietern auf die Integration von Hardware, Software und Diensten konzentriert. Jeder Partner war bereit, frühe Durchläufe seines Produktes zu teilen, sei es ein Startsystem für SoC, frühe Versionen von Windows RT, Firmware und Treiber oder Hunderte von Vorabversionsmodellen von PC-Hardware (wie in früheren Demos und Videos gezeigt). Die Produktentwürfe wurden gemeinsam überarbeitet und durch kollektive Entwicklungs- und Testdurchläufe verbessert. Als Ergebnis verfügen alle Windows RT-Computer über gleichbleibend <i>schnelle und flüssige</i> Funktionen zur Fingereingabe, lange Akkulebensdauer, verbundenen Standbymodus und sind ansprechend, dünn und leicht. Alle Komponenten wurden so entwickelt, dass sie die Funktionen von Windows RT optimal nutzen.</p>  <p>Diese Aufnahme zeigt ein <i>tatsächliches</i> Vorversionsmodell eines Windows RT-Computers. Zu sehen ist ein sehr früher Prototyp und die Entwicklung hin zur aktuellen Form.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0412.Evolution-of-a-Windows-RT-PC_229775A9.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0412.Evolution_2D00_of_2D00_a_2D00_Windows_2D00_RT_2D00_PC_5F00_229775A9.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Entwicklung eines Windows RT-Computers" border="0" alt="Zwei Laptops nebeneinander" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5775.Evolution-of-a-Windows-RT-PC_thumb_2FFD88AF.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5775.Evolution_2D00_of_2D00_a_2D00_Windows_2D00_RT_2D00_PC_5F00_thumb_5F00_2FFD88AF.png" width="700" height="426" /></a></p>  <p>Durch den Schwerpunkt auf der Optimierung wichtiger Szenarien hat Windows das Erreichen dieser Ziele unterstützt. Zusammengenommen ermöglichen diese Szenarien eine neue Ebene mobiler Benutzererfahrung und Leistung, die ohne neue Technologien und kooperativer Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Lassen Sie uns nun einige Einzelheiten ausführlicher betrachten.</p>  <p>Verbundener Standbymodus bedeutet, dass der PC in diesem neuen Zustand <i>permanent online und permanent verbunden</i> ist, ohne dabei den Akku übermäßig zu beanspruchen, sodass Sie jederzeit auf wichtige und aktuelle Informationen zugreifen können. Wenn Ihr Windows RT-PC nicht verwendet wird, schaltet er in einen neuen Energiesparmodus, in dem Ihre Daten stets aktuell sind, die Akkulebensdauer jedoch trotzdem mehrere Tage beträgt. Und wenn Sie Ihr System benötigen, ist es auf Knopfdruck in weniger als einer Sekunde einsatzbereit, so wie Sie es vom Mobiltelefon kennen – jetzt steht diese Funktion auch für Ihren PC zur Verfügung! Zudem haben wir uns auf ein zielgerichtetes Modellierungsszenario für die Systemstromversorgung konzentriert, mit dem wir die Akkukapazitäten bei schlanker und leichter Bauweise besser auf rund um die Uhr abrufbare Leistung im verbundenen Standbymodus ausrichten konnten.</p>  <p>Die folgende Tabelle gibt einen Eindruck der verschiedenen Messergebnisse, die sich aus Tests früher PC-Modelle im verbundenen Standbymodus und in Szenarien mit anspruchsvollen Anwendungen ergeben.</p>  <p>Die Messwerte basieren auf Firmware in den Endstadien der Optimierung und auf dem kürzlich veröffentlichten Windows RT RTM-Code, und sie werden sich erst kurz vor der Fertigung verbessern. Für die Einordnung der Bedeutung der Messergebnisse ist es wichtig zu wissen, wie das Szenario gemessen wurde. In diesem Fall hat der Computer auf dem Vollbildschirm ein lokales HD-Video in voller Auflösung und mit einer Bildschirmhelligkeit von 200 Nits (200 cd/m²) wiedergegeben. Er wurde zudem für ein E-Mail-Konto über das Microsoft-Netzwerk konfiguriert. Und schließlich werden diese Werte auch durch die unterschiedlichen Formfaktoren selbst beeinflusst, die Tablets und Laptops, Bildschirmgrößen von 10,1” bis 11,6” und Akkugrößen zwischen 25 Wh und 42 Wh umfassen.</p>  <div align="center">   <table class="b8table" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Szenario</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p><b>Frühe Produktpalette</b></p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Wiedergabe HD-Video</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>8 bis 13 Stunden Szenariolaufzeit</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Verbundener Standbymodus</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>320 bis 409 Stunden Szenariolaufzeit</p>         </td>       </tr>     </tbody></table> </div>  <p>Während der Entwicklungsarbeit hat uns eine weitere Analyse Stromversorgung auf Komponentenebene unterstützt, weitere Bereiche zu identifizieren, deren Entwurf verbessert werden muss. Zum Beispiel basierten typische Touchcontroller-Lösungen auf Multichip-Lösungen. Durch Reduzierung dieser Lösungen auf Einzelchipdesigns konnten wir den Energieverbrauch senken und die Wärmeentwicklung reduzieren, sodass kleinere Akkuabmessungen und dünnere, leichtere Modelle ermöglicht wurden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Gewichte und Abmessungen, die wir mit unseren Partnern bei verschiedenen Modellen unterschiedlicher auf ARM-SoCs basierender Formfaktoren erreichen konnten.</p>     <div align="center">   <table class="b8table" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Systemeigenschaften</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p><b>Spanne der Abmessungen</b></p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Gewicht (g)</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>520 g bis 1.200 g</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Länge (mm)</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>263 mm bis 298 mm</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Breite (mm)</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>168,5 mm bis 204 mm</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="169">           <p><b>Höhe (mm)</b></p>         </td>          <td valign="top" width="469">           <p>8,35 mm bis 15,6 mm</p>         </td>       </tr>     </tbody></table> </div>  <p>Diese Einzelchiplösungen reduzieren nicht nur den Energiebedarf, sondern bieten auch Leistungsoptimierungen, die schnelle und flüssige Fingereingaben ermöglichen. Die Windows RT-Computer, die unsere Partner zur bevorstehenden Markteinführung auf den Markt bringen, ermöglichen Abtastraten von 100 Hz pro Finger. Damit bieten sie nicht nur eine schnelle und flüssige Rückmeldung, sondern auch eine unglaubliche, branchenweit führende Genauigkeit.</p>  <p>Die zentrale Grafiktechnologie wurde ebenfalls grundlegend optimiert. Neben den Optimierungen rund um die energieeffiziente HD-Videowiedergabe erreichen jetzt auch die zentralen Animationen der Windows RT-Benutzeroberfläche die Zielvorgabe von 60 fps Bildfrequenz.</p>  <p>Die Optimierung von Leistung, Abmessung und Gewicht war uns noch nicht genug. Wir haben uns auch darauf konzentriert, mit den Windows RT-Computern faszinierende neue Szenarien wie das intuitive und einfache Teilen von Informationen zu ermöglichen. In verschiedene PCs zur Markteinführung von Windows RT wurde NFC integriert, was interessante Möglichkeiten wie Teilen durch Tippen ermöglicht. Benutzer können Fotos, URLs, Karten mit Wegbeschreibungen und alle anderen Elemente teilen, die unsere Softwarepartner in ihre Windows-Apps integriert haben, indem sie einfach zwei NFC-fähige Windows RT-PCs gegeneinandertippen. Selbstverständlich unterstützt Windows RT systemeigen auch eine große Bandbreite von Geräteszenarien wie USB-Massenspeicherung, Drucken, Audio- und Videogeräte und vieles mehr, dazu Konnektivität über WWAN, WiFi, Bluetooth und USB. Diese Szenarien basieren auf der gemeinsamen Grundlage von Windows 8 und Windows RT und wurden bereits auf der //BUILD/-Konferenz vorgestellt.</p>  <p>Windows RT eignet sich nicht nur für Tablet-Formfaktoren. Einige unserer Windows RT-Computer verfügen über vollständige Tastatur- und Touchpad-Lösungen – abnehmbar, andockbar oder im herkömmlichen Klappgehäuse. Diese Lösungen bieten nicht nur zusätzliche Akkukapazitäten, sondern auch eine neue Touchpad-Erfahrung mit intuitiven Windows 8-Gesten. Durch enge Zusammenarbeit mit den Anbietern von Touchpad-Komponenten haben wir systemeigene Unterstützung in Firmware integriert, die eine blitzschnelle Gestenerkennung ermöglicht. Die Interaktion mit Windows ist ein Kinderspiel. In den folgenden Abbildungen werden die systemunterstützten Fingereingaben erläutert:</p>  <div align="center">   <table class="b8table" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <td valign="top" width="154">           <p><b>Ziehen mit einem Finger</b></p>         </td>          <td valign="top" width="222">           <p><b>Einzel-/Zweifingertippgeste, Doppeltippen</b></p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p><b>Ziehen mit zwei Fingern</b></p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="154">           <p><b></b><b><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6355.Single-finger-slide_4FAC6277.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6355.Single_2D00_finger_2D00_slide_5F00_4FAC6277.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Ziehen mit einem Finger" border="0" alt="Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger, Pfeil zeigt Bewegungsrichtung an" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4212.Single-finger-slide_thumb_2F9155BA.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4212.Single_2D00_finger_2D00_slide_5F00_thumb_5F00_2F9155BA.png" width="128" height="166" /></a></b></p>         </td>          <td valign="top" width="222"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2158.double-tap_0F7648FD.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2158.double_2D00_tap_5F00_0F7648FD.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Tippen oder Doppeltippen" border="0" alt="Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger, Pfeil zeigt Tippgeste an" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1663.double-tap_thumb_6F5B3C3F.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1663.double_2D00_tap_5F00_thumb_5F00_6F5B3C3F.png" width="128" height="166" /></a></td>          <td valign="top" width="196"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4705.two-finger-slide_2152DCCA.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4705.two_2D00_finger_2D00_slide_5F00_2152DCCA.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Zweifingerziehen" border="0" alt="Hand mit zwei ausgestreckten Fingern, Pfeile zeigen horizontale oder vertikale Bewegung an" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2642.two-finger-slide_thumb_16295280.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2642.two_2D00_finger_2D00_slide_5F00_thumb_5F00_16295280.png" width="131" height="202" /></a></td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="154">           <p>Mauszeigerkontrolle</p>         </td>          <td valign="top" width="222">           <p>Primäres/sekundäres Klicken auf Schaltflächen, Doppelklicken auf Mauszeigerposition</p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p>Horizontaler oder vertikaler Bildlauf (Mausrad)</p>         </td>       </tr>     </tbody></table> </div>  <p> </p>  <div align="center">   <table class="b8table" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <td valign="top" width="138">           <p><b>Auseinanderführen von zwei Fingern</b></p>         </td>          <td valign="top" width="144">           <p><b>Streifbewegung vom rechten Rand nach innen</b></p>         </td>          <td valign="top" width="144">           <p><b>Streifbewegung vom oberen Rand nach unten</b></p>         </td>          <td valign="top" width="142">           <p><b>Streifbewegung vom linken Rand nach innen</b></p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="138">           <p><b></b><b><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5861.two-finger-pinch_760E45C2.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5861.two_2D00_finger_2D00_pinch_5F00_760E45C2.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Auseinanderführen von zwei Fingern" border="0" alt="Anzeige von Daumen und Zeigefinger, die auseinandergeführt werden" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8103.two-finger-pinch_thumb_55F33905.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8103.two_2D00_finger_2D00_pinch_5F00_thumb_5F00_55F33905.png" width="149" height="202" /></a></b></p>         </td>          <td valign="top" width="144"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2555.Swipe-in-from-right-edge_07EAD990.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2555.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_right_2D00_edge_5F00_07EAD990.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Streifbewegung vom rechten Rand nach innen" border="0" alt="Zeigefinger streift vom rechten Rand nach links" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0412.Swipe-in-from-right-edge_thumb_67CFCCD2.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0412.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_right_2D00_edge_5F00_thumb_5F00_67CFCCD2.png" width="189" height="186" /></a></td>          <td valign="top" width="144"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2630.Swipe-in-from-top-edge_19C76D5D.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2630.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_top_2D00_edge_5F00_19C76D5D.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Streifbewegung vom oberen Rand nach unten" border="0" alt="Zeigefinger streift vom oberen Rand nach unten" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6763.Swipe-in-from-top-edge_thumb_79AC609F.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6763.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_top_2D00_edge_5F00_thumb_5F00_79AC609F.png" width="156" height="187" /></a></td>          <td valign="top" width="142"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5367.Swipe-in-from-left-edge_6E82D655.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5367.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_left_2D00_edge_5F00_6E82D655.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Streifbewegung vom linken Rand nach innen" border="0" alt="Zeigefinger streift vom linken Rand nach rechts" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3223.Swipe-in-from-left-edge_thumb_207A76E0.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3223.Swipe_2D00_in_2D00_from_2D00_left_2D00_edge_5F00_thumb_5F00_207A76E0.png" width="155" height="187" /></a></td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="138">           <p>Zoom              <br />(STRG + Mausrad)<b></b></p>         </td>          <td valign="top" width="144">           <p>Ein-/Ausblenden der Charms              <br />(WINDOWS-LOGO-TASTE + C)</p>         </td>          <td valign="top" width="144">           <p>Ein-/Ausblenden der App-Befehle (WINDOWS-LOGO-TASTE + Z)</p>         </td>          <td valign="top" width="142">           <p>Zur letzten App wechseln (WINDOWS-LOGO-TASTE + STRG + RÜCKTASTE)</p>         </td>       </tr>     </tbody></table> </div>  <p>Möglichkeiten und Mehrwert der Hardwarekomponenten und -optimierungen sind jedoch nur so umfassend wie die Anwendungen, die diese Komponenten verwenden. Windows, PC-Hersteller und Chip-Partner haben als Gesamtsystem gemeinsam mit Entwicklern aus aller Welt an der Entwicklung von Apps gearbeitet, die die Funktionen dieser neuen PC-Hardware voll ausnutzen. Zu diesem Zweck haben wir Tausende von Referenzentwürfen von Hardwaresystemen zum Entwickeln und Testen von Betriebssystem und Apps erstellt und ISV- und IHV-Unternehmen in Vorbereitung der Markteinführung über 1.500 Windows RT-Referenzsysteme zur Verfügung gestellt. Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen, denn über 90 % der RTM-Apps im Windows Store unterstützen sowohl Windows RT als auch die Windows Hardware Certification-Anforderungen. Letztere gewährleisten, dass jeder Windows RT-Computer mit einer großen Zahl von Peripheriegeräten wie Druckern, Webcams und mobilen Breitbandmodulen kompatibel ist.</p>  <p>Windows RT steht für eine grundlegende Neuentwicklung nicht nur von Windows, sondern auch von Windows-PCs und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei ihrer technischen Entwicklung. Die beeindruckende Reihe von faszinierenden neuen Windows-PCs erfüllt das Versprechen von schneller und flüssiger Benutzererfahrung, verbundenem Standby, dünnen und leichten Designs und einer ganztägigen Akkulaufzeit. Dies wurde von der umfassenden technischen Kooperation all unserer PC-Partner und des Windows-Entwicklerteams bis hin zu den Chip- und Komponentenherstellern ermöglicht. Wir sind gespannt auf die faszinierenden bevorstehenden Ankündigungen von Dell, Lenovo und Samsung.</p>  <p>– Mike</p> <!--
Title: "Kooperation bei der Entwicklung von Windows RT-PCs"
Tags: "Hardware, Windows RT"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Vereinfachtes Drucken unter Windows 8</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/vereinfachtes-drucken-unter-windows8</link>
      <pubDate>Fri, 03 Aug 2012 13:22:12 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/08/03/vereinfachtes-drucken-unter-windows8/</guid>
      <description><![CDATA[Obwohl zum Lesen und Arbeiten immer mehr Onlineressourcen verwendet werden, zählt das Drucken...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class=”PostContent”> <blockquote>   <p><em>Obwohl zum Lesen und Arbeiten immer mehr Onlineressourcen verwendet werden, zählt das Drucken weiterhin zu den häufigsten Tätigkeiten am PC. Wir haben uns vorgenommen, diesen alltäglichen Vorgang unter Windows 8 zu vereinfachen und zu verbessern. Dazu kooperieren wir mit allen beteiligten Partnern. <strong>Dieser Blogbeitrag wurde von Adrian Lannin verfasst, einem führenden Programmmanager aus dem Printing-Team.</strong> </em></p>    <p><em>– Steven</em></p>  </blockquote>  <hr/>  <p>Von allen Peripheriegeräten, die an Windows-PCs angeschlossen werden, sind Drucker eines der verbreitetsten und am längsten unterstützten Geräte. Laut dem Windows 1.0-Pressematerial hat bereits Windows 1.0 (1985 veröffentlicht) verschiedene Drucker und Plotter unterstützt und stellte einen Druckspooler bereit, mit dem Benutzer eine Datei bearbeiten konnten, während eine andere gedruckt wurde. Im folgenden Windows 1.0-Screenshot sind die Dateien, die in dieser Windows-Version enthalten waren – „Epson.drv“, zahlreiche Schriftartendateien – und der Druckspooler-Vorgang abgebildet. Verschiedene Elemente des Drucksystems sind älter als die Leute, die daran arbeiten. :-)</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Windows 1.0" border="0" alt="Windows 1.0 (MS-DOS Executive) mit Dateiliste" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7142.Windows-1-0_5B46726F.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7142.Windows_2D00_1_2D00_0_5F00_5B46726F.png" width="450" height="246" /></p>  <p>Im Lauf der Jahre hat sich das Drucksystem zu einer komplexen Architektur entwickelt, die das Drucken mit zahlreichen Geräten unterstützt: von einfachen 50-Euro-Tintenstrahldruckern bis zu Druckservern mit hoher Verfügbarkeit und unzähligen Warteschlangen für Hunderttausende Benutzer und verbundenen Druckern, die pro Stück mehrere Zehntausend Euro kosten können.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Verschiedene Drucker" border="0" alt="Ein komplexes Drucksystem von Xerox und ein Heimdrucker von Epson" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6076.Xerox_Epson_2370A26A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6076.Xerox_5F00_Epson_5F00_2370A26A.png" width="560" height="197" />Das Drucksystem verwendet zahlreiche Bereiche und Elemente von Windows. Es zeigt Benutzeroberflächen an und hostet Treiber, die ebenfalls Benutzeroberflächen anzeigen. Es führt aufwändige Grafikvorgänge aus, denn Drucken besteht letztlich darin, die Bildschirminhalte auf Papier nachzuzeichnen. Es umfasst Kommunikationen auf niedriger Ebene, vorwiegend über USB oder Netzwerke. (Die Mehrzahl der heute in den USA gekauften Drucker sind netzwerkfähig. Unsere Telemetriedaten zeigen jedoch, dass über 75 % der Drucker, die unter der Windows 8 Consumer Preview installiert werden, über einen USB-Port angeschlossen sind.) Das Drucksystem muss in großen Unternehmen auf sehr umfangreiche, geschäftswichtige Einsätze skaliert werden können, jedoch auch in kleinen Systemen effizient arbeiten.</p>  <p>In diesem Blogbeitrag werden die Entwicklungen behandelt, mit denen das innovative Drucksystem unter Windows 8 den Benutzern eine <a href="http://theoatmeal.com/comics/printers" target="_blank">optimale Geräteunterstützung</a> bietet. Die Funktionsweise wird auf ARM-basierten PCs und in Apps im Metro-Stil demonstriert. Außerdem erläutere ich die von uns unternommenen Anstrengungen, damit die größtmögliche Zahl vorhandener Drucker problemlos funktioniert – egal ob Sie über einen Desktop-PC, über eine App im Metro-Stil oder über ein Windows RT-Gerät darauf zugreifen.</p>  <h3>Neuentwicklung des Drucksystems für Windows 8</h3>  <p>Für Windows 8 haben wir eine neue Druckertreiberarchitektur eingeführt, die wir Version 4 oder v4 nennen. Die v4-Architektur ermöglicht kleinere, schnellere Druckertreiber und unterstützt das Konzept eines Frameworks für Druckklassentreiber: ein System, mit dem Benutzer die meisten Drucker installieren können, ohne einen Treiber für das jeweilige Gerät suchen zu müssen.</p>  <p>Sie haben wahrscheinlich schon erraten, dass v4 die vierte Iteration der Druckertreiberarchitektur unter Windows ist. Die Architektur v3 wurde unter Windows 2000 bis Windows 7 verwendet. Aus Gründen der Gerätekompatibilität wird diese Architektur unter Windows 8 weiterhin vollständig unterstützt. Sofern Ihnen ein vorhandener Treiber für Ihren Drucker zur Verfügung steht, sollte er auch unter Windows 8 funktionieren. Die Versionen 1 und 2 waren die Treiberarchitekturen für Windows 1.0 bis Windows ME.</p>  <p>Bevor ich die Funktionsweise des Drucksystems erläutere, möchte ich verschiedene Anforderungen besprechen, denen das Windows 8-Drucksystem entsprechen sollte.</p>  <h4>Drucken über Apps im Metro-Stil</h4>  <p>Zu den zu klärenden Aspekten gehörte die Möglichkeit für Entwickler von Apps im Metro-Stil, eine Druckfunktion zur Verfügung zu stellen. Um über win32-Anwendungen drucken zu können, sind Kenntnisse der Grafikprogrammierungen erforderlich, entweder GDI (Graphics Device Interface) oder XPS (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XML_Paper_Specification" target="_blank">XML Paper Specification</a>). Im Zuge der Entwicklung der Druckfunktion für Windows 8-Apps wurde das Drucken über die Windows-Runtime komplett neu entwickelt und für Benutzer von HTML5/JavaScript- und XAML/C#-Apps sehr benutzerfreundlich gestaltet.</p>  <h4>Integration der Druckfunktion in Apps im Metro-Stil</h4>  <p>Das Drucken über Apps im Metro-Stil sollte natürlich der Metro-Stil-Benutzererfahrung entsprechen. Bestimmt wurde den meisten von Ihnen während des Druckvorgangs schon einmal durch ein kleines Applet angezeigt, dass der Drucker neues Papier benötigt oder wo sie neue Tinte erwerben können.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Popup eines Druckers" border="0" alt="Epson-Druckdialogfeld mit Angaben zu Papiertyp und -größe, mit Schaltflächen zur Kontrolle der Tintenstände, zum Kauf von Epson-Tinte und zum Kontaktieren des Onlinesupports" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8623.Epson-print-dialog_431F7C32.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8623.Epson_2D00_print_2D00_dialog_5F00_431F7C32.png" width="492" height="266" /></p>  <p>Diese Popups sind bei Tintenstrahldruckern sehr verbreitet. Einige werden nur in bestimmten Situationen angezeigt (wenn z. B. die Tintenpatrone fast leer ist), andere öffnen sich bei jedem Druckvorgang. Diese Popups werden von der Druckertreibersoftware gesteuert und gehören nun natürlich zur Desktop-Benutzeroberfläche. Wenn Sie jedoch z. B. über die Fotos-App im Metro-Stil drucken, sollen Sie nicht für eine Meldung zum Desktop wechseln müssen, die Ihnen nur anzeigt, dass der Druckvorgang ausgeführt wird.</p>  <h4>Drucken unter Windows RT</h4>  <p>Druckertreiber haben sich über die Jahre weiterentwickelt und enthalten zahlreiche Funktionen: Einige installieren Dienste, andere installieren viele kleine Anwendungen und wieder andere haben inzwischen eine beträchtliche Größe angenommen. Das seit Windows 2000 verwendete v3-Druckertreibermodell hat sich zu einem hochkomplexen und erweiterbaren Modell entwickelt, das den Druckerherstellern große Freiheiten bietet, welche Funktionen mit ihrer Treibersoftware installiert werden sollen. Als wir überlegten, wie dieses Prinzip auf einige der Geräte übertragen werden kann, die Windows RT ausführen werden, war uns klar, dass wir wichtige Änderungen an der Architektur vornehmen mussten. Es musste gewährleistet sein, dass keine überflüssigen Dienste ausgeführt werden, die sich negativ auf ARM-Systeme auswirken. Außerdem sollten Systemressourcen sparsam verwendet und dennoch so viele Geräte wie möglich unterstützt werden.</p>  <h4>Deutlich weniger Treiber unterstützen mehr Drucker</h4>  <p>Die Druckerfunktionen unterscheiden sich erheblich, und Windows unterstützt eine enorme Bandbreite an Druckern. Unter Windows 7 und den früheren Windows-Versionen konnte jeder dieser Drucker nur mit einem spezifischen Treiber verwendet werden. (Es gibt einige Ausnahmen wie universelle Druckertreiber, die jedoch in der Regel groß und ressourcenintensiv sind.) Das bedeutet, dass die Anzahl der in Windows enthaltenen (vorinstallierten) Treiber sehr groß war, um eine gute Unterstützung zu gewährleisten. Auf Windows Update stehen natürlich noch sehr viel mehr Treiber zur Verfügung. Wir halten jedoch eine Grundausstattung vorinstallierter Treiber für häufig verwendete Geräte für wichtig, um auch Druckfunktionen für Benutzer zu unterstützen, die keine Treiber von Windows Update herunterladen möchten oder können. Mitgelieferte Treiber sind für Windows RT essenziell – hier werden nämlich ausschließlich vorinstallierte Druckertreiber verwendet. Die spannende Aufgabe besteht darin, ausreichend viele Drucker zu unterstützen, dabei jedoch die hierfür benötigten Ressourcen zu reduzieren.</p>  <p>Eine weitere interessante Herausforderung bei der Unterstützung zahlreicher Drucker ist die Tatsache, dass die Unterstützung im Laufe der Zeit veraltet. Die unter Windows 7 vorinstallierten Treiber boten z. B. eine hervorragende Unterstützung für Geräte, die 2008 und 2009 auf den Markt kamen – in den folgenden Jahren sank jedoch mit Einführung neuer Geräte die Bedeutung dieses Treibersatzes. Also muss unter Windows 8 eine leistungsstarke Unterstützung für zahlreiche Drucker gewährleistet werden, sogar für Geräte, die noch gar nicht auf dem Markt sind.</p>  <h4>Freigeben von Druckern</h4>  <p>Jeder Druckserveradministrator kann Ihnen bestätigen, dass die Installation der richtigen Treiber zur Unterstützung der Druckerfreigabe die zeitaufwändigste Aufgabe bei der Verwaltung eines Druckservers ist. Mit einigen dieser Probleme können Sie auch konfrontiert werden, wenn Sie zu Hause einen Drucker freigeben möchten, vor allem, wenn Sie sowohl 32- als auch 64-Bit-Versionen von Windows verwenden. Dies ist deswegen knifflig, da der „Druckserver“ (hier ist nur der PC gemeint, an den der Drucker angeschlossen ist, kein tatsächlicher Windows-Server) die Treiber für die Clients bereitstellen muss, die mit dem freigegebenen Drucker drucken wollen. Unter Windows 7 verwenden wir zur Lösung dieses Problems HomeGroup, und meistens funktioniert das auch gut. Die Notwendigkeit, für jede Windows-Architektur Treiber zu laden, wird jedoch problematischer, wenn über Windows RT gedruckt werden soll.</p>  <p>Wir gehen zwar davon aus, dass die meisten Benutzer, die über Windows RT-Geräte drucken, kabellose Drucker verwenden. Dennoch wollten wir die Möglichkeit nicht ausschließen, mit einem USB-Drucker zu drucken. Andererseits wollten wir die Komplexität der Druckerfreigabe nicht dadurch vergrößern, dass Benutzer Treiber für 32-Bit-, 64-Bit- und Windows RT-Clients hinzufügen müssen! Daher haben wir mit dem v4-Modell unter Windows 8 eine innovative Methode für die Druckerfreigabe entwickelt, mit der es nicht erforderlich ist, Clienttreiber auf dem Druckserver zu installieren.</p>  <h3>Das Drucksystem unter Windows 8</h3>  <p>Mit Apps können Sie Inhalte erstellen und anzeigen. Der Zweck des Drucksystems ist es, diesen Apps die Funktionen zum Drucken Ihrer Inhalte auf jedem installierten Drucker bereitzustellen, egal, welches Gerät installiert ist. Ich werde nun erläutern, wie die App druckt und dabei ausführlicher darauf eingehen, wie wir den Inhalt auf eine gedruckte Seite übertragen.</p>  <h4>Erstellen von druckfähigen Inhalten</h4>  <p>Das Hinzufügen von Druckerunterstützung für Apps ist relativ einfach. Der Inhalt, den Sie über eine App drucken möchten, liegt in einem von der App spezifizierten Format vor. Bei Apps im Metro-Stil ist das häufig HTML5 oder XAML. Bei Win32-Anwendungen wie Word oder Photoshop liegt der Inhalt jedoch in dem Format vor, das der jeweiligen Anwendung entspricht.</p>  <p>Wenn Sie also über eine Anwendung auf Ihrem Drucker drucken möchten, muss das Drucksystem zunächst den Inhalt aus dem Anwendungsformat in das Format umwandeln, das der Drucker verarbeiten kann. Dummerweise verstehen nicht alle Drucker dieselben Formate (nicht einmal annäherungsweise!), was einigen Aufwand verursacht.</p>  <p>Ein praktisches Beispiel: Eine Anwendung wie Word verwendet das GDI-Grafiksystem, um die Inhalte sowohl auf den Bildschirm als auch auf den Drucker zu zeichnen. Nach Möglichkeit verwendet das Drucksystem das hochwertige Zwischenformat XPS (<a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/windows/hardware/gg463373.aspx" target="_blank">XML Paper Specification</a>) als internes Inhaltsformat. Wir konvertieren den Inhalt von Word in XPS. Wir haben uns für XPS als Grundlage unseres Drucksystems entschieden, da es ein sehr flexibles Format ist und sich wie elektronisches Papier verhält. Es unterstützt eine hohe Farbtreue. Als XML-basierte Beschreibung ohne eingebetteten ausführbaren Code eignet es sich hervorragend für Archivierungszwecke und ist im Vergleich zu anderen Optionen sicher. Zudem hat Microsoft mit ECMA International (<a href="http://www.ecma-international.org/" target="_blank">European Computer Manufacturers Association</a>) kooperiert und XPS als offenen Standard durchgesetzt (ECMA-Standard TC46, OpenXPS). Sowohl der Desktop-Viewer als auch die Reader-App können OpenXPS anzeigen. Ich „drucke“ alle meine Belege von Onlinekäufen als XPS-Datei.</p>  <p>Wird der Inhalt vom Drucksystem verwaltet, wird er zunächst in ein Format umgewandelt, das der Drucker versteht (sofern dies nötig ist, denn viele Drucker können XPS direkt verarbeiten), und vom Drucksystem mit dem korrekten Optionssatz an den Drucker gesendet – schließlich wird der Druckauftrag ausgeführt.</p>  <p>Unter Windows 8 haben wir diese Methode deutlich verbessert, da alle Apps im Metro-Stil Direct2D als Basiszeichenformat verwenden und Direct2D und XPS dieselbe XML-basierte „Grafiksprache“ verwenden. Die Reader-App rendert ihre Inhalte also mithilfe von Direct2D auf dem Bildschirm. Mit Direct2D werden außerdem dieselben Inhalte an das Drucksystem gerendert. Die Inhalte der Reader-App können problemlos im XPS-Format an das Drucksystem gesendet werden, ohne dass eine aufwändige Konvertierung aus GDI nötig wäre.</p>  <p>Wenn die App ein nicht dem Bildschirmlayout entsprechendes Drucklayout benötigt, kann sie dies mit Formatvorlagen oder XAML erstellen. Das bedeutet, dass Sie in Dokumenten nicht erst auf die Schaltfläche für die Druckversion klicken müssen. Bei einem Drucker, der XPS unterstützt, müssen auf dem Weg von der App bis zum Drucker keinerlei Umwandlungen vorgenommen werden, sodass das Drucken erheblich beschleunigt wird.</p>  <p>Nachdem Sie nun das allgemeine Prinzip kennen, mit dem eine App Druckinformationen an das Drucksystem sendet, werde ich erläutern, wie das System diese Informationen verarbeitet, welche Dienste bereitstellt gestellt werden und was es noch an Änderungen unter Windows 8 gibt.</p>  <h3>Unterstützen einer Vielzahl von Druckern</h3>  <p>Einer der großen Vorzüge von Windows für Apps ist, dass die App unabhängig vom spezifischen Drucker funktioniert – der Programmierer der App muss sich also nicht darum kümmern, welchen Drucker Sie installiert haben. Windows unterstützt mehrere zehntausend Druckermodelle, darunter Drucker, die von Treibern unterstützt werden, die über Windows Update oder die Herstellerwebsite erhältlich sind. Wenn Drucker nicht funktionieren, liegt das häufig daran, dass der Hersteller die Softwareinstallation blockiert, wenn die Windows-Version nicht erkannt wird, auf die ihre Software installiert werden soll. Wir arbeiten mit Druckerherstellern zusammen, um diese Pakete zu aktualisieren, das braucht jedoch Zeit.</p>  <p>Idealerweise funktioniert ein neuer Drucker sofort, wenn Sie ihn an Windows anschließen, ohne dass Sie sich erst um Treiber kümmern müssen.</p>  <p>Wie schaffen wir das? Früher haben wir viele Druckertreiber unter Windows vorinstalliert. Vista enthielt ungefähr 4.500 und Windows 7 etwa 2100 Treiber. Obwohl Windows 7 nur etwa halb so viele Treiber wie Vista bereitstellte, deckte es den Markt besser ab. Damit meine ich, dass mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Treiber für die häufiger verwendeten Drucker vorhanden war. Woran liegt das? Die verwendeten Drucker sind unglaublich vielfältig. Unter Vista haben wir viele Geräte unterstützt, die schon alt waren und nicht mehr so häufig verwendet wurden. Die Relevanz der Auswahl an unterstützten Geräten war somit weniger gut als unter Windows 7.</p>  <p>Nebenbei: Wenn wir eine neue Windows-Version veröffentlichen, stellen wir die Treiber aus der Vorgängerversion auf Windows Update zur Verfügung. Auch wenn also die Verbreitung bestimmter Geräte abnimmt, können Kunden ihr Gerät immer noch automatisch in Betrieb nehmen, wenn sie es anschließen.</p>  <p>Das folgende Foto habe ich von einem Regal in einem unserer Druckerlabore (wir betreiben verschiedene) gemacht, in denen wir unsere Tests durchführen. Sie sehen verschiedene kleine Tintenstrahl- und Laserdrucker verschiedener Hersteller. Meine Ohren sind dankbar, dass wir heutzutage nur noch selten mit Nadeldruckern testen.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Testen von Druckern" border="0" alt="Testen von Druckern" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2843.Printer-testing_69ED9272.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2843.Printer_2D00_testing_5F00_69ED9272.png" width="596" height="447" /></p>  <p>Durchschnittlich verwenden Benutzer ihre Drucker 5 bis 7 Jahre lang. Wir müssen also beim Hinzufügen von Unterstützung überlegen, welche Geräte verwendet werden. Welches waren die beliebtesten Geräte in den letzten Jahren, und welche Geräte werden sich zukünftig verbreiten? Der letzte Teil ist kompliziert, da schon bald nach der Veröffentlichung von Windows die Hersteller Geräte auf den Markt bringen werden, von denen wir noch nichts wissen konnten. Das bedeutet, dass die Geräteauswahl, die wir in jeder einzelnen Windows-Version unterstützen, mit der Zeit veraltet.</p>  <p>Wir wissen, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt etwa 100 bestimmte Druckermodelle ungefähr 50 % der installierten Gesamtzahl bilden. Wenn wir 75 % der heute verwendeten Modelle unterstützen möchten, entspricht dies etwa 300 Modellen. Dies wird in folgendem Diagramm dargestellt.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Zur Marktabdeckung erforderliche Geräteanzahl" border="0" alt="Zur Marktabdeckung erforderliche Geräteanzahl" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7462.Devices-needed-to-achieve-market-coverage_027D2FC3.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7462.Devices_2D00_needed_2D00_to_2D00_achieve_2D00_market_2D00_coverage_5F00_027D2FC3.png" width="613" height="317" /></p>  <p>Um 95 % zu erzielen, müssten wir mehr als 1.000 Modelle unterstützen. Es wird aber noch schwieriger, da die Drucker, die diese Auswahl von 100, 300 oder 1.000 bilden, sich stets ändern. Die 100 Drucker, die <i>heute</i> 50 % des Marktes ausmachen, sind nicht dieselben 100 Drucker, die <i>nächste Woche</i> oder nächsten Monat 50 % repräsentieren – und schon gar nicht nächstes Jahr. Jeden Tag kaufen und installieren viele Benutzer neue Drucker.</p>  <p>Wie ich bereits erwähnt habe, wurde dieses Problem in der Vergangenheit mit einer Art Brute-Force-Methode gelöst. Partner der großen Druckerhersteller arbeiten direkt mit Microsoft in Büros in Redmond zusammen, um ihren Quellcode in Windows zu integrieren. Für jede neue Windows-Version haben sie einen völlig neuen Satz vorinstallierter Treiber produziert. Das ist nicht besonders effizient.</p>  <p>Unter Windows 8 haben wir einen völlig anderen Ansatz gewählt und nicht mehr unzählige Druckertreiber unter Windows vorinstalliert. Stattdessen haben wir ein <i>Framework für Druckklassentreiber</i> entwickelt. Dieses Framework ist erweiterbar, denn es unterstützt das Drucken mit vorhanden Geräten, ermöglicht den Herstellern jedoch auch, Unterstützung für neue Geräte zu integrieren – sogar für Geräte, die noch gar nicht entwickelt wurden.</p>  <p>Mit einem Framework für Druckklassentreiber nähern wir uns dem Ziel des treiberlosen Druckens. Statt sich also um einen Treiber kümmern zu müssen, kann der Drucker einfach mit dem Windows-Drucksystem verwendet werden. Ein tatsächlich treiberloser Druckvorgang erfordert Änderungen am Design der meisten Drucker, und das Framework für Druckklassentreiber unterstützt dieses Konzept. Es ist uns dennoch sehr wichtig, möglichst viel Unterstützung für vorhandene Geräte zu bieten.</p>  <p>Durch die Möglichkeit, neue und geplante Drucker zu unterstützen, wird die Anzahl der vom Framework für Druckklassentreiber von Windows 8 unterstützten Drucker im Laufe der Zeit sogar zunehmen.</p>  <p>Neben dem großen Fortschritt bezüglich der Steigerung der unterstützten Geräteanzahl konnten wir auch die für diese Unterstützung benötigten Ressourcen reduzieren.</p>  <p>Erstens haben wir den für die Unterstützung von Druckern und Bildverarbeitungsgeräten benötigten Festplattenspeicher von 768 MB unter Windows Vista auf etwa 184 MB unter Windows 8 reduziert.</p>  <p align="center"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Benötigter Festplattenspeicher für die Unterstützung von Druckern und Bildverarbeitung" border="0" alt="Benötigter Festplattenspeicher für die Unterstützung von Druckern und Bildverarbeitung" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1680.Disk-space-needed-to-support-printers-and-imaging_62622305.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1680.Disk_2D00_space_2D00_needed_2D00_to_2D00_support_2D00_printers_2D00_and_2D00_imaging_5F00_62622305.png" width="647" height="195" /></p>  <p align="center"><em>Vergleich des benötigten Festplattenspeichers für die Unterstützung von Druckern und Bildverarbeitungsgeräten unter Windows 8, Windows 7 und Windows Vista</em></p>  <p>Zweitens wurde die Reduzierung des benötigten Speicherplatzes von einem Anstieg der Relevanz der direkt von Windows unterstützten Geräte begleitet. In der folgenden Tabelle ist die zunehmende Relevanz der mitgelieferten Treiber bei abnehmendem Speicherplatzbedarf dargestellt.</p>  <div align="center">   <table class="b8table" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <td valign="top" width="109"> </td>          <td valign="top" width="174">           <p><b>Ungefähre Anzahl der durch <i>mitgelieferte Treiber</i> unterstützten Geräte</b></p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p><b>Ungefährer Prozentsatz der Abdeckung verwendeter Geräte</b></p>         </td>          <td valign="top" width="128">           <p><b>Benötigter Speicherplatz</b></p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="109">           <p><b>Windows Vista</b></p>         </td>          <td valign="top" width="174">           <p>4200</p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p>55-60%</p>         </td>          <td valign="top" width="128">           <p>768 MB</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="109">           <p><b>Windows 7</b></p>         </td>          <td valign="top" width="174">           <p>2100</p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p>60-65%</p>         </td>          <td valign="top" width="128">           <p>446 MB</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td valign="top" width="109">           <p><b>Windows 8</b></p>         </td>          <td valign="top" width="174">           <p>2500</p>         </td>          <td valign="top" width="196">           <p>70 % bei Veröffentlichung, mit Anstieg auf 80 %</p>         </td>          <td valign="top" width="128">           <p>184 MB</p>         </td>       </tr>     </tbody></table>  </div>  <p>Dies ist eine enorme Verbesserung unter Windows 8. Dieser verringerte Speicherplatzbedarf stellt Benutzern von Hardware mit beschränkter Speicherkapazität – wie sie für einige Windows RT-Computer typisch sein wird – unmittelbar mehr Speicherplatz zur Verfügung.</p>  <p>Dank des Windows 8-Druckertreibermodells können sich unsere Partnerhersteller außerdem auf einen Codesatz konzentrieren, der sich zwischen den einzelnen Windows-Versionen nur noch wenig ändern wird. So können wir mehr Ressourcen für die Steigerung von Qualität und Leistung einsetzen, anstatt uns um die stetige Aktualisierung des Treibersatzes kümmern zu müssen.</p>  <h3>Druckklassentreiber-Architektur</h3>  <p>Wir wollten nicht nur eine Architektur entwickeln, die die Bedürfnisse von Windows RT und Apps im Metro-Stil unterstützt. Wir wollten auch sicherstellen, dass das Modell mit vorhandenen Geräten funktioniert und Technologien verwendet, mit denen die Druckerhersteller vertraut sind, sodass sie die neue Treibertechnologie problemlos implementieren können.</p>  <p>Ein Druckertreiber hat verschiedene wichtige Aufgaben:</p>  <ul>   <li>Die <b>Konfiguration</b> ermöglicht dem Benutzer die Änderung der Einstellungen, indem sie z. B. den Wunsch, doppelseitig zu drucken, in den entsprechenden Befehl umwandelt, den der Drucker dazu benötigt. Die Konfiguration wird dem Benutzer über die Benutzeroberfläche angezeigt.</li>    <li>Das <b>Rendering</b> übersetzt den gedruckten Inhalt aus dem vom Windows-Drucksystem verwendeten Format in das vom Drucker verstandene Format. In einigen Fällen versteht der Drucker auch direkt das systemeigene Windows-Druckformat (XPS), sodass diesen Geräte nur dann Aufwand entsteht, wenn zusätzliches Rendering durchgeführt werden soll (z. B. Drucken von mehreren Dokumentseiten auf eine Seite Papier). Die Treiberkomponente, die das Rendering durchführt, heißt <i>Renderingfilter</i>.</li>    <li><b>Ereignisse</b> ermöglichen dem Drucker, den Benutzer über verschiedene Vorfälle zu informieren: Eine Aufgabe wurde abgeschlossen, ein Papierstau liegt vor, oder der Drucker hat keine Tinte mehr.</li>  </ul>  <h4>Benutzeroberfläche für die Konfiguration</h4>  <p>Ein großer Unterschied zwischen dem alten Treibermodell und dem Windows 8-Treibermodell liegt in der Bereitstellung der Benutzeroberfläche. Beim alten Druckertreibermodell war die Benutzeroberfläche für die Konfiguration in den Treiber integriert. Hier sehen Sie ein Beispiel für eine typische Drucker-Benutzeroberfläche. (Das Beispiel stammt aus dem Epson NX430, der auf meinem Schreibtisch steht.)</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Druckeinstellungen " border="0" alt="Dialogfeld für die Druckeinstellungen der Epson NX430-Serie mit Optionen für Druckqualität, Papier, Tintenstände, Ausrichtung usw." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3326.Printing-preferences_2D5593D5.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3326.Printing_2D00_preferences_5F00_2D5593D5.png" width="439" height="500" /></p>  <p>Wie ich bereits erwähnt habe, mussten wir einen Weg finden, die Benutzeroberfläche im Metro-Stil anzuzeigen, wenn Benutzer die Druckeinstellungen ändern möchten.</p>  <p>Im Windows 8-Treibermodell ist die Benutzeroberfläche des Herstellers vollständig von seinem Treiber getrennt. Aus vielen Gründen ist dies eine viel bessere Architektur: Die Benutzeroberfläche zur Druckersteuerung ist jetzt eine App, die beim Drucken über Apps im Metro-Stil oder über Desktop-Apps aufgerufen werden kann. So können Druckerhersteller Ihnen umfassendere Optionen bieten – z. B. Zugriff auf ein Video, das die Einrichtung des Druckers oder das Einsetzen einer Druckerpatrone erläutert.</p>  <p>Das folgende Beispiel zeigt eine App im Metro-Stil, die Epson für den Epson NX430 entwickelt hat:</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Epson Print Center-App" border="0" alt="Vollbild-App im Metro-Stil mit Optionen für Tintenstände, Papiertyp, Epson-Showcase und Kurzanleitung" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5315.Epson-Print-Center-app_5423AA15.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5315.Epson_2D00_Print_2D00_Center_2D00_app_5F00_5423AA15.png" width="571" height="321" /></p>  <p>Wie Sie sehen, verfügt diese Benutzeroberfläche über alle Qualitäten einer App im Metro-Stil, ist jedoch für Ihren Drucker entwickelt. Sie bietet eine ansprechende Ansicht der Tintenstände des Druckers und ist besonders auf Geräten mit Touchscreen wesentlich einfacher zu bedienen.</p>  <p>Windows zeigt Ihnen automatisch die korrekte Benutzeroberfläche: die Desktop-Benutzeroberfläche, wenn Sie über Desktop-Apps drucken, und die Metro-Stil-Benutzeroberfläche, wenn Sie über Apps im Metro-Stil drucken.</p>  <p>Wenn der Hersteller keine Benutzeroberfläche für die Konfiguration seines Geräts mitgeliefert hat, bietet Windows eine Standard-Benutzeroberfläche, die Sie für jeden Drucker verwenden können. Wenn sich der Druckerhersteller doch entschließt, sein Gerät mit einer maßgeschneiderten Benutzeroberfläche auszustatten, kann er eine App bereitstellen, die die Standard-Benutzeroberfläche von Windows ersetzt. Wenn Sie dann beschließen, die Gerätekonfiguration zu ändern, oder wenn die Gerätekonfiguration sich während des Druckens ändert (z. B. bei Papierstau), zeigt Windows nun die benutzerdefinierte App des Herstellers an.<b></b></p>  <h4>Rendering</h4>  <p>Eine der wichtigsten Funktionen eines Druckertreibers besteht darin, die von einer App beim Druckbefehl produzierten Inhalte so umzuwandeln, dass der Drucker sie versteht. Dies war bei der Entwicklung des Windows 8-Druckklassentreibers einer der komplexesten Bereiche, den wir uns daher etwas genauer ansehen wollen.</p>  <p>Wie bereits erläutert, verwenden Desktop-Apps wie Word oder Photoshop Grafikbefehle, um ihren Inhalt auf dem Bildschirm oder Drucker zu zeichnen. Dabei empfängt das Drucksystem den Inhalt, wandelt ihn ggf. in XPS um und ruft dann den Druckertreiber (genauer: den <i>Renderingfilter</i> des Treibers) auf, um den Inhalt in das richtige Format umzuwandeln. Dieser wird dann an den Drucker gesendet, und Ihre Datei wird gedruckt.</p>  <p>Das Rendering ist wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen bei der Unterstützung einer großen Druckervielfalt. Einige der teureren Drucker unterstützen Standard-Seitenbeschreibungssprachen (PDLs) wie PostScript, PCL und XPS. Weniger teure, endkundenorientierte Geräte werden jedoch kostensparend hergestellt. Viele dieser Geräte unterstützen firmeneigene Methoden zur Übermittlung der Seiteninformationen an den Drucker. Einige Hersteller verwenden für ihr gesamtes Produktsortiment nur wenige Sprachen, während andere sie für jedes Gerät anpassen, um optimale Leistung mit ihrer Druckerhardware zu erzielen.</p>  <p>Das führt zu einer 1:1-Zuordnung zwischen Druckertreiber und Druckerhardware.</p>  <p><img style="border: 0px currentcolor; margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="1:1-Zuordnung zwischen Druckertreiber und Druckerhardware" border="0" alt="PDL1 wird Fabrikam 1000-Drucker zugeordnet, PDL2 wird Fabrikam 2000-Drucker zugeordnet, PDL3 wird Fabrikam 2010-Drucker zugeordnet." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6076.1-to-1-mapping-between-printer-driver-and-printer-hardware_28DF130E.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6076.1_2D00_to_2D00_1_2D00_mapping_2D00_between_2D00_printer_2D00_driver_2D00_and_2D00_printer_2D00_hardware_5F00_28DF130E.png" width="512" height="372" /></p>  <p>Wenn Sie sich jede PDL als vollständigen Druckertreiber vorstellen, wird deutlich, dass eine zunehmende Unterstützung eine stetig zunehmende Anzahl von Treibern bedeutet. Das ist natürlich ein wenig vereinfacht dargestellt, und es ist möglich, einen Treiber zu entwickeln, der eine Reihe von Geräten unterstützt. Es gibt sogar häufig Treiber, die eine Druckerserie unterstützen. Der entscheidende Punkt ist hier jedoch, dass unter Windows 7 und früheren Windows-Versionen dieser Designansatz nicht unterstützt wurde.</p>  <p>Das Druckertreibermodell unter Windows 8 verfolgt das Konzept, dass eine PDL (oder ein Treiber) mit mehreren Geräten verknüpft werden kann.</p>  <p><img style="border: 0px currentcolor; margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="Mit mehreren Geräten verknüpfte PDL" border="0" alt="PDL X kann 3 unterschiedlichen Druckern zugeordnet werden." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6557.PDL-associated-with-multiple-devices_73D283DD.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6557.PDL_2D00_associated_2D00_with_2D00_multiple_2D00_devices_5F00_73D283DD.png" width="493" height="373" /></p>  <p>Wir haben mit unseren Partnern in der Druckerherstellung daran gearbeitet, dass die Geräte einen Bezeichner enthalten, der beschreibt, wie sie generischer unterstützt werden können. Wir nennen dies eine <i>kompatible ID.</i> Hat beispielsweise ein Gerät eine kompatible ID, die besagt, dass es XPS unterstützt, weiß das Drucksystem, dass es keinen modellspezifischen Treiber für dieses Gerät suchen muss. Es kann stattdessen einfach einen generischen XPS-Treiber installieren. Windows weiß, dass das Gerät ein generischer XPS-Drucker ist und kann es entsprechend behandeln. Selbstverständlich weiß Windows auch, dass es sich z. B. um einen Fabrikam 1000-Drucker handelt – wenn ein modellspezifischer Treiber vorhanden ist, wird Windows diesen installieren. Sollte aber kein Treiber verfügbar sein, kann Windows dank des Klassentreibers trotzdem mit dem Drucker drucken.</p>  <p>In diesem Beispiel haben wir also einen Satz im Klassentreibermodell mitgelieferter Renderingfilter, die für jedes Gerät mit entsprechender kompatibler ID installiert werden können. Die logische Erweiterung dieses Konzepts besteht in der Möglichkeit, dass künftige Geräte, die noch gar nicht entworfen oder hergestellt werden, mit dem Druckklassentreiber unter Windows 8 kompatibel sind. Wir kooperieren mit den Druckerherstellern: Sie alle planen, kompatible IDs in ihren Geräten zu implementieren (viele tun das bereits). Aufgrund dieser Funktion wird die Anzahl der von Windows 8 unterstützten Drucker im Laufe der Zeit zu- statt abnehmen. Das heißt, dass immer mehr Benutzer ihre Drucker unter Windows unmittelbar verwenden können, ohne sich erst um einen Treiber kümmern zu müssen.</p>  <p>Aber wie sieht es mit all den Geräten mit firmeneigener Rendering-Sprache aus? Der Druckklassentreiber unterstützt auch dieses Modell, jedoch mit dem Nachteil, dass wir einen separaten Renderingfilter für jeden kleinen Satz von Modellen benötigen, die jeweils eine eigene Sprache sprechen. Das lässt sich nicht umgehen, und wir haben eine Anzahl von Filtern für eine Reihe beliebter Modelle unter Windows 8 implementiert. Auch hier arbeiten wir jedoch mit den Druckerherstellern zusammen an Verbesserungen. Wir gehen davon aus, dass die Hersteller künftig Drucker herstellen, die den Klassentreiber besser verwenden können.</p>  <h3>Drucken über Windows RT</h3>  <p>Die Reduzierung der vom Druckklassentreiber beanspruchten Ressourcen trägt direkt zu einer geringeren Ressourcenauslastung unter Windows bei, die besonders unter Windows RT von Bedeutung ist. Zudem war die v3-Druckertreiberarchitektur erweiterbar und entwickelte sich über viele Jahre zu einem Modell, das die Entwicklung großer und komplexer Druckertreiber begünstigte. Verschiedene Treiber installieren Dienste, die permanent ausgeführt werden und so Akkuleistung und Prozessorzeit beanspruchen. Ich habe Treiber gesehen, die nur ein einziges Gerät unterstützen, jedoch größer als der gesamte Druckertreibersatz unter Windows 8 sind!</p>  <p>Die Notwendigkeit, das Drucken unter Windows RT zu unterstützen, und der allgemeine Anspruch, das Drucken effizienter zu gestalten, führten uns zur Entwicklung einer Architektur, die den Treiber stärker steuert. Ich habe bereits erwähnt, dass jetzt der zum Drucken verwendete Teil der Benutzeroberfläche eine vollständig getrennte Komponente ist: keine Treiberkomponente mehr, sondern eine App. Das bedeutet, dass sie auch optional ist und dass die Treiber mit der Standard-Benutzeroberfläche für das Drucken von Microsoft gut funktionieren. Wir haben außerdem die Treiberarchitektur so vereinfacht, dass sie energieeffizienter arbeitet. Dazu wurden Dienstabhängigkeiten entfernt und die Wahrscheinlichkeit verringert, dass zusätzliche Software in den Treiber integriert wird.</p>  <p>Mit dem Windows 8-Treibermodell haben wir auch wesentliche Änderungen an der Art und Weise vorgenommen, wie Druckertreiber installiert werden. Unter Windows 7 und früheren Windows-Versionen werden alle Druckertreiber im „Treiberspeicher“ gespeichert, einer Art Datenbank für alle Treibertypen. Wenn Sie einen Drucker angeschlossen haben, wurde der richtige Treiber im Treiberspeicher gesucht und an einen speziellen Ort kopiert, wo der Spooler ihn für Ihren Drucker verwenden konnte. Unter Windows 8 haben wir diesen Kopiervorgang abgeschafft und damit einige Datenträger-E/A-Vorgänge beseitigt. Der Druckspooler weiß jetzt einfach, wie er den Treiber im Treiberspeicher findet.</p>  <p>Um ein realistisches Beispiel zu geben, haben wir die Installationszeiten für einen Epson Artisan unter Windows 7 und unter Windows 8 verglichen (dabei haben wir unter Windows 7 einen verhältnismäßig kleinen Treiber verwendet): Die Installationszeit unter Windows 7 betrug 14 Sekunden, unter Windows 8 nur 2 Sekunden.</p>  <h3>Schlussgedanken</h3>  <p>Wie Sie sehen, stellt die Windows 8-Druckertreiberarchitektur eine beträchtliche Weiterentwicklung dar. Sie bietet gute Unterstützung für zahlreiche bereits vorhandene Drucker, und unterstützt außerdem künftige Geräte dank eines kleinen, schnellen integrierten Frameworks für Klassentreiber. Die Leistung ist hervorragend, und das bei geringer Festplattennutzung.</p>  <p>Wir freuen uns auf Ihr Feedback!</p>  <p>– Adrian Lannin</p> <!--
Title: "Vereinfachtes Drucken unter Windows 8"
Tags: "Standards, XPS, Drucker, drucken, Treiber"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Veröffentlichung von Windows 8: 1. August 2012</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/verffentlichung-von-windows8-1-august2012</link>
      <pubDate>Thu, 02 Aug 2012 13:23:00 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/08/02/verffentlichung-von-windows8-1-august2012/</guid>
      <description><![CDATA[Am heutigen Tag wurde ein wichtiger Meilenstein des Windows&nbsp;8-Projekt erreicht. Das...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent">
<p>Am heutigen Tag wurde ein wichtiger Meilenstein des Windows&nbsp;8-Projekt erreicht. Das Windows&nbsp;8-Team freut sich, Ihnen mitteilen zu k&ouml;nnen, dass der Release von Windows&nbsp;8 f&uuml;r OEMs und Partner in der PC-Herstellung begonnen hat. Daher bestehen unsere n&auml;chsten Meilensteine in der Verf&uuml;gbarkeit faszinierender neuen PC-Modellen Windows&nbsp;8 und der M&ouml;glichkeit, Windows&nbsp;8 ab dem 26.&nbsp;Oktober&nbsp;2012 online zu erwerben.</p>
<p>W&auml;hrend der ersten Demonstration im Mai&nbsp;2011 haben wir Windows&nbsp;8 als &bdquo;Neuerfindung von Windows &ndash; vom Chipsatz bis hin zur Benutzeroberfl&auml;che&ldquo; bezeichnet &ndash; und genau das ist Windows&nbsp;8 (und Windows&nbsp;RT) f&uuml;r Microsoft und seine Partner. Die Kooperation: Vom Chip &uuml;ber die Benutzeroberfl&auml;che bis hin zu neuen Apps wurden alle Ziele dank einzigartiger Zusammenarbeit erreicht. Gemeinsam bieten wir den Kunden einen neuen Windows-PC f&uuml;r revolution&auml;re Szenarien und Funktionen. Gleichzeitig werden die branchenweiten Investitionen der letzten 25&nbsp;Jahre in die Windows-Software bewahrt.</p>
<p>Wir sind weiterhin &auml;u&szlig;erst dankbar f&uuml;r die rege Beteiligung an der Testphase der Vorabversion. Von allen Produkten, die wir jemals entwickelt haben, wurden die drei Vorabversionen von Windows&nbsp;8 (Developer, Consumer, Release) am umfangreichsten und ausf&uuml;hrlichsten getestet. An den Programmen haben sich &uuml;ber 16&nbsp;Millionen PCs aktiv beteiligt, darunter ca.&nbsp;7&nbsp;Millionen an der Release Preview, die vor acht Wochen ver&ouml;ffentlicht wurde. Dieser umfassende Test best&auml;tigt die Marktreife von Windows&nbsp;8.</p>
<p>Die Offenheit der Vorabversionen erm&ouml;glichen eine einzigartige Sicht auf die Produktentwicklung &ndash; und wir verfolgen den transparenten Ansatz der Testphase konsequent. Kein so weit verbreitetes und so vielseitig verwendetes Produkt wurde &bdquo;so &ouml;ffentlich&ldquo; wie Windows&nbsp;8 entwickelt. Dieses Blog, die Foren und die Vorabversionen sind ein wichtiger Bestandteil dieses Entwicklungsprozesses. Bei jedem Meilenstein wurden wichtige &Auml;nderungen vorgenommen, und wie versprochen enth&auml;lt die endg&uuml;ltige Version (Build&nbsp;9200, f&uuml;r alle, die mitz&auml;hlen) zahlreiche Verbesserungen. Uns ist die Verantwortung voll bewusst, die aus der Bedienung so unterschiedlicher Kundenbed&uuml;rfnisse entsteht und sind von der hohen Beteiligung an der Testphase der Vorabversion begeistert.</p>
<p>Nun haben wir den RTM-Meilenstein erreicht &ndash; aber kein Softwareprojekt ist jemals endg&uuml;ltig &bdquo;fertig&ldquo;. Wir werden daher weiterhin die Benutzererfahrungen mit Windows&nbsp;8 und realen Bedingungen beobachten und verbessern. W&auml;hrend der Testphase haben wir unseren Bereitstellungsservice getestet, und wir werden jede Anstrengung unternehmen, um auch w&auml;hrend der n&auml;chsten wichtigen Produktphase hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Hardwarepartner werden weiterhin neue Ger&auml;te bereitstellen und den Support f&uuml;r vorhandene Ger&auml;te verbessern. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen wir uns ohne Zweifel auf die von PC-Herstellern speziell f&uuml;r Windows&nbsp;8 entwickelten PCs freuen.</p>
<p>Windows&nbsp;8 bietet <i>unz&auml;hlige</i> neue Funktionen, von denen hier nur einige genannt werden k&ouml;nnen: verbesserte grundlegende Funktionen, optimierter Speicher und optimierte Internetverbindung, neu entwickelte Subsystemarchitekturen, eine schnelle und fl&uuml;ssige Benutzeroberfl&auml;che und die WinRT-Plattform. Die Anzahl der Blogbeitr&auml;ge (und Videos) ist rekordverd&auml;chtig &ndash; trotzdem konnten nicht alle Bereiche von Windows&nbsp;8 behandelt werden. Es gibt also noch viel Neues an diesem Produkt zu entdecken.</p>
<p>Einige der spannendsten Entwicklungen von Windows&nbsp;8 stehen noch aus: die Innovationen der Entwickler, die Apps auf Grundlage der neuen WinRT-Plattform entwickeln. Der Windows Store <a href="http://blogs.msdn.com/b/windowsstore_de/archive/2012/08/03/rtm-windows.aspx" target="_blank">hat bereits ge&ouml;ffnet</a> und wird bald weltweit auf &uuml;ber 200&nbsp;M&auml;rkte ausgedehnt. Somit haben Entwickler eine einzigartige M&ouml;glichkeit, weltweit innovative (und profitable) Apps f&uuml;r Windows&nbsp;8 anzubieten &ndash; wir freuen uns auf die Innovationen, die Entwickler unter Windows&nbsp;8 zur Verf&uuml;gung stellen. Auf der n&auml;chsten <a href="http://www.buildwindows.com/" target="_blank">BUILD-Konferenz</a>, die vor kurzem angek&uuml;ndigt wurde, haben wir Gelegenheit, die Windows&nbsp;8-Plattform ausf&uuml;hrlicher zu behandeln.<i></i></p>
<p>Nat&uuml;rlich m&ouml;chten Sie erfahren, wie und wann Sie Windows&nbsp;8 erhalten k&ouml;nnen, und auch in Zukunft werden Fragen zur Verwendung der zahlreichen Windows&nbsp;8-Funktionen auftauchen. Im <a href="http://windowsteamblog.com/windows/b/bloggingwindows/" target="_blank">Windows Team Blog</a> wurden viele neue Informationen und wichtige Details ver&ouml;ffentlicht, die Ihre Fragen bestimmt beantworten. Besuchen Sie dieses Blog, informieren Sie sich dort &uuml;ber Verbesserungen von Windows&nbsp;8 nach Markteinf&uuml;hrung, und geben Sie uns Feedback!</p>
<p>Im Namen des Windows&nbsp;8-Entwicklerteams bedanken wir uns herzlich f&uuml;r Ihre bisherige Beteiligung w&auml;hrend der Entwicklung und auch f&uuml;r Ihren weiteren Input f&uuml;r Windows&nbsp;8. VIELEN DANK!</p>
<p>Der n&auml;chste Meilenstein ist am 26.&nbsp;Oktober&nbsp;2012 mit der allgemeinen Verf&uuml;gbarkeit erreicht!</p>
<p>&ndash; Ihr Windows&nbsp;8-Team</p>
<!--
Title: "Veröffentlichung von Windows 8: 1. August 2012"
Tags: "Windows 8, Ankündigung, Veröffentlichung"
--></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Hardware, die alles beschleunigt: Windows 8-Grafik</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/hardware-die-alles-beschleunigt-windows8-grafik</link>
      <pubDate>Tue, 31 Jul 2012 15:38:38 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/07/31/hardware-die-alles-beschleunigt-windows8-grafik/</guid>
      <description><![CDATA[Unter Windows 8 sollen alle Apps mithilfe moderner Grafikhardware ansprechende und...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class=”PostContent”> <blockquote>   <p align="left"><em>Unter Windows 8 sollen alle Apps mithilfe moderner Grafikhardware ansprechende und leistungsstarke Grafiken nutzen können. Dafür bauen wir auf die bewährten Grundlagen von DirectX und der dadurch stetig zunehmenden Bandbreite von APIs und Funktionen auf. Unter Windows 7 haben wir die Funktionen von DirectX erweitert, um einer größeren Auswahl an Apps eine gemeinsame Plattform für hardwarebeschleunigte Grafik zur Verfügung zu stellen. Bis zu diesem Zeitpunkt bot DirectX hauptsächlich 3D-Grafik. Wir fügten jedoch Funktionen hinzu, um auch die von uns so genannte „Mainstream“-Grafik zu unterstützen. Mainstream-Anwendungen drehen sich vor allem um typische Desktopanwendungen, die die meisten Menschen täglich verwenden: Webbrowser, E-Mail, Kalender, Büroanwendungen usw. Unter Windows 7 wurden zwei neue Komponenten zu DirectX hinzugefügt: Direct2D für zweidimensionale Grafiken (Formen, Bitmaps usw.) und DirectWrite für die verschiedenen Darstellungsformen von Text. Bei beiden Ergänzungen stand nicht nur die Leistung im Vordergrund, sondern auch die Bereitstellung qualitativ hochwertigen 2D-Renderings. Dank dieser Ergänzungen entwickelte sich DirectX zu einer hardwarebeschleunigten Grafikplattform für alle Arten von Apps. Als <a href="http://windows.microsoft.com/en-us/internet-explorer/products/ie/home" target="_blank">Internet Explorer 9</a> hardwarebeschleunigte Grafiken im Internet einführte, haben wir demonstriert, was eine typische App mit DirectX leisten kann. WinRT eröffnet diese Funktionen auch der gesamten Bandbreite der neuen Windows 8-Apps. In diesem Beitrag, den <strong>Rob Copeland, der Gruppenprogrammmanager unseres Grafikteams verfasst hat</strong>, wird diese neue Gattung grafischer Apps ausführlich erläutert. – Steven</em></p>    <p align="left"> </p> </blockquote>  <hr />  <p align="left">Bei Computergrafik ist Hochleistung ein Muss. Bei frühen PCs waren eigenständige, optionale Grafikkarten auf spezialisierte Anwendungen wie CAD/CAM und Spiele zugeschnitten. Doch bereits damals ahnte man, dass diese Grafikleistung auch für weitere Bereiche genutzt werden könnte: vor allem für eine bessere Benutzeroberfläche und höhere Benutzerfreundlichkeit. Eine der ersten Grafikkarten für PCs war „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_accelerator" target="_blank">Windows Accelerator</a>“ von S3 Graphics. Ihr Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, indem sie Fenster schneller auf dem Bildschirm bewegte. Nicht nur die Grafikhardware entwickelte sich weiter, sondern auch die Methoden, mit denen Entwickler mit dieser Hardware interagieren.</p>  <p align="left">DirectX ist die Windows-Komponente, durch die eine gemeinsame Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API) bereitgestellt wird. Dank dieser Schnittstelle können Entwickler mithilfe der Grafikhardware von PCs Text, Formen und dreidimensionale Szenen erstellen und auf dem Bildschirm anzeigen. Auch DirectX hat sich im Laufe der Zeit sowohl bezüglich der Funktionen als auch der Leistungsmerkmale weiterentwickelt. Anfangs war DirectX vorwiegend auf Spiele ausgerichtet. Mit der Weiterentwicklung von Anwendungen hin zu einer umfangreicheren und grafikintensiveren Benutzeroberfläche wurde immer häufiger DirectX verwendet, um die Leistung zu steigern und die visuellen Elemente zu verbessern.</p>  <h3 align="left">Auftritt von Windows 8</h3>  <p align="left">Als wir mit der Arbeitsplanung für Grafiken unter Windows 8 begannen, war uns klar, dass wir eine neue, visuell anspruchsvolle Art der Benutzerinteraktion mit Anwendungen und Windows selbst entwickeln würden. Wir wussten auch, dass wir eine neue Plattform zur Entwicklung von Apps im Metro-Stil entwickeln und auf ein noch vielfältigeres Hardwaresortiment als je zuvor ausrichten müssten. Obwohl uns als Ausgangspunkt schon eine herausragende Grafikplattform zur Verfügung stand, lag noch viel Arbeit vor uns, um diese Ziele zu erreichen. Wir entschieden uns für vier Hauptziele:</p>  <ol>   <li>     <div align="left">Sicherstellen, dass alle Apps im Metro-Stil flüssig und schnell gerendert werden</div>   </li>    <li>     <div align="left">Bereitstellen einer hardwarebeschleunigten Plattform für alle Apps im Metro-Stil</div>   </li>    <li>     <div align="left">Hinzufügen neuer Funktionen zu DirectX, um verblüffende visuelle Effekte zu ermöglichen</div>   </li>    <li>     <div align="left">Unterstützen einer bisher unerreicht großen Vielfalt von Grafikhardware</div>   </li> </ol>  <p align="left">Obwohl all diese Ziele unterschiedliche Aspekte der Entwicklung von Windows 8 betreffen, hängen sie doch alle von herausragender Leistung und starken Funktionen der Grafikplattform ab.</p>  <h3 align="left">Steigern der Leistung</h3>  <p align="left">Die Grafikleistung unter Windows ist sowohl vom Betriebssystem und dem Hardwaresystem – bestehend aus CPU, GPU (Grafikprozessor)– als auch vom dazugehörigen Bildschirmtreiber abhängig. Um eine hervorragende Benutzererfahrung für Apps im Metro-Stil zu gewährleisten, mussten wir sicherstellen, dass sowohl die Softwareplattform als auch das Hardwaresystem hervorragende Leistung erzielen.</p>  <p align="left">In der Vergangenheit haben wir viele verschiedene Benchmarks und Apps zur Messung der DirectX-Leistung verwendet. In der Regel waren diese auf 3D-Spiele ausgerichtet. Obgleich Spiele immer noch sehr wichtig sind, war uns klar, dass viele der herkömmlichen Messmethoden für die Grafikleistung nicht alle nötigen Informationen für grafikintensive 2D Mainstream-Apps zur Verfügung stellten.</p>  <p align="left">Daher entwickelten wir neue, auf Szenarien ausgerichtete Tests und Metriken, um unseren Fortschritt zu verfolgen. Wir nutzen die folgenden Metriken:</p>  <h4 align="left"><b>1.  </b><b>Framerate</b></h4>  <p align="left">Die Framerate wird in Frames pro Sekunde (FPS) ausgedrückt. Diese Metrik wird häufig als Benchmark bei Spielen verwendet und ist genauso wichtig für Videoinhalte und andere Apps. Animationen auf dem Bildschirm werden bei einer Framerate von 60 FPS als flüssig wahrgenommen. Wir haben diese Frequenz angepeilt, da die meisten Computerbildschirme mit 60 Hertz aktualisiert werden. Mit dieser Framerate kann Windows sehr flüssige Animationen für Touch-Interaktionen bereitstellen, in denen Grafikelemente mit dem Finger über den Bildschirm geführt werden. <i></i></p>  <h4 align="left"><b>2.  </b><b>Störungsrate</b></h4>  <p align="left">Die Framerate ist eine wichtige Metrik, aber sie ermöglicht kein umfassendes Bild. Es klingt zum Beispiel zunächst perfekt, wenn bei einem zehnminütigen Benchmarktest im Durchschnitt 60 FPS erzielt werden. Das sagt allerdings nichts darüber aus, wie niedrig die Framerate möglicherweise während des Tests gesunken ist. Wenn die Framerate beispielsweise zeitweilig bei anspruchsvollen Elementen auf 10 FPS absinkt, ruckeln die Animationen. Die Störungsrate gibt also an, wie oft das Rendering länger als 1/60 Sekunde dauerte und so zu einer niedrigeren Framerate führte. Sie gibt auch die Anzahl ausgelassener Frames wieder. Ziel ist, dass während einer Animation keine Frames ausgelassen werden.</p>  <h4 align="left"><b>3. </b>  <b>Zeit bis zum ersten Frame</b></h4>  <p align="left">Die meisten Benutzer erwarten, dass ihre Apps schnell gestartet werden, daher muss auch die Initialisierung von DirectX rasch erfolgen. Die „Zeit bis zum ersten Frame“ gibt an, wie lange es vom Antippen oder Anklicken einer App zum Starten dauert, bis der erste Frame der App auf dem Bildschirm angezeigt wird. Um dies zu messen, haben wir einfache Apps entwickelt, die die Analyse und Optimierung des Grafiksystems bezüglich der benötigten Zeitspanne zur Initialisierung eines Grafikgeräts, zur Zuweisung des benötigten Speicherplatzes usw. unterstützen. So können wir sicherstellen, dass das Einrichten von DirectX sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt.</p>  <h4 align="left"><b>4.  </b><b>Speicherauslastung</b></h4>  <p align="left">Je mehr Speicherplatz unsere Grafikkomponenten benötigen, desto weniger Speicherplatz steht den Apps zur Verfügung. Indem wir dafür sorgen, dass der Großteil des Speicherplatzes des Systems den Apps zur Verfügung steht, kann die beste App-Leistung erzielt werden, und es können mehr Apps gleichzeitig ausgeführt werden. Apps verwenden sowohl Speicherplatz des System als auch des Grafikprozessors. Speicherplatz des Grafikprozessors wird vorwiegend für Renderingvorgänge verwendet, wie das Zeichnen von Bildern, geometrischer Formen und Text. Außerdem gibt es Grafikvorgänge, die die CPU und dementsprechend Systemspeicherplatz verwenden.</p>  <p align="left">Zur Charakterisierung der Speicherauslastung messen wir für die folgenden Szenarien den vom System verwendeten Speicherplatz:</p>  <ul>   <li>     <div align="left"><b>App im Ruhezustand</b>. Das heißt, sie führt keine Aufgaben aus und berechnet oder zeigt keine neue Informationen auf dem Bildschirm an.</div>   </li>    <li>     <div align="left"><b>Die App zeigt Informationen auf dem Bildschirm an</b>. Dies stellt die grundlegenden Speicherplatzanforderung für eine einfache Zeichnung dar.</div>   </li>    <li>     <div align="left"><b>Erstellung von Textur</b>. Dies stellt den für die Erstellung zahlreicher Bildobjekte benötigten Speicherplatz auf dem Grafikprozessors dar.</div>   </li>    <li>     <div align="left"><b>Vertexpuffererstellung</b>. Dies gibt den zusätzlich erforderlichen Speicherplatz beim Erstellen geometrischer Formen an.</div>   </li>    <li>     <div align="left"><b>GPU-Datenupload</b>. Diese Größe misst den zusätzlich erforderlichen Speicherplatz beim Laden von Daten in den Grafikprozessor (GPU).</div>   </li> </ul>  <p align="left">Das Messen der Speicherplatzanforderungen für zahlreiche App-Typen und für diese unterschiedlichen Szenarien hat uns bei der weiteren Optimierung von DirectX und den Bildschirmtreibern geholfen.</p>  <h4 align="left"><b>5.  </b><b>CPU-Auslastung</b></h4>  <p align="left">Die meisten Grafikvorgänge verwenden zusätzlich zur GPU die CPU. Wenn eine App zum Beispiel berechnet, was gezeichnet werden soll, wird dies üblicherweise auf der CPU ausgeführt. Die CPU-Auslastung ist eine wichtige Komponente. Denn je stärker die CPU bei einer Aufgabe in Anspruch genommen wird, desto weniger CPU-Zyklen stehen anderen Aufgaben zur Verfügung. Für eine gute Grafikleistung und gutes allgemeines Systemreaktionsverhalten ist eine ausgewogene Aufgabenverteilung zwischen CPU und GPU erforderlich.</p>  <p align="left">Diese Benchmarks und Metriken unterstützen beim Erzielen flüssiger und leistungsstarker Apps und Benutzererfahrungen. Sie spielen also bei der Analyse von Mainstream-Apps eine große Rolle. Selbstverständlich verwenden wir auch weiterhin branchenübliche Benchmarks, Spiele und andere Methoden, um die allgemeine Leistung zu bestimmen.</p>  <h3 align="left">Hardwarebeschleunigte Mainstream-Grafiken</h3>  <p align="left">Man kann Mainstream-Grafiken auf unterschiedliche Arten betrachten. Um sicherzustellen, dass wir mit unserer Arbeit Benutzern die gewünschte Leistung und Benutzererfahrung bieten, haben wir zahlreiche Beispiele von Apps im Metro-Stil und von Desktop-Apps untersucht und deren Verwendung von Grafikhardware analysiert. Vor allem <a href="http://windows.microsoft.com/en-us/internet-explorer/products/ie/home" target="_blank">Internet Explorer 9</a>, <a href="http://windows.microsoft.com/en-US/windows-live/essentials-other-programs" target="_blank">Windows Live Mail</a> und <a href="http://essentials.live.com/" target="_blank">Windows Live Messenger</a> nutzen DirectX sehr effizient. Da diese Apps DirectX auf hervorragende Weise verwenden, geben sie gute Hinweise auf die Leistung, die von anderen Apps erzielt werden kann. Das Resultat waren verschiedene Anstrengungen, um sicherzustellen, dass Mainstream-Apps schnell und optisch ansprechend arbeiten.</p>  <h4 align="left">Verbessern der Leistung bei Text</h4>  <p align="left">Text ist mit Abstand das am häufigsten verwendete grafische Element unter Windows. Daher ist die Verbesserung der Renderingleistung bei Text ein großer Schritt zu einer besseren Benutzererfahrung. Webseiten, E-Mail-Programme, Sofortnachrichten und andere Lese-Apps profitieren von einer hoch qualitativen und leistungsstarken Textanzeige.</p>  <p align="left">Die Designsprache des Metro-Stils ist typografisch umfangreich. Zahlreiche Anwendungen im Metro-Stil sind auf eine hervorragende Leseerfahrung ausgerichtet. <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/dd371554.aspx" target="_blank">DirectWrite</a> ermöglicht eine großartige typografische Qualität, eine äußerst schnelle Verarbeitung von Schrifttypen für das Rendering und stellt eine branchenweit führende globale Textunterstützung bereit. Wir haben die Textleistung unter Windows 8 weiter verbessert, indem wir das Standardrendering von Text in Apps im Metro-Stil optimiert haben. So kann nun unter Beibehaltung der typografischen Qualität und der globalen Textunterstützung eine bessere Leistung und Effizienz erzielt werden.</p>  <p align="left">Im folgenden Balkendiagramm werden die aus dieser Arbeit resultierenden Leistungsverbesserungen dargestellt. Es wurden Messungen für die folgenden Textszenarien berücksichtigt:</p>  <ul>   <li>     <div align="left">Rendering eines Bildschirms mit umfassendem Text in Lesegröße und in <b>Abschnitten</b> formatiert, wie häufig auf Webseiten oder in Word-Dokumenten zu finden</div>   </li>    <li>     <div align="left">Rendering eines Bildschirms mit zahlreichen kleinen Textteilen in Lesegröße, wie man ihn in Steuerelementen von <b>Benutzeroberflächen</b>, z. B. Schaltflächen oder Menüs, findet</div>   </li>    <li>     <div align="left">Rendering eines Bildschirms mit zahlreichen kleinen Textteilen in Überschriftengröße, wie man ihn in <b>Titeln und Überschriften</b> in Apps im Metro-Stil und als Überschriften von Blogbeiträgen und Nachrichten im Web findet</div>   </li> </ul>  <p align="left"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Steigerung der Framerate – Textleistung" border="0" alt="Steigerung der Framerate bei Windows 7-Abschnitten: 150 %, Benutzeroberfläche: 131 %, Titel und Überschriften: 336 %" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3324.Framerate-increase-over-Windows-7_68C126A7.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3324.Framerate_2D00_increase_2D00_over_2D00_Windows_2D00_7_5F00_68C126A7.png" width="530" height="415" /></p>  <p align="left">Am stärksten macht sich die Leistungsverbesserung beim Scrollen durch ein langes Dokument auf einem Touchscreen bemerkbar. Die Reduzierung der für das Rendering der Buchstaben benötigten Zeit stellt anderen Aufgaben CPU-Zyklen zur Verfügung, z. B. zum Verarbeiten rascher Touch-Eingaben oder zum Anzeigen komplexer Dokumentlayouts.</p>  <h4 align="left">Verbessern der Leistung beim geometrischen Rendering</h4>  <p align="left">Außerdem konnten wir die Leistung beim geometrischen 2D-Rendering erheblich steigern. Geometrie-Rendering ist die zentrale Grafiktechnologie für die Erstellung von Elementen wie Tabellen, Diagrammen, Graphen und Benutzeroberflächenelementen, wie im folgenden Beispiel gezeigt. Für Windows 8 haben wir den Schwerpunkt unserer Verbesserungen in diesem Bereich vorrangig auf äußerst leistungsstarke Implementierungen von HTML5-Canvas und SVG-Technologien zur Verwendung in Apps im Metro-Stil und auf mit Internet Explorer 10 angezeigten Webseiten gelegt.</p>  <p><em>  </em><em></em><em><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Wetter-App" border="0" alt="Ein Balkendiagramm für den Verlauf von Wetterdaten" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2337.Weather-app_thumb_3D7C8FA0.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2337.Weather_2D00_app_5F00_thumb_5F00_3D7C8FA0.png" width="700" height="394" />    </em></p>  <p align="center"><em>Die Wetter-App unter Windows 8 zeigt mithilfe von Geometrie eine Verlaufskurve für Temperatur- und Niederschlagsdaten an.</em></p>  <p>Zum Zeichnen von Geometrie empfängt Direct2D von der App Anweisung über die Elemente, die als 2D-Formen (z. B. Rechtecke, Ellipsen und Pfade) zu zeichnen sind, die Größe und Position der Formen und Spezifikationen über den Stil des Renderings, einschließlich Pinselfarbe und Strichstil. Anschließend konvertiert es diese Anweisungen in einen Satz von Dreiecken und Befehlen, die es zur Erstellung der gewünschten Ausgabe an Direct3D sendet. Diesen Konvertierungsvorgang bezeichnen wir als <i>Mosaik</i>.</p>  <p>Zur Verbesserung der Leistung des Geometrie-Renderings unter Windows 8 haben wir uns auf zwei Methoden zur Reduzierung der CPU-Auslastung im Zusammenhang mit dem Mosaik konzentriert.</p>  <p>Zum einen haben wir die Implementierung des Mosaiks beim Rendering einfacher Geometrien wie Rechtecke, Linien, abgerundete Rechtecke und Ellipsen optimiert. Im folgenden Diagramm wird der Effekt dieser Verbesserungen dargestellt.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Steigerung der Framerate – Geometrie-Rendering" border="0" alt="Steigerung der Framerate im Vergleich zu Windows 7, Linien: 184 %, Ellipsen: 369 %, abgerundete Rechtecke: 220 %, Rechtecke: 438 %" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2742.Framerate-increase---rendering-geometry_08700070.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2742.Framerate_2D00_increase_2D002D002D00_rendering_2D00_geometry_5F00_08700070.png" width="542" height="361" /></p>  <p>Zum anderen verbessern wir mithilfe des neuen Grafikhardwarefeatures <i>Target Independent Rasterization</i> (TIR, zielunabhängige Rasterung) die Leistung beim Rendering von unregelmäßiger Geometrie (z. B. geografische Grenzen auf einer Karte).</p>  <p>Dank TIR benötigt Direct2D weniger CPU-Zyklen für das Mosaik. So können Zeichenanweisungen schneller und effizienter an den Grafikprozessor übermittelt werden, ohne die optische Qualität zu beeinträchtigen. TIR steht in neuer GPU-Hardware zur Verfügung, die für Windows 8 entwickelt wurde und DirectX 11.1 unterstützt.</p>  <p>In folgender Abbildung wird die Leistungsverbesserung beim Rendering von antialiasierter Geometrie aus einer Vielzahl von SVG-Dateien auf einer DirectX 11.1-GPU, die TIR unterstützt, gezeigt:</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Steigerung der Framerate – SVG-Dateien" border="0" alt="Anzeige von 15 Dateien mit Steigerungen zwischen 151 % und 523 %" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8688.Framerate-increase---SVG-files_6854F3B2.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8688.Framerate_2D00_increase_2D002D002D00_SVG_2D00_files_5F00_6854F3B2.png" width="632" height="492" /></p>  <p>Bei der Entwicklung von TIR haben wir eng mit unseren Grafikhardwarepartnern zusammengearbeitet. Durch diese Partnerschaft wurden erhebliche Verbesserungen möglich. DirectX 11.1-Hardware ist bereits auf dem Markt erhältlich. Wir arbeiten mit unseren Partnern daran, weitere TIR-fähige Produkte problemlos verfügbar zu machen.</p>  <h4>Bildrendering</h4>  <p>Bilder werden in einer Vielzahl von Szenarien verwendet, darunter beim Anzeigen von Benutzeroberflächen, Webseiten und anderer App-Inhalte. Websites verwenden in der Regel JPEGs für Bilder und PNG- und GIF-Dateien, um Benutzeroberflächenelemente wie Schaltflächengrafiken effizient zu speichern.</p>  <p>Digitalfotos sind unter Windows ebenfalls weit verbreitet. Die Zahl der Digitalfotos, die Windows-Benutzer auf ihren PCs anzeigen und bearbeiten, steigt weiterhin mit unglaublicher Geschwindigkeit.</p>  <p>Wir haben verschiedene Leistungsverbesserungen für die Arbeit mit Bildern und Fotos in den Formaten JPEG, GIF und PNG erzielt.</p>  <p>In Bezug auf JPEG wurden folgende Verbesserungen erzielt:</p>  <ul>   <li>Schnellere Bilddecodierung durch Erweiterung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_SIMD_Extensions" target="_blank">SIMD-Verwendung</a> in allen CPU-Architekturen</li>    <li>Schnellere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shannon-Fano-Kodierung#Huffman-Code" target="_blank">Huffman</a>-Codierung und -Decodierung</li> </ul>  <p>In Bezug auf PNG wurden folgende Verbesserungen erzielt:</p>  <ul>   <li>Schnellere Bilddecodierung durch Erweiterung der SIMD-Verwendung in allen CPU-Architekturen</li>    <li>Schnellere Bildcodierung und -decodierung durch Optimierung unserer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zlib" target="_blank">zlib</a>-Implementierung</li> </ul>  <p>Zusätzlich haben wir die Pixelformatkonvertierung und die Bildskalierung verbessert. Dies ermöglicht ein schnelleres Decodieren und Rendering von Bildern für alle Apps.</p>  <p>Im folgenden Video wird eine Test-App zur Messung der Decodier- und Rendering-Zeit für einen Satz Bilder verwendet. Windows 8 benötigt für das Rendering von 64 Bildern 40 % weniger Zeit als Windows 7 (4,37 s im Vergleich zu 7,28 s).</p>  <h4>Rendering und Anzeige</h4>  <p>Bei der Entwicklung von DirectX zur Unterstützung von weiteren Mainstream-Szenarien haben wir uns auch mit der Optimierung der Rendering- und Anzeigemethode für App-Inhalte befasst. Zwischen der Art und Weise, wie ein 3D-Spiel und eine Mainstream-App wie Internet Explorer seine Inhalte zeichnet, gibt es verschiedene bedeutende Unterschiede. Sehen Sie sich zum Beispiel das folgende Video eines Spiels an. In diesem Spiel ändert sich rasch die komplette Szenerie. Die Perspektive des Fahrzeugs ändert sich kontinuierlich, Wolken ziehen über den Himmel, und Rauch steigt vom Motor auf. Für jeden Frame muss also die App die komplette Szenerie neu zeichnen, um ein realistisches und ansprechendes Ergebnis zu erzielen.</p>  <p align="center"><video poster="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/6644.3DGame_title.jpg" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43/6644.3DGame_5F00_title.jpg" controls="controls" width="480" height="270"><source src="http://media.ch9.ms/ch9/0521/028df55c-699b-4e29-b3f9-d5e95cf80521/3DGameExample.mp4"></source><span style="color: rgb(38, 8, 89); font-size: 1.15em;"><strong>HTML5-Video wird in Ihrem Browser nicht unterstützt. </strong></span></video>     <br /><span><em>Laden Sie dieses Video herunter, und spielen Sie es in einem geeigneten Media-Player ab: </em>       <br /><a href="http://media.ch9.ms/ch9/0521/028df55c-699b-4e29-b3f9-d5e95cf80521/3DGameExample_high.mp4">MP4 in hoher Qualität</a> | <a href="http://media.ch9.ms/ch9/0521/028df55c-699b-4e29-b3f9-d5e95cf80521/3DGameExample.mp4">MP4 in niedriger Qualität</a></span></p>  <p>Betrachten Sie nun folgende Webseite. Sie enthält sowohl einen Textbeitrag als auch ein Video. Während der Wiedergabe des Videos muss der Browser zwar den Fensterbereich mit dem Video aktualisieren, nicht jedoch den Textbereich. Wenn der Benutzer auf der Seite nach oben scrollt, muss nur der neue Text am unteren Ende der Seite gerendert werden. Der übrige Text wurde bereits gerendert und muss nur noch verschoben werden.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7115.Rendering-a-webpage-with-embedded-video_4839E6F5.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7115.Rendering_2D00_a_2D00_webpage_2D00_with_2D00_embedded_2D00_video_5F00_4839E6F5.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Rendering einer Webseite mit eingebettetem Video" border="0" alt="Bild einer MSDN-Webseite mit eingebettetem Video, das auf dieser Seite wiedergegeben wird" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8524.Rendering-a-webpage-with-embedded-video_thumb_35F12033.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8524.Rendering_2D00_a_2D00_webpage_2D00_with_2D00_embedded_2D00_video_5F00_thumb_5F00_35F12033.png" width="666" height="500" /></a></p>  <p>Um Apps zu verbessern, die nicht für jeden Frame den gesamten Bildschirm neu zeichnen müssen, haben wir die Methode von DirectX für das Neuzeichnen von Bildschirmabschnitten und für den Bildlauf optimiert. So wird nicht nur die Effizienz und Leistung von Apps verbessert. Da redundantes Zeichnen und die Anzahl der Speichervorgänge von Grafikdaten reduziert werden, kann auch der Energieverbrauch gesenkt und somit die Akkulaufzeit verlängert werden. <b><i></i></b></p>  <h4>Optimieren der gesamten Plattform</h4>  <p>All diese Änderungen tragen zu einem äußerst schnellen und flüssigen Rendering unter Windows bei. Bisher haben wir uns vorwiegend mit Features von DirectX befasst. Das Großartige jedoch ist, dass all unsere Anstrengungen dazu beitragen, standardmäßig für die gesamte Plattform Hardwarebeschleunigung bereitzustellen. Da wir die Metro-Stil-Plattform auf Grundlage von DirectX entwickelt haben, profitieren alle Apps von der Grafikhardware des Systems, unabhängig von ihrer Programmiersprache und ihrem Framework.</p>  <h3>Erstellen von verblüffenden visuellen Erlebnissen mit Direct2D und Direct3D</h3>  <h4>Direct2D-Effekte</h4>  <p>Die Anwendung stilistischer Effekte auf Bilder ist für den Benutzer von heute zunehmend alltäglich. Mit diesen Effekten können Teile einer App hervorgehoben, die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bildschirmbereich gelenkt oder einfach „nur“ das Aussehen einer App verbessert werden. Dank der Grafikfunktionen für Windows 8 sollten Entwickler diese Art von Effekten einfach und problemlos in ihren Apps verwenden können. Wir konzentrierten uns auf zwei Hauptbereiche, in denen die Bildverarbeitung benötigt wird:</p>  <ul>   <li><b>Benutzeroberflächenbilder</b>       <br />Die Benutzererfahrung im Metro-Stil verwendet dynamische visuelle Elemente. Apps im Metro-Stil sollten Bilder in Echtzeit verarbeiten können. Dazu zählen z. B. 3D-Übergangseffekte, Perspektivänderungen, Unschärfen und Hervorhebungen auf Benutzeroberflächenelementen.</li>    <li><b>Fotos</b>       <br />Apps zur Fotobearbeitung benötigen oft ein umfangreiches Sortiment an Bildverarbeitungsfunktionen. Mit Effekten wie dem Anpassen von Belichtung, Helligkeit und Kontrast, dem Anwenden von Leuchtkraft und Glanz und dem Anwenden von fortgeschrittene Krümmungen und Linsenkorrekturen können diese Apps Ihre digitalen Erinnerungen verschönern.</li> </ul>  <p>Um dies zu ermöglichen, haben wir „Direct2D Effects“ hinzugefügt, einen neuen Satz APIs, die die Anwendung von hochwertigen hardwarebeschleunigten Effekten auf jedes beliebige Bild ermöglichen. Direct2D Effects haben folgende Vorteile:</p>  <ul>   <li>Sie ermöglichen optimales Rendering von Bildeffekten, das den Anforderungen zahlreicher Apps gerecht wird.</li>    <li>Die Effekte sind hardwarebeschleunigt und können mit vielfältiger Grafikhardware verwendet werden.</li>    <li>Eine einfache API ermöglicht mit minimalem Programmieraufwand großartige Effekte.</li>    <li>Es sind zahlreiche integrierte Effekte verfügbar.</li>    <li>Sie unterstützen große Bildgrößen und bis zu 32 Bits pro Kanal.</li>    <li>Benutzerdefinierte Effekte können mit integrierten Effekten oder mit anderen benutzerdefinierten Effekten kombiniert werden.</li> </ul>  <p>Direct2D Effects ermöglichen verschiedene neue Funktionen von Windows 8: Wenn Sie zum Beispiel auf der Startseite auf eine Kachel tippen, verwendet die Kachel den Effekt für die 3D-Perspektivumwandlung, um die Anzeige in die richtige Richtung zu „kippen“. Sie ermöglichen auch die übrigen Funktionen der Plattform. Beispielsweise werden SVG-Filtereffekte und CSS-3D-Transformationen mithilfe von Direct2D Effects implementiert.</p>  <h4>Direct3D 11.1 als gemeinsame Grundlage</h4>  <p>Das Hinzufügen neuer Features wie Direct2D Effects ist eine großartige Methode, Entwicklern bei der Erstellung neuer Features zu unterstützen. Wir jedoch auch nach Möglichkeiten gesucht, die Verwendung bestehender DirectX-Features zu erleichtern.</p>  <p>Im Laufe der Entwicklung haben wir DirectX eine Reihe unterschiedlicher Features hinzugefügt. Zusammen mit programmierbaren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shader" target="_blank">Shadern</a> in Direct3D 9 kam die Hardwarebeschleunigung der Videodecodierung. Unter Windows 7 haben wir Direct2D hinzugefügt und auf Grundlage von Direct2D 10 entwickelt. Zu dieser Zeit haben wir auch DirectCompute entwickelt, ein neues System für Hochleistungsberechnungen auf dem Grafikprozessor, das Teil von Direct3D 11 wurde. Ein Ergebnis all dieser Aktualisierungen ist, dass DirectX ein sehr umfassendes Sortiment an Features für Grafiken und Grafikprozessorberechnungen besitzt. Als Nebeneffekt ist es jedoch immer schwieriger geworden, eine App zu entwickeln, die Video, 2D-Grafiken, 3D-Grafiken, Text und DirectCompute zusammen verwendet.</p>  <p>Unter Windows 8 bildet die neue Direct3D 11.1-API die Grundlage für die Hardwarebeschleunigung von 2D-Grafiken und Text, Bildverarbeitung, 3D-Grafiken und -berechnung und Videoinhalten. Die neue API erleichtert das Mischen verschiedener Inhaltstypen in einer einzigen Szene, da nun diese einzige API alle Ressourcen der GPU für das Rendering verwaltet. Da die Redundanzen beim Erstellen mehrerer Verwaltungselemente für Grafikgeräte in App-Code eliminiert wurden, wurde auch die Speicherauslastung reduziert. Zudem stellt Direct3D 11.1 eine einheitliche Zugriffsmöglichkeit für Apps auf die verschiedenen Funktionen unterschiedlicher Grafikhardware zur Verfügung. Es werden Mechanismen bereitgestellt, mit denen die App feststellen kann, welche Funktionen zur Verfügung stehen. Es werden dann nur diese Funktionen verwendet. So können Apps die Funktionen der GPU optimal nutzen, unabhängig davon, ob die GPU für eine lange Akkulaufzeit auf einem Tablet oder Hochleistungsspiele auf einem Desktop-PC ausgelegt ist.</p>  <h3>Verschiedene Grafikhardware</h3>  <p>Früher wurde bei jeder neuen Windows-Veröffentlichung erwartet, dass die Funktionen der Grafikplattform und der Grafikhardware noch umfangreicher und leistungsstärker werden. Das gilt weiterhin, da Hersteller von Grafikhardware weiterhin schnellere, leistungsfähigere GPUs entwickeln. Unter Windows 7 sahen wir jedoch zum ersten Mal einen Wendepunkt bei diesen Erwartungen, da die Vielfältigkeit der Hardware mit der Einführung mobiler, energiesparender Geräte zunahm.</p>  <p>Mit Windows 8 setzt sich dieser Trend zu vielfältigen Hardwaretypen beschleunigt fort. Dies gilt sowohl für neue, leistungsstarke Grafikkarten als auch für das wachsende Angebot an energiesparenden Mobilgeräten. Die Hardware für Windows 8 wird so vielfältig sein wie noch nie: von Grafikhardware, die etwa 1 Watt in „Always On“-Tablets verbraucht, bis hin zu High-End-Systemen mit mehreren Grafikkarten, die zusammen 1.000 Watt oder mehr verbrauchen. Diese zunehmende Vielfalt erfordert neue Designüberlegungen.</p>  <p>Unser Ziel ist es weiterhin, visuell ansprechende Benutzererfahrungen zur Verfügung zu stellen. Bei mobilen Geräten ist die primäre Energiequelle der Akku. Daher müssen wir auch die Akkulaufzeit maximieren. Um die Anforderungen dieser neuen Formfaktoren bezüglich Leistung und Energieverbrauch zu erfüllen, haben viele unserer Grafikhardware-Partner neue GPU-Architekturen verwendet.</p>  <h4>Energiesparende Systeme</h4>  <p>Eine der in energiesparenden Systemen häufig verwendeten Grafikarchitekturen, die Leistung mit langer Akkulaufzeit verbindet, heißt „tile-based rendering“ (kachelbasiertes Rendering). Die Grundlage dieser Methode besteht in einem sehr leistungsstarken (aber kleinen) Arbeitsspeichers, den das Grafikmodul für das Rendering verwendet. Die GPU rendert den Bildschirm in Abschnitten (oder Kacheln), indem sie wiederholt denselben Befehlssatz für jede Kachel verarbeitet, anstatt dies für den gesamten Bildschirm auf einmal auszuführen. So sollen Vorgänge, die chipextern auf den Speicher zugreifen, minimiert und dadurch der Energieverbrauch bei hoher Leistung gering gehalten werden. Wiederholtes chipexternes Zugreifen auf den Speicher kostet viel Zeit und Energie.</p>  <p>Um die Effizienz dieser kachelbasierten Architekturen zu erhöhen, haben wir eine Anzahl von Kennzeichen, Hinweisen und neuen APIs hinzugefügt, die die Häufigkeit des Renderings der Kacheln minimieren können. Die Verwendung dieser Elemente wurde in die Entwicklungsplattform für Apps im Metro-Stil integriert, um eine größere Effizienz in Apps, die Grafikhardware mit kachelbasierter Rendering-Architektur verwenden, sicherzustellen.</p>  <p>Eine andere Methode, mit der Grafikhardware bei hoher Leistung den Energieverbrauch reduzieren kann, besteht in der Verwendung von niedrigerer Bitgenauigkeit bei den Renderingberechnungen für Grafiken. So kann die GPU die Daten effizienter strukturieren und mehr Daten gleichzeitig berechnen, sodass der Energiebedarf reduziert wird. Für Windows 8 haben wir neue Mechanismen hinzugefügt, mit denen Apps die Genauigkeit spezifizieren können, die sie für ihre Grafikberechnungen benötigen. Zum Beispiel können beim benutzerdefinierten Überblenden verschiedener Bilder mit 8-Bit-Bilddaten pro Komponente die Überblendungsberechnungen mit einer Genauigkeit von 10 Bit statt der standardmäßigen 32 Bit ausgeführt werden. Die reduzierte Genauigkeit hat keine Auswirkungen auf die Bildqualität, senkt jedoch den Energieverbrauch.</p>  <h3>Herausragende Leistung, flüssiges Rendering</h3>  <p align="center"><video poster="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/6840.Hardware%20accelerating%20everything.jpg" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43/6840.Hardware-accelerating-everything.jpg" controls="controls" width="480" height="270"><source src="http://media.ch9.ms/ch9/fbfa/2dbd096d-24f0-46ce-8777-acf65beffbfa/HardwareAcceleratingEverythingGraphics.mp4"></source><span style="color: rgb(38, 8, 89); font-size: 1.15em;"><strong>HTML5-Video wird in Ihrem Browser nicht unterstützt. </strong></span></video>     <br /><span><em>Laden Sie dieses Video herunter, und spielen Sie es in einem geeigneten Media-Player ab: </em>       <br /><a href="http://media.ch9.ms/ch9/fbfa/2dbd096d-24f0-46ce-8777-acf65beffbfa/HardwareAcceleratingEverythingGraphics_high.mp4">MP4 in hoher Qualität</a> | <a href="http://media.ch9.ms/ch9/fbfa/2dbd096d-24f0-46ce-8777-acf65beffbfa/HardwareAcceleratingEverythingGraphics.mp4">MP4 in niedriger Qualität</a></span></p>  <p>Sie sehen, wir haben viel Arbeit investiert, um eine sehr schnelle und flüssig animierte Windows 8-Benutzererfahrung zu ermöglichen. Von neuen Methoden zur Messung unseres Fortschritts bis hin zu Optimierungen für Mainstream-Verwendungen unserer Grafikplattform und zu neuen Hardware-Features haben wir die bis dato beste Windows-Grafikplattform geschaffen. Und selbstverständlich sprengen wir weiterhin die Grenzen für immersives dreidimensionales Gaming mit herausragender Leistung und neuen Features wie stereoskopischem 3D.</p>  <p>Von High-End-Spieleausstattungen bis hin zu energiesparenden Always-On-Tablets unterstützt Windows 8 die bisher größte Bandbreite von Grafikhardware für ein einziges Betriebssystem. Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag das Verständnis für verschiedene Methoden verbessert haben, mit denen vielfältige, innovative Benutzererfahrungen ermöglicht werden.</p>  <p>– Rob Copeland</p>  <p>P.S. Vielen Dank an Sriram Subramanian, Dan McLachlan, Kam VedBrat, Steve Lim und Jianye Lu für ihre maßgebliche Beteiligung an diesem Blogbeitrag.</p> <!--
Title: "Hardware, die alles beschleunigt: Windows 8-Grafik"
Tags: "Hardware, Direct3D, Grafik, Direct2D"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Optimieren der Sprachausgabe mithilfe Ihres Feedbacks</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/optimieren-der-sprachausgabe-mithilfe-ihres-feedbacks</link>
      <pubDate>Fri, 27 Jul 2012 12:04:07 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/07/27/optimieren-der-sprachausgabe-mithilfe-ihres-feedbacks/</guid>
      <description><![CDATA[Kurz vor Veröffentlichung der Windows 8 Consumer Preview im Februar haben wir einen Blogbeitrag...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent"> <blockquote>   <p><i>Kurz vor Veröffentlichung der Windows 8 Consumer Preview im Februar haben wir einen Blogbeitrag über unsere Bemühungen verfasst, <a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2012/02/23/erm-246-glichen-von-barrierefreiheit.aspx" target="_blank">die Barrierefreiheit in Windows 8</a> für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Hierzu zählt etwa die Sprachausgabe, um Blinden die Verwendung von Windows 8 auf einem Touchscreen zu ermöglichen. Diese Entwicklungen wurden auch in der Release Preview fortgeführt, und weitere Verbesserungen werden bis zur endgültigen Version von Windows 8 folgen. In diesem Blogbeitrag möchten wir unsere Bemühungen vorstellen, die wir unternommen haben, um die Sprachausgabe auf Touchscreen-PCs zu verbessern. <b>Dieser Beitrag wurde von Doug Kirschner verfasst, Mitglied des Teams für Barrierefreiheit</b>. –Steven</i></p>    <hr /></blockquote>  <p>Zunächst möchten wir uns bei allen für das Feedback bedanken. Es gab viele positive Reaktionen dazu, dass Touchscreengeräte mit Windows 8 bereits standardmäßig über eine einfache Bildschirmlesehilfe verfügen. Außerdem haben wir eine gewaltige Menge konstruktives Feedback in Bezug auf Verbesserungen der Sprachausgabe auf Touchscreens und einer vereinfachten Nutzung im Web erhalten. Wir haben uns Ihre Vorschläge zu Herzen genommen. Durch diese Vorschläge – in Kombination mit den Ergebnissen aus Anwendungstests, die Microsoft mit Benutzern mit beeinträchtigter Sehkraft durchgeführt hat – konnten wir einige wichtige Änderungen umsetzen, die Ihnen hoffentlich zusagen werden.</p>  <h3>Vorschläge der Barrierefreiheit-Community</h3>  <p>Als die Developer Preview veröffentlicht wurde, haben wir die Gelegenheit ergriffen und versucht, so viel Feedback zur Sprachausgabe wie möglich zu erhalten – insbesondere von Personen, die auf visuelle Hilfstools angewiesen sind. Zunächst arbeiteten wir dabei mit Microsoft-Mitarbeitern zusammen (und wir schätzen uns glücklich über unsere nicht unbeträchtliche Anzahl organisierter Mitarbeiter, die sich so sehr für die Barrierefreiheit von Microsoft-Produkten engagieren) und baten sie, Windows 8 zu installieren und uns ihre Eindrücke mitzuteilen. Außerdem wurden hausinterne Veranstaltungen zur Barrierefreiheit organisiert, bei denen jeder einfach vorbeischauen und diese Tools persönlich ausprobieren konnte. Zusätzlich wurden auf dem Microsoft-Campus Studien zur Benutzerfreundlichkeit durchgeführt, bei denen Benutzer die Sprachausgabe auf einem Touchscreen testen und einige häufige Aufgaben ausführen sollten, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Developer und Consumer Preview wurde millionenfach heruntergeladen und viele Benutzer haben auch die Sprachausgabe ausprobiert und uns wertvolles Feedback zugesendet. Wir haben uns mit einigen Personen in Verbindung gesetzt, die sich via @BuildWindows8 an uns gewendet haben. Und schließlich haben wir auch an der <a href="http://www.csun.edu/cod/conference/sessions/index.php" target="_blank">CSUN-Konferenz für Technologie und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen</a> teilgenommen, auf der wir uns einzeln mit Benutzern zusammensetzen konnten, als diese die Windows 8 Consumer Preview zum ersten Mal auf Touchscreens ausprobierten.</p>  <p>Es gab eine ganze Reihe von Schlüsselszenarien, die zu überprüfen waren. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass Touchscreen-Benutzer die Sprachausgabe unmittelbar und ohne Probleme verwenden können. Hierzu zählt etwa das Suchen nach und Installieren von barrierefreien Apps aus dem Store und das Ausführen einfacher Alltagsaufgaben, z. B. E-Mails versenden, Webseiten lesen oder Musik anhören. Die Begeisterung über die Dinge, die wir bis zu diesem Zeitpunkt umgesetzt hatten, war wirklich umwerfend, auch wenn uns bewusst war, dass wir bei der Verbesserung der Touch-Sprachausgabe noch viel Arbeit vor uns hatten.</p>  <p>Vielen Dank für all das konstruktive Feedback, durch das wir wichtige Bereiche ausmachen konnten, die wir in der Release Preview verbessert haben:</p>  <ul>   <li><b>Reaktionsfreudigkeit:</b> Wir wurden häufig darauf hingewiesen, dass die Sprachausgabe auf Touchscreens nicht reaktionsschnell genug war.</li>    <li><b>Gesten:</b> Einige Personen hatten mit Problemen bei den Gesten der Sprachausgabe zu kämpfen, insbesondere mit einigen komplizierteren Mehrfingergesten.</li>    <li><b>Orientierung in Apps:</b> Die Suche nach bestimmten Elementen auf dem Bildschirm (z. B. von Kacheln auf der Startseite) kann sich schwierig gestalten, wenn Benutzer mit einer bestimmten App oder Benutzeroberfläche noch nicht vertraut sind.</li>    <li><b>Navigation im Web:</b> Die Befehle, die in der Consumer Preview zur Verfügung standen, reichten für einige Webseiten nicht aus.</li> </ul>  <p>Wir haben uns bei der Entwicklung der Release Preview intensiv mit all diesen Bereichen beschäftigt und sind immer noch dabei, einige Verbesserungen für die endgültige Version von Windows 8 umzusetzen. Allerdings wollten wir Ihnen einige der Verbesserungen vorstellen, die bereits jetzt in der Release Preview verfügbar sind.</p>  <p align="center"><video poster="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/3022.Using%20your%20feedback%20to%20make%20Narrator%20work%20better.jpg" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43/3022.Using-your-feedback-to-make-Narrator-work-better.jpg" controls="controls" width="480" height="270"><source src="http://media.ch9.ms/ch9/cbfc/fbd04b4c-480a-4186-8d96-f6d7305ecbfc/UsingyourfeedbackforNarrator.mp4"></source><span style="color: rgb(38, 8, 89); font-size: 1.15em;"><strong>HTML5-Video wird in Ihrem Browser nicht unterstützt. </strong></span></video>     <br /><span><em>Laden Sie dieses Video herunter, und spielen Sie es in einem geeigneten Media-Player ab: </em>       <br /><a href="http://media.ch9.ms/ch9/cbfc/fbd04b4c-480a-4186-8d96-f6d7305ecbfc/UsingyourfeedbackforNarrator_high.mp4">MP4 in hoher Qualität</a> | <a href="http://media.ch9.ms/ch9/cbfc/fbd04b4c-480a-4186-8d96-f6d7305ecbfc/UsingyourfeedbackforNarrator.mp4">MP4 in niedriger Qualität</a></span></p>  <h3>Verbessern der Touch-Reaktionsfreudigkeit der Sprachausgabe</h3>  <p>Einige Benutzer teilten uns mit, dass die Sprachausgabe für ihren Geschmack nicht reaktionsfreudig genug sei. Dieses Feedback erreichte uns in unterschiedlichsten Ausprägungen: dass die Sprachausgabe zu langsam sei, in bestimmten Situationen nicht reagieren würde oder dass die Benutzer sich isoliert oder orientierungslos fühlten. Die Ursache war jedoch stets die gleiche. Wenn Sie den Bildschirm berühren, erwarten Sie eine zeitnahe Reaktion. Wir konnten zwei Szenarien identifizieren, in denen dieses Problem auftrat.</p>  <ul>   <li><b>Orientierung mit einem Finger</b>: Wenn Benutzer ein bestimmtes Element auf dem Bildschirm suchten und dabei mit einem Finger über den Bildschirm fuhren, konnten wir häufig beobachten, dass sie ihre Suche genau über dem gesuchten Element abbrachen, da ihre Fingerbewegung zu schnell war. Dies führte häufig dazu, dass die Sprachausgabe gar keine Gelegenheit hatte, das Element vorzulesen.</li>    <li><b>Reaktion auf Gesten</b>: Einige Benutzer waren sich im Unklaren darüber, ob ihre Gesten erfolgreich waren, und versuchten, die Geste mehrmals zu wiederholen, obwohl der erste Versuch bereits erfolgreich war. Das Problem lag hierbei an der Verzögerung zwischen dem Erkennen der Geste und der gesprochenen Antwort durch die Sprachausgabe. Außerdem gab es in bestimmten Situationen Unklarheiten bezüglich der Antwort, d. h., ob die Sprachausgabe die vom Benutzer gewünschte Version ausgeführt hatte oder ob sie nur einen ähnlichen, jedoch nicht mit der Aktion zusammenhängenden Text vorlas.</li> </ul>  <p>In beiden Fällen sprang das blaue Rechteck, das als optische Markierung immer den Punkt hervorhebt, den die Sprachausgabe vorliest, schnell zum entsprechenden Element. Dies zeigt, dass die Sprachausgabe die Bewegung des Benutzers richtig erkannt hat und die entsprechende Reaktion ausführt. Das Problem hängt dementsprechend mit dem tatsächlichen Sprachprozess zusammen. Die TTS (Text-To-Speech)-Synthese ist schnell, aber trotz der hohen Geschwindigkeit benötigt das System einen Moment, um die Reaktion vorzulesen. Hinzu kommt zusätzlich noch die Zeitspanne, die der Benutzer für das kognitive Verarbeiten und Verstehen des gehörten Texts benötigt. Das Problem wurde noch weiter verschärft, da die Sprachreaktionszeit je nach Kontext stark schwankte. So konnten Benutzer nur schwer erkennen, ob die gewünschte Geste auch von der Sprachausgabe erkannt wurde. All diese kleinen Verzögerungen summierten sich, daher kam es vor, dass Benutzer ihre Versuche über dem richtigen Element abbrachen oder erfolgreiche Gesten wiederholten, weil sie dachten, dass die Geste nicht erkannt wurde.</p>  <h4>Audiohinweise</h4>  <p>Für Benutzer ohne Sehbeeinträchtigung ist es kaum bedeutend, ob das Abschließen einer Aktion einige Millisekunden in Anspruch nimmt oder nicht. Durch optisches Feedback, z. B. das Hervorheben einer Schaltfläche oder das Animieren eines Flyouts wird unmittelbar angezeigt, dass das System reagiert. Diese Signale sind nicht nur ästhetisch ansprechend, ihre Funktion hilft zu verstehen, wie Berührungen in Echtzeit das System beeinflussen.</p>  <p>Während wir uns durch das Feedback in Bezug auf die Reaktionsfreudigkeit arbeiteten, kamen wir auf die Idee, Audiohinweise für die Sprachausgabe zu nutzen. In der Release Preview sind jetzt akustische Hinweise enthalten; jede Geste verfügt nun über einen zugehörigen Klang, der beim Ausführen der Geste wiedergegeben wird. Diese Hinweise sind schnell, kurz und leicht zu unterscheiden, damit Sie unmittelbar erkennen können, ob Ihre Geste erfolgreich erkannt und die zugehörige Aktion ausgeführt wurde. Einige Beispiele:</p>  <ul>   <li>Beim Wechsel zum nächsten Element wird ein „Tick“-Klang wiedergegeben.</li>    <li>Beim Aktivieren wird ein „Klick“-Klang wiedergegeben</li>    <li>Beim Bildlauf wird ein „Bewegungston“ wiedergegeben</li>    <li>Beim Auswählen wird ein dumpfer Klang wiedergegeben</li>    <li>Bei Fehlern der Sprachausgabe wird ein „Ploppen“ wiedergegeben, das leicht vom „Ding“ eines Systemfehlers zu unterscheiden ist.</li>    <li>Wenn Sie den Bildschirm mit einem einzelnen Finger untersuchen, gibt die Sprachausgabe für jedes neue Element, das Sie berühren ein „Ticken“ wieder, damit Sie erkennen, dass Sie zu schnell über ein Element gefahren sind, um seine akustische Beschreibung zu hören.</li> </ul>  <p>Wir hatten eine Menge Spaß beim Entwickeln und Implementieren dieser Klänge!</p>  <h3>Vereinfachen von Interaktionen</h3>  <p>Der nächste Schritt bestand darin, das Modell für Fingereingabeinteraktionen zu optimieren. Einige Benutzer hatten Schwierigkeiten beim Verwenden von Mehrfingergesten. Insbesondere hatten einige Benutzer mit der Zweifinger-Streifbewegung für das nächste bzw. vorhergehende Element und der Vierfinger-Streifbewegung für den Bildlauf Probleme. Außerdem beobachteten wir, dass einige Benutzer versehentlich die Befehlslisten (verfügbare Befehle für das Element, Suchfenster usw.) auslösten und infolgedessen der Kontext innerhalb einer App verloren ging.</p>  <p>Als Reaktion haben wir die Interaktion mit der Touch-Sprachausgabe vereinfacht. Das System ist nun toleranter und verfügt über ein einfacheres und einprägsameres Gestenmodell. Die Mehrzahl der Aufgaben in der Sprachausgabe können nun durch Tippen und Streichen mit einem Finger ausgeführt werden. Das überarbeitete Interaktionsmodell ist einfacher und fasst Gesten auf logischere Weise zusammen, wenn Sie eine nicht verwandte Geste ausführen.</p>  <p>Dieses neue Interaktionsmodell wird in der folgenden Tabelle erläutert:</p> <div align="center">   <table class="b8table" title="Gesten der Sprachausgabe" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center"><tbody>       <tr>         <th width="350">           <p><strong><font size="4">Fingerbewegung</font></strong></p>         </th>          <th valign="top" width="350">           <p><strong><font size="4">Befehl</font></strong></p>         </th>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Tippen oder Ziehen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Element unter dem Finger vorlesen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Doppeltippen                <br />ODER</b></p>            <p><b>Mit einem Finger halten und mit einem zweiten auf eine beliebige Stelle des Bildschirms tippen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Primäre Aktion ausführen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Dreifachtippen                <br />ODER                 <br /></b><b>Mit einem<sup> </sup>Finger halten und mit einem zweiten doppeltippen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Sekundäre Aktion ausführen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Nach links oder rechts streichen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Zum nächsten/vorherigen Element wechseln</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Nach oben oder unten streichen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Bewegungsinkrement ändern</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Mit einem Finger halten und eine Zweifinger-Tippgeste mit zwei anderen Fingern ausführen</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Mit Ziehen beginnen oder zusätzliche Schlüsseloptionen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Zweifinger-Tippgeste</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Sprachwiedergabe beenden</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Zweifinger-Streifbewegung</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Scrollen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Dreifinger-Tippgeste</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Fenster mit Sprachausgabeeinstellungen einblenden/ausblenden</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Dreifinger-Streifbewegung nach oben</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Aktuelles Fenster lesen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Dreifinger-Streifbewegung nach unten</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Ab der aktuellen Textposition lesen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Dreifinger-Streifbewegung nach links oder rechts</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>TABULATOR vor- oder rückwärts</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Vierfinger-Tippgeste</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Befehle für aktuelles Element anzeigen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Vierfinger-Doppeltippgeste</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Suchmodus umschalten</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Vierfinger-Dreifachtippgeste</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Liste mit Sprachausgabebefehlen anzeigen</p>         </td>       </tr>        <tr>         <td width="350">           <p><b>Vierfinger-Streifbewegung nach oben oder unten</b></p>         </td>          <td width="350">           <p>Semantischen Zoom aktivieren/deaktivieren              <br />(der semantische Zoom stellt eine Ansicht höchster Ebene mit großen Inhaltsblöcken bereit)</p>         </td>       </tr>     </tbody></table>  </div>  <h3>Verbessern des Orientierungsmodells der Sprachausgabe</h3>  <p>Beim Erfassen des Feedbacks von Benutzern der Developer Preview haben wir auch das Orientierungsmodell der Sprachausgabe überprüft. Eine der zentralen Aussagen war, dass sich die Benutzer eine einfache Möglichkeit wünschten, um einfach alle Steuerelemente auf dem Bildschirm, z. B. Schaltflächen, Beschriftungen, Textfelder und Listenelemente, finden zu können, ohne den ganzen Bildschirm absuchen zu müssen. Ein blinder Benutzer verglich dies mit dem Beispiel, dass er beim Betreten eines Hotelzimmers als allererstes den Raum abschreiten würde, um Türen, Schränke, Bett und Badezimmer zu suchen und so das grundlegende „Layout“ des Zimmers zu verstehen. Ganz ähnlich ist das Ziel von Benutzern bei der Orientierung in einer neuen App, sich einen Überblick über den Bildschirminhalt zu verschaffen, bevor sie sich für ihre nächste Aktion entscheiden.</p>  <p>Eine der Möglichkeiten für eine verbesserte Barrierefreiheit für Bildschirmelemente in der Developer Preview waren horizontale Streifbewegungen, um zwischen den Elementen in einem Container zu wechseln, und vertikale Streifbewegungen, um in Container hinein bzw. aus diesen heraus zu navigieren. Dies war ein sehr leistungsfähiges Modell, da so alle zugreifbaren Elemente auf dem Bildschirm gefunden werden konnten und es dem grafischen Aufbau der Benutzeroberfläche exakt entsprach. Allerdings war das Modell nicht intuitiv. Durch das Navigieren in Container hinein bzw. aus diesen Containern hinaus, wurde es schwierig, alle interessanten Elemente auf dem Bildschirm zu entdecken.</p>  <h4>Ändern des Standard-Cursormodus</h4>  <p>Als Reaktion auf das Feedback haben wir einige Änderungen an der Standardnavigation in der Release Preview vorgenommen. Mithilfe der Navigationsgesten, die nun alle aus Einzelfinger-Streifbewegungen nach links und rechts bestehen, können Sie durch alle Elemente auf dem Bildschirm navigieren. Daher sind keine Kenntnisse über den Aufbau der Benutzeroberfläche mehr erforderlich, um durch diese zu navigieren. Sie müssen lediglich Streifbewegungen ausführen um zum vorhergehenden bzw. nächsten Element zu gelangen und die Sprachausgabe gibt eine lineare Anordnung der wichtigen Elemente auf dem Bildschirm zurück.</p>  <p>So können Sie alle interessanten Elemente in einer App einfach und Schritt für Schritt entdecken und nach Wunsch mit jedem beliebigen Element interagieren. Wenn Sie Informationen zu allen Elementen in einer App wünschen, ohne jedes Mal streifen zu müssen, können Sie mit drei Fingern nach oben streifen, und die Sprachausgabe gibt alle Elemente nacheinander in der richtigen Reihenfolge zurück.</p>  <p>(Hinweis: Dies ist der neue Standardmodus für die Navigation, mit dem Sie sich in neuen Apps orientieren können, indem Sie alle interessanten Elemente durch Streifen nach links oder rechts suchen. Wenn Sie die bisherige Methode der manuellen Navigation durch die verschiedenen Ebenen der Benutzeroberfläche bevorzugen, können Sie den Cursorbewegungsmodus der Sprachausgabe in den Einstellungen der Sprachausgabe auf „Erweitert“ festlegen.</p>  <h3>Verbessern der Navigation im Web</h3>  <p>In Windows 8 wurde das Lesen von Webseiten durch die Sprachausgabe erheblich vereinfacht. Die Sprachausgabe verfügt über verschiedene Features, die für das Vorlesen von Webinhalten optimiert sind, z. B. über den Befehl „Lesen starten“, mit dem fortlaufende Abschnitte von Webseiten ohne Unterbrechung vorgelesen werden, oder den Suchmodus, der eine Liste mit verschiedenen Steuerelementen auf einer Seite bereitstellt. Nach der Veröffentlichung der Developer Preview- und Consumer Preview-Builds haben uns viele Benutzer mitgeteilt, dass sie trotz der Nützlichkeit dieser Features einige im Web verbreitete Aufgaben nicht ausführen konnten, z. B. das schnelle Überfliegen von Nachrichten-Schlagzeilen, das Ausführen einer Schnellsuche oder das Suchen nach Börsennotierungen.</p>  <p>Daher wurde dieses Feature überarbeitet, und indem wir uns eingehender mit diesen Szenarien beschäftigten und diese besser verstanden, fanden wir auch Möglichkeiten, diese Szenarien in der Release Preview zu verbessern. Beim Vorlesen von Nachrichten wurde häufig eine Möglichkeit gewünscht, um zu bestimmten Punkten auf der Seite (z. B. Überschriften oder Links) springen zu können, und anschließend Zeile für Zeile oder Buchstabe für Buchstabe vorzulesen. Viele Benutzer wünschten sich diese Befehle für die Sprachausgabe, um präziser im Web navigieren zu können.</p>  <p>Daher haben wir das Konzept der „Ansichten“ zu den Navigationsbefehlen der Sprachausgabe hinzugefügt. Die neuen Ansichten sind im Standardnavigationsmodus verfügbar, sobald Sie sich auf einer Webseite oder in einem anderen zugreifbaren Textfeld befinden, z. B. in der Mail-App. Die Standardelementansicht wechselt durch die Elemente auf der Seite und funktioniert analog zur Elementnavigation im gesamten System. Für zugreifbare Textfelder in Webseiten oder in Mail unterstützt die Sprachausgabe jetzt sieben zusätzliche Ansichten:</p>  <ul>   <li>Überschriften</li>    <li>Links</li>    <li>Tabellen</li>    <li>Absätze</li>    <li>Zeilen</li>    <li>Wörter</li>    <li>Buchstaben</li> </ul>  <p>Die Ansicht kann ganz einfach geändert werden, indem Sie nach oben oder unten und dann nach links oder rechts streifen, um durch die Elemente dieser Ansicht zu navigieren. Die Befehle sind ebenso mithilfe der FESTSTELLTASTE und den PFEILTASTEN auf einer Tastatur verfügbar.</p>  <p>Mit den neuen Ansichten wurde das Vorlesen von Webinhalten in der Release Preview weiter verbessert. Die Ansichten funktionieren auch in Kombination mit anderen Befehlen. Wenn Sie beispielsweise eine interessante Schlagzeile finden und weitere Informationen wünschen, können Sie mit drei Fingern nach unten streifen und die Sprachausgabe liest den gesamten Seiteninhalt vor, bis Sie die Wiedergabe anhalten.</p>  <h3>Abschluss</h3>  <p>Diese Beispiele stellen einige der größten Aufgaben dar, die wir als Reaktion auf das Feedback von Benutzern unternommen haben, die die Sprachausgabe in der Developer Preview und der Consumer Preview getestet haben. Wir haben noch zahlreiche andere Verbesserungen als Reaktion auf Ihr Feedback umgesetzt, beispielsweise das Vorlesen von Fingereingabegesten, durch das Sie Informationen zur Aktivierung von Elementen erhalten, eine für die Fingereingabe optimierte Benutzeroberfläche der Sprachausgabeneinstellungen und eine neue Einstellung, durch die die Eingabe auf der Bildschirmtastatur vereinfacht wird. Auch wenn wir der Ansicht sind, dass die Sprachausgabe nun über alle erforderlichen Features verfügt, sind wir immer noch mit dem Beheben von Problemen und dem Feintuning beschäftigt, bevor Windows 8 fertig ist.</p>  <p>Wir haben uns sehr über das Feedback einer so großen Anzahl von Personen gefreut, die die Sprachausgabe ausprobiert haben. Wir haben uns mit Begeisterung mit einzelnen Benutzern durch unsere Anwendungsstudien gearbeitet, sei es bei der CSUN-Konferenz oder innerhalb der Microsoft-Community. Vielen Dank für das tolle und konstruktive Feedback, durch das wir diese wichtigen Änderungen an der Sprachausgabe für die Release Preview umsetzen und dieses Feature so erheblich verbessern konnten.</p>  <p>Während wir uns auf die Auslieferung von Windows 8 vorbereiten, würden wir uns freuen, wenn Sie die <a href="http://windows.microsoft.com/de-de/windows-8/download" target="_blank">Release Preview</a> selbst herunterladen und installieren, um die Sprachausgabe auszuprobieren.</p>  <p><i>Hinweis: Für die in diesem Blogbeitrag beschriebenen Fingereingabefeatures sind Touchscreens erforderlich, die mindesten vier Kontaktpunkte unterstützen. Diese Anforderung wird von Windows 8-zertifizierter Touch-Hardware erfüllt, möglicherweise ist dies bei einigen aktuellen Windows 7-Geräten jedoch nicht der Fall. (Weitere Informationen erhalten Sie in diesem </i><a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2011/09/16/windows-8-touch-oberfl-228-che-auf-windows-7-hardware.aspx" target="_blank">Blogbeitrag</a><i></i><i>.) Wenn Sie über keinen Touchscreen verfügen, der vier Kontaktpunkte unterstützt, können Sie die Sprachausgabe auch mit der Tastatur verwenden. </i></p>  <p>Vielen Dank!</p>  <p>– Doug Kirschner</p> <!--
Title: "Optimieren der Sprachausgabe mithilfe Ihres Feedbacks"
Tags: "Feedback, Fingereingabe, Barrierefreiheit, Sprachausgabe"
-->  </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Entwickeln der Windows 8-Bildschirmtastatur</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/entwickeln-der-windows8-bildschirmtastatur</link>
      <pubDate>Thu, 26 Jul 2012 12:35:30 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/07/26/entwickeln-der-windows8-bildschirmtastatur/</guid>
      <description><![CDATA[Das Thema „Bildschirmtastaturen“ beschäftigt uns seit den ersten Verbesserungen an Windows für...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent">  <blockquote>   <p><i>Das Thema „Bildschirmtastaturen“ beschäftigt uns seit den ersten Verbesserungen an Windows für Tablet-PCs. Für Windows 8 haben wir noch einmal ganz vorne angefangen und die „Grundprinzipien“ für die Entwicklung der Bildschirmtastatur neu definiert. Angesichts der umfangreichen Erfahrungen, die viele von uns bereits mit Bildschirmtastaturen von Telefonen gesammelt haben, und im Hinblick auf die Vielzahl von Touch-Geräten, mit denen wir heutzutage umgehen, haben wir die </i>Messlatte <i>für Qualitätsverbesserungen und effiziente Eingabemöglichkeiten für die neue Windows 8-Bildschirmtastatur sehr hoch gelegt. <b>In diesem Beitrag werden die Einzelheiten unserer Arbeit von Kip Knox, einem Mitglied des Program Management-Teams zur Windows User Experience, beschrieben.</b> – Steven </i></p>    <hr /></blockquote>  <p>Seit Beginn der Planung der Funktionsweise von Touch- und anderen neuen Typen von PCs unter Windows 8, haben wir den Bedarf an einer effektiven Methode für die Texteingabe auf Tablets und anderen PCs mit Touchscreen erkannt. Eine Bildschirmtastatur für die Fingereingabe ist seit Windows XP SP1, einer Version mit integrierter Tablet-PC-Funktionalität, in Windows enthalten. Die entsprechenden Features wurden jedoch als Erweiterungen der Desktopoberfläche entwickelt. Bei der Entwicklung von Windows 8 war es unser Ziel, auf diesem Modell aufzubauen und eine Unterstützung für die Texteingabe einzuführen, die sowohl den Anforderungen der Benutzer als auch unseren eigenen Designprinzipien entspricht und zudem ausgezeichnet mit heutigen wie zukünftigen Formfaktoren funktioniert.</p>  <p>Ich verfasse diesen Blogbeitrag zur Windows 8-Bildschirmtastatur mit der auf die englische Sprache ausgelegten QWERTY-Tastaturbelegung. Diese Tastatur wirkt sehr übersichtlich und intuitiv. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass ich bereits einige Zeit daran arbeite. Andererseits liegt es daran, dass wir Tastaturen gewohnt sind. Allerdings geht es hier um mehr als um den ersten Eindruck (oder die erste Berührung).</p>  <p>Bei der Planung dieses Themenbereichs sind wir ganz unvoreingenommen vorgegangen. Wie bei allen Features lag der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Texteingabe in der Definition von Prinzipien oder Zielen. Die Benutzer eines Windows 8-PCs mit Fingereingabe sollen zu Folgendem in der Lage sein:</p>  <ul>   <li>Schnelle Texteingabe, die praktisch der Tippgeschwindigkeit auf einer physischen Tastatur entspricht</li>    <li>Vermeiden und einfaches Korrigieren von Fehlern</li>    <li>Komfortable Texteingabe, in Bezug auf Haltung, Interaktion mit dem Gerät und soziale Umgebung</li> </ul>  <p>Möglicherweise ist Ihnen aufgefallen, dass eine Tastatur für keines dieser Ziele zwingend erforderlich ist. Zu Beginn dieses Projekts haben wir alle möglichen Herangehensweisen an die Texteingabe erörtert. Dabei hat sich herausgestellt, dass keine der in Betracht gezogenen Texteingabemethoden den definierten Zielen so gut entspricht wie die Tastatur. Für den Großteil der Benutzer ist das Tippen einfach schneller, präziser und bequemer als alle anderen Formen des Schreibens. Windows verfügt auch über eine äußerst treffsichere, mehrsprachige Handschrifterkennung und eine hochentwickelte Spracherkennung. Ohne eine gute Bildschirmtastatur würden wir jedoch die Benutzeranforderungen und -erwartungen an Windows-Geräte mit Touchscreen nicht erfüllen können. Aus diesem Grund haben wir uns vorgenommen, eine Bildschirmtastatur zu entwickeln, die auf jedem Gerät optimal funktioniert.</p>  <h3>Optimieren auf Komfort und Haltung</h3>  <p>In Bezug auf Bildschirmtastaturen für Touch-Geräte sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. In unserer Planung haben wir diverse Varianten entworfen, z. B. große und kleine Tastaturen, frei bewegliche Tastaturen, runde Tastaturen oder Tastaturen, die auf Streifbewegungen reagieren. In unserem Entwicklungsprozess haben wir uns jedoch zunächst an einer Studie orientiert, in der wir die Interaktion der Benutzer mit ihren Geräten beobachtet haben. Dabei haben unsere Entwicklungsleiter über einen längeren Zeitraum untersucht, wie die Benutzer im Alltag mit ihren Tablets umgehen. Anhand dieser Beobachtungen und Interviews haben wir die folgenden drei häufigsten Haltungen der Tablet-Benutzer ermittelt:</p>  <ol>   <li>Eine Hand hält das Gerät, während die andere Hand die Benutzeroberfläche bedient</li>    <li>Beide Hände halten das Gerät, während die Benutzeroberfläche mit den Daumen gesteuert wird</li>    <li>Das Gerät befindet sich auf dem Tisch, Schoß oder in einem Dock und die Steuerung erfolgt über beide Hände</li> </ol>  <p align="center"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5732.Three-common-postures_6DE6A6F4.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5732.Three_2D00_common_2D00_postures_5F00_6DE6A6F4.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Drei häufige Haltungen" border="0" alt="3 Bilder von 3 häufigen Arten, ein Tablet zu halten und zu tippen" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3580.Three-common-postures_thumb_64AA6BB3.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3580.Three_2D00_common_2D00_postures_5F00_thumb_5F00_64AA6BB3.png" width="678" height="168" /></a></p>  <p align="center"><i>Bei einer Studie zum alltäglichen Umgang der Benutzer mit ihren Tablets wurden drei häufige Haltungen ermittelt.</i></p>  <p>Diese Haltungen schienen den Benutzern am natürlichsten und am wahrscheinlichsten für eine längere Verwendung des Tablets. Um Windows 8 für diese Haltungen zu optimieren, haben wir viele Entwurfsentscheidungen getroffen und dabei die intuitive Texteingabe der Benutzer mit einbezogen. Für die Eingabe auf einem Tablet wird das Gerät von den meisten Benutzern auf den Schoß oder Tisch gelegt und mit mehreren Fingern bedient. Andere Benutzer halten das Gerät in den Händen und Tippen mit den Daumen, oder es wird mit einer Hand gehalten, und die Eingabe erfolgt nach dem „Adlersuchsystem“.</p>  <p>Das Standardlayout für unsere Bildschirmtastatur ist für das liegende Tablet und die Mehrfingereingabe optimiert. Auch die Eingabe mit einer Hand funktioniert gut. Des Weiteren haben wir mit der so genannten Daumentastatur ein neues Layout eingeführt, welches erstmals bei der ersten Preview von Windows 8 vor ca. einem Jahr präsentiert wurde und darauf ausgerichtet ist, dass das Tablet mit beiden Händen gehalten wird und die Eingabe per Daumen erfolgt. Um unterschiedliche Handgrößen auszugleichen, kann die Größe dieser Tastatur angepasst werden. In unserer Haltungsstudie haben wir die interessante Beobachtung gemacht, dass die Benutzer ihre Haltung häufig wechseln und dass diese Haltungswechsel in der Regel positiv bewertet werden, da bequeme Haltungen durch freie Beweglichkeit unterstützt werden. Aus diesem Grund haben wir auch längere Texteingaben in die Tastaturlayouts einbezogen: Wäre es beispielsweise gut, beim Verfassen einer E-Mail an die Mutter gelegentlich die Haltung zu ändern? Sie könnten mit dem Tablet auf dem Couchtisch beginnen und es dann bei ersten Ermüdungserscheinungen in die Hand nehmen und im Liegen mit den Daumen bedienen.</p>  <p>Durch weitere Forschung zu Haltung und Komfort haben wir Erkenntnisse darüber gesammelt, wie Tablets gehalten werden und wie groß normalerweise die Reichweite der Daumen ist. In einer Folgestudie haben wir anhand einer großen Auswahl von Benutzern mit verschiedenen Handgrößen beobachtet, welchen Bereich die Daumen auf einem mit Sensoren ausgestatteten Tablet bequem erreichen, wie weit sie reichen und in welchen Bereichen es einfach unbequem wird. Mithilfe der Testergebnisse konnten wir die Nutzung des Systems per Daumen optimieren und das Layout der Daumentastatur entwerfen.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1016.Heat-map-showing-thumb-positions_02A879A8.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1016.Heat_2D00_map_2D00_showing_2D00_thumb_2D00_positions_5F00_02A879A8.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Wärmebild von Daumenpositionen" border="0" alt="Daumentastatur am linken und rechten Bildschirmrand, darüber liegend grüne, gelbe und rote Ovale für beide Seiten." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0434.Heat-map-showing-thumb-positions_thumb_2112BA91.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0434.Heat_2D00_map_2D00_showing_2D00_thumb_2D00_positions_5F00_thumb_5F00_2112BA91.png" width="700" height="436" /></a></p>  <p align="center"><i>In diesem Wärmebild ist die typische Reichweite der Daumen über dem Layout der Daumentastatur dargestellt. Die grüne Färbung steht für sehr bequem, gelb zeigt die Reichweite auf, und rot kennzeichnet eher unbequeme Haltungen.</i></p>  <h3>Eingabe auf Glas</h3>  <p>Als Nächstes haben wir uns der Herausforderung der Eingabe auf der Glasoberfläche eines Tablets gewidmet. Zumindest entspricht eine der Grundhaltungen – das liegende Tablet – der Eingabe auf einer physischen Tastatur. Im Unterschied zu Texteingabe auf dem Telefon, konnten wir in diesem Fall den direkten Vergleich zur physischen Tastatur anstrengen. Die Eingabe auf dem Laptop oder Desktop bringt eine Reihe tatsächlicher Vorteile mit sich. Beim Tippen gibt es diverse sensorische Einrücke. Zum einen sind die Hände schnell auf den vorgesehenen Tasten platziert, und die Tasten der Buchstaben J und F sind zur Orientierung mit kleinen Kanten versehen. Des Weiteren wird die Position der Finger beim Tippen durch die Form der Tasten bestätigt. Die Tasten bewegen sich nach oben und unten. Dies bestätigt, dass die jeweiligen Tasten gedrückt wurden. Da es sich um eine mechanische Tastatur handelt, entsteht beim Tippen ein Geräusch, welches ebenfalls (möglicherweise zu Ihrem Verdruss, wenn die Kollegen in einem Meeting ihre E-Mails checken) das Drücken der Tasten bestätigt.</p>  <p>Wenn Sie eine Glasscheibe auf den Tisch legen und darauf Tippen, gibt es keine Reaktion. Es gibt keine Orientierung für das Positionieren der Hände, und nichts weist darauf hin, dass das gewünschte Ziel getroffen wurde. In Anbetracht dieser Tatsachen haben wir einige Entscheidungen getroffen. Es musste irgendeine Form von Rückmeldung geben, und es war zu berücksichtigen, dass die Benutzer beim Tippen auf einer Bildschirmtastatur weniger treffsicher sein würden. Adlerdings haben wir auch festgestellt, dass mit Bildschirmtastaturen Dinge möglich sind, die mit einer physischen Tastatur undenkbar wären. Diese Funktionen galt es hervorzuheben.</p>  <p>Die Rückmeldung der Bildschirmtastatur erfolgt auf zwei Arten: bei einer Berührung ändert sich die Farbe der Tasten, und es wird ein dezentes Geräusch ausgelöst. Dies ist den meisten Bildschirmtastaturen von Telefonen ähnlich. Wir haben auch über weitere Formen der Rückmeldung nachgedacht, diese erwiesen sich jedoch alle als störend oder unnatürlich. Beispielsweise gab es Überlegungen zu einer haptischen Rückmeldung (Vibrationen bei der Eingabe) wie bei diversen Telefonen. Die meisten Benutzer sind jedoch beim Schreiben von den derzeitigen Vibrationseffekten irritiert, da ein Schnarren ebenso gut als Strafe wie Bestätigung verstanden werden kann.</p>  <p>Auch die beiden Formen der Rückmeldung, visuelle Änderung der Tasten und Geräusche, sind nicht unumstritten. Der Farbwechsel der Tasten ist beispielsweise nicht für die Eingabe von Kennwörtern geeignet. Aus diesem Grund gibt es die Option, diese Rückmeldung in solchen Fällen zu unterdrücken. Einige Benutzer haben argumentiert, dass die Tastengeräusche störend und unnatürlich sind. Die Tests mit Benutzern haben jedoch unsere Annahme bestätigt, dass die Geräusche bei der Eingabe auf Glas eindeutig als hilfreich und vertrauenerweckend wahrgenommen werden. Die speziellen Geräusche (die denen des Windows Phone sehr ähnlich sind) wurden von uns gezielt als „Nebengeräusche“ entwickelt, die sich der Wahrnehmung schnell entziehen, deren Abwesenheit jedoch wiederum bemerkt wird.</p>  <p>Beide Formen der Rückmeldung werden möglicherweise erst dann häufiger verwendet, wenn sich die Benutzer daran gewöhnt haben. Aus unseren Laborstudien zur Blickerfassung geht hervor, dass die Blicke der Benutzer mit zunehmender Beherrschung der Bildschirmtastatur länger auf dem Eingabefeld verweilen als auf der Tastatur. Das bedeutet, dass die Anzeige der einzelnen Zeichen die beste Rückmeldung für eine effiziente Eingabe darstellt. Im weiteren Verlauf dieses Beitrags werde ich noch einige Anmerkungen zu den Blickerfassungsstudien machen.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5722.Eye-tracking-study_3F7CFB7A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5722.Eye_2D00_tracking_2D00_study_5F00_3F7CFB7A.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Blickerfassungsstudie zeigt Fokussierung auf Eingabebereich und Tastatur" border="0" alt="Blickerfassungsdaten, die über ein Bild der Eingabe auf einer Bildschirmtastatur gelegt sind." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2577.Eye-tracking-study_thumb_5FE3EF92.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2577.Eye_2D00_tracking_2D00_study_5F00_thumb_5F00_5FE3EF92.png" width="700" height="394" /></a></p>  <p align="center"><i>Je mehr Zeit die Benutzer mit der Bildschirmtastatur verbringen, desto konsequenter fokussieren sie sich auf das Eingabefeld, wie in diesem aus einer Blickerfassungsstudie abgeleiteten Wärmebild dargestellt.</i></p>  <p>Aber selbst wenn Sie beim Schreiben auf der Bildschirmtastatur schon „richtig gut“ geworden sind, werden Ihnen mehr Fehler unterlaufen, und Sie werden langsamer sein als auf einer physischen Tastatur. Die Windows 8-Bildschirmtastatur bietet einige besondere Funktionen, die Ihnen den Umgang mit diesen Tatsachen erleichtern. Die interessanteste ist das so genannte „Touch-Modell“.</p>  <p>Wenn Sie auf eine Taste der Bildschirmtastatur tippen, werden die Berührungskoordinaten erfasst und der Tastengeometrie zugeordnet. Da sich Ihre Finger jedoch frei über das Glas bewegen, findet der Tastendruck möglicherweise außerhalb der Grenzen der gewünschten Taste statt. Wenn wir nur auf die geometrische Tastenzuordnung zurückgreifen, entstehen viele Fehler. Daher wird der Tastendruck zunächst mit einem Modell verglichen, das eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit trifft, ob diese Taste oder eine Taste in der Nähe getroffen werden sollte. Hier werden zwei Informationen verarbeitet. Zum einen verwenden wir Daten vieler Personen beim Schreiben von <i>Pangrammen</i> (Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten) und dokumentieren Trends, in denen Personen das gewünschte Ziel nicht berühren. Anstelle von <b>p</b> wird z. B. häufig versehentlich ein <b>o</b> eingegeben, weil sich der Ringfinger vieler Personen zum Mittelfinger biegt. Auf Grundlage einer Reihe von Merkmalen, einschließlich der Eingabegeschwindigkeit, trifft das Modell eine Entscheidung, dass Sie wahrscheinlich diese und keine andere Taste eingeben möchten. Außerdem verwenden wir lexikalische Daten von Buchstaben und Wörtern, die sehr wahrscheinlich aneinandergereiht geschrieben werden. Das System ist mit der Rechtschreibkorrektur identisch: Das System „weiß“, was Sie wahrscheinlich eingeben möchten, auch wenn Ihnen dabei Fehler unterlaufen.</p>  <p>Ausgehend vom Touch-Modell korrigiert die Tastatur (bei einer QWERTY-Tastaturbelegung) häufig im Hintergrund Fehler, wenn Sie anstelle eines <b>p</b> versehentlich ein <b>o</b> eingeben. Ein anderes Beispiel ist die Eingabe des Worts „the“. Wenn Sie zunächst <b>t</b> und danach <b>h</b> eingeben, und Sie anschließend die Tastatur zwischen <b>e</b> und <b>w</b> berühren, sich aber etwas näher am <b>w</b> befinden, entscheidet sich das Touch-Modell für die Zeichenkombination <b>t-h-e</b>, die im Englischen wahrscheinlicher als <b>t-h-w</b> ist, und gibt dementsprechend ein <b>e</b> aus. Wenn Sie jedoch das <b>w</b> vollständig berühren, respektiert die Tastatur diese Eingabe und geht davon aus, dass dies erwünscht ist. Dies alles erfolgt während der Eingabe, im Eingabefeld erscheinen also die richtigen Zeichen und es ist keine weitere Korrektur erforderlich. Im optimalen Fall bemerken Sie nichts davon, und Ihr Vertrauen in die Eingabe auf Glas nimmt zu.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4705.Primarily-two-handed-touch-typing_7A1432E9.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4705.Primarily_2D00_two_2D00_handed_2D00_touch_2D00_typing_5F00_7A1432E9.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Zweihändige Fingereingabe" border="0" alt="Tastatur mit eingekreisten Bereichen, in die Personen zum Aktivieren einer Taste typischerweise tippen. Überschneidung der Eingabebereiche von P und O." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7433.Primarily-two-handed-touch-typing_thumb_47442C75.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7433.Primarily_2D00_two_2D00_handed_2D00_touch_2D00_typing_5F00_thumb_5F00_47442C75.png" width="404" height="207" /></a></p>  <p align="center"><i>In dieser Abbildung mit Touch-Modelldaten wird dargestellt, welche Verzerrungen bei der Eingabe auf einer Bildschirmtastatur bezüglich bestimmter Tasten auftreten.</i></p>  <h3>Für die Eingabe optimiert</h3>  <p>Nachdem wir das Feedback berücksichtigt und ein „Gerüst“ für unvermeidliche Fehler erstellt haben, mussten wir uns noch auf spezifische Tastaturlayouts festlegen, also die Position der Tasten bestimmen. Die Position der Tasten hat einen großen Einfluss auf Eingabegeschwindigkeit und -genauigkeit. Personen sind häufig unterschiedlicher Meinung über die Qualität einer Tastatur. Das Problem bezüglich des Designs konnten wir aufgrund von Beobachtungen über Interaktionen und physische Gegebenheiten logisch entschlüsseln. Beispielsweise konnten wir folgende Annahmen bestätigen:</p>  <ol>   <li>Die meisten Personen haben sich an die Konventionen von physischen Tastaturen gewöhnt. Wenn solche Konventionen verändert werden, verlangsamen sich Schreibvorgänge deutlich. Dies betrifft auch sehr junge Menschen oder leidenschaftliche Benutzer der T9-Eingabe. Die meisten Personen erlernen bereits in der Kindheit eine Eingabemethode.</li>    <li>Es gibt eine optimale Zielgröße von Tasten. Die umfangreichen Studien, die Microsoft zu physischen Tastaturen durchgeführt hat, können auch hier angewendet werden. Beispielsweise beträgt die Buchstabenbreite auf unserer Bildschirmtastatur 19 mm (entsprechend der Breite auf den meisten physischen Tastaturen), da die Eingabegeschwindigkeit bei Zielen dieser Größe schneller ist als bei kleineren oder größeren Eingabezielen.</li>    <li>Mit der Anzahl der Tasten steigt die Häufigkeit der Fehler. Dies liegt zum einen daran, dass bei einer steigenden Anzahl von Tasten deren Größe reduziert werden muss. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine falsche Taste zu treffen. Zu viele Tasten erzeugen zudem ein optisches Durcheinander, lenken ab und verlangsamen die Suche nach einer Taste.</li>    <li>Die Tastatur sollte nicht mehr als die Hälfte des Displays abdecken. Eine zu große Tastatur lenkt ab, und Sie verlieren den Überblick. Es gilt jedoch auch die Regel, dass das Arbeiten auf einem halb abgedeckten Display gut funktioniert. Die Eingabe von Text ist häufig eine „gebundene“ Aktivität, d. h, dass Sie sich auf die Texteingabe und nicht auf den restlichen Bildschirm konzentrieren. Sie haben neben der Tastatur meist nur einen relativ kleinen Bereich im Blick. Dieser richtet sich auf die von Ihnen eingegebenen Zeichen. Unsere in diesem Beitrag aufgeführten Blickverfolgungsstudien verdeutlichen dieses Phänomen.</li>    <li>Wir verwenden einige Tasten häufiger als andere. Dies geht aus der Analyse von Textpassagen hervor, die unter Standardbedingungen geschrieben wurden. Es gibt eindeutige Häufigkeitsmuster bezüglich der Verwendung von Buchstaben und Symbolen.</li>    <li>Wir lernen schnell, wenn unsere Gewohnheiten nicht beeinträchtigt werden.</li> </ol>  <p>Letztendlich ist das Layout einer Bildschirmtastatur einer Sprache ein Balanceakt zwischen diesen unterschiedlichen Faktoren. Wenn Sie z. B. die Anzahl der Tasten im Standardlayout reduzieren möchten und dabei eine Taste entfernen, die täglich verwendet wird, ist diese Lösung nicht optimal. Das Layout muss einerseits groß genug für ein präzises Arbeiten sein, darf die Anwendung jedoch nicht überdecken.</p>  <p>Es gibt noch eine weitere allgemeine Regel bzw. ein Prinzip, auf das wir beim Tastaturlayout besonders geachtet haben: <i>Die Eingabe muss einfach großartig sein.</i> Dies scheint offensichtlich, es erklärt sich jedoch, wenn Sie bedenken, dass Tastaturen für vieles mehr als nur das Schreiben von Wörtern verwendet werden, so z. B. für Tastenkombinationen, Befehlszeilen oder die Codeeingabe. Unsere Tastatur wurde für die (Text-)Eingabe optimiert. Dies ist ihr primärer Zweck und die Funktionsfähigkeit steht an erster Stelle. Sehen wir uns nun einige von uns getroffene Entscheidungen an, die sich diesen Parametern anpassen.</p>  <h3>Ziffern</h3>  <p>Viele fragen sich, warum keine Zahlenreihe im Standardtastaturlayout integriert ist. Wir verwenden Zahlen sehr häufig und sind mit dem Umgang mit der Zahlenreihe im oberen Bereich der physischen Tastatur vertraut. Die Windows 7-Bildschirmtastatur verfügt beispielsweise über eine Zahlenreihe. Dies entspricht dem allgemeinen Design dieser Tastatur, die im Wesentlichen eine Softwareemulation einer physischen Tastatur darstellt. Sie wurde nicht für die Fingereingabe optimiert.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1663.Windows-7-on-screen-keyboard_187E73D3.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1663.Windows_2D00_7_2D00_on_2D00_screen_2D00_keyboard_5F00_187E73D3.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Windows 7-Bildschirmtastatur" border="0" alt="Bildschirmtastatur, die einer physischen Tastatur ähnlich ist" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2555.Windows-7-on-screen-keyboard_thumb_45FF9396.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2555.Windows_2D00_7_2D00_on_2D00_screen_2D00_keyboard_5F00_thumb_5F00_45FF9396.png" width="459" height="181" /></a></p>  <p align="center"><i>Die Windows 7-Bildschirmtastatur emuliert eine physische Tastatur und ist nicht für die Berührung oder die Eingabe optimiert. </i></p>  <p>Am Anfang der Entwicklungsphase wiesen einige Prototypen eine Zahlenreihe auf. Wir erhielten jedoch von einigen Benutzern nach dem Testen dieser Designs das Feedback, dass sich die Tastatur vergleichsweise eingeengt anfühlt. Wir konnten häufige Fehler und versehentliche Tastenaufrufe beobachten, besonders am Rande des Layouts. Dies führte zu einer Reihe von Änderungen und bekräftigte unseren Entschluss, keine Zahlenreihe zu integrieren. Denn: Die Integration einer Zahlenreihe bedeutet die Integration einer vierten Zeichenreihe. Wenn wir die Tasten für eine Zielgröße optimieren, bedeutet das Hinzufügen einer zusätzlichen Reihe eine größere Tastatur. Bei einem typischen Tablet-Gerät (mit einer Bildschirmgröße von 10,6 Zoll) wäre somit die Hälfte des Displays von der Tastatur abgedeckt. Nachdem wir dies mit der Beobachtung kombiniert haben, dass Zahlen weitaus weniger häufig als die meisten Buchstaben oder allgemeine Symbole eingegeben werden und dass zusätzliche Tasten versehentliche Tastendrücke verursachen, haben wir die Entscheidung getroffen, die Zahlen in einer getrennten Ansicht für Ziffern und Symbole zu integrieren.</p>  <p>Danach stand die Frage im Raum, ob die Zahlen in einer Reihe über der Ansicht für Ziffern und Symbole oder als Ziffernblock eingeblendet werden sollen. Wir haben uns aus mehreren Gründen für den Ziffernblock entschieden:</p>  <ol>   <li>Personen geben häufig mehrere Zahlen zugleich ein.</li>    <li>Es ist einfacher, eine angeordnete Gruppe als eine lange Reihe zu durchsuchen.</li>    <li>Personen geben Zahlenfolgen schneller ein, wenn die Zahlen in einem Cluster angeordnet sind.</li> </ol>  <p>Die Anordnung der Zahlen auf dem Ziffernblock beginnt oben mit 1, 2, 3 (anstelle von 7, 8, 9), da sich diese Anordnung auch auf vielen erweiterten Computertastaturen oder bei Geldautomaten befindet. In diesem Fall ist die Konvention der physischen Tastatur nicht von entscheidender Bedeutung, da Personen mit der Ziffernanordnung bei Telefonen, bei Geldautomaten, bei Fernbedienungen und anderen modernen Geräten vertraut sind. Die 1,2,3-Anordnung ist einfacher für die Augen zu durchsuchen und zu verarbeiten als eine andere Anordnung.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0083.Number-and-symbol-view_5E8F30E6.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0083.Number_2D00_and_2D00_symbol_2D00_view_5F00_5E8F30E6.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Ansicht für Ziffern und Symbole" border="0" alt="Symbole im linken Bereich enthalten: ! @ # $ % &amp; ( ) usw., die Zahlen im rechten Bereich sind wie beim Tastenfeld eines Geldautomaten angeordnet." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8585.Number-and-symbol-view_thumb_2BBF2A72.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8585.Number_2D00_and_2D00_symbol_2D00_view_5F00_thumb_5F00_2BBF2A72.png" width="700" height="166" /></a></p>  <p align="center"><i>Die Ansicht für Ziffern und Symbole enthält einen Ziffernblock mit einem modernen Layout, der mit dem Layout bei Telefonen, Geldautomaten und Fernbedienungen identisch ist.</i></p>  <h3>TAB-TASTE</h3>  <p>Ähnlich sieht es bei der TAB-TASTE aus. Diese Taste verwenden wir häufig, z. B. zur Formatierung von Dokumenten, aber auch um durch Eingabefelder auf Webseiten zu navigieren. Daher war sie in frühen für den Touchscreen optimierten Layouts integriert, auch nachdem wir viele andere Tasten der physischen Tastatur entfernt hatten. Diese Tastatur sah wie folgt aus.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6431.Early-layout_1661750A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6431.Early_2D00_layout_5F00_1661750A.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Frühes Layout" border="0" alt="Zusätzliche Tasten inklusive der TAB-TASTE und weiteren Zeichen wie ( ) _ - / @ &#39; ; : &quot;" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8585.Early-layout_thumb_01FBAF7F.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8585.Early_2D00_layout_5F00_thumb_5F00_01FBAF7F.png" width="700" height="175" /></a></p>  <p align="center"><i>Ein frühes Tastaturlayout mit zusätzlichen Tasten, die sich jedoch störend auf Genauigkeit und Schnelligkeit auswirkten.</i></p>  <p>Im rechten und linken Randbereich befinden sich Tastenränder, die weder Buchstaben noch Symbole sind. Doch bei diesem Layout fühlten sich die Benutzer eingeengt. Noch schlimmer, die Benutzer verfehlten häufig Buchstaben und berührten versehentlich eine der Tasten im Randbereich. Nachdem wir diese Tasten entfernt hatten, schwärmten die Benutzer über die Offenheit und den Komfort des Layouts, die Fehlerquote reduzierte und die Eingabegeschwindigkeit erhöhte sich. Die TAB-TASTE ist über die Ansicht der Ziffern und Symbole zwar schwieriger zu erreichen, aber die Tastatur eignet sich besser für die Eingabe.</p>  <h3>Downshift: Aus Fehlern lernen</h3>  <p>Im letzten Beispiel geht es um ein Feature, das in einer früheren Produktversion enthalten war, später jedoch entfernt wurde. Mit diesem Feature sollte der Zugriff auf die Zeichensetzung erleichtert werden, damit dafür kein vollständiger Wechsel der Ansicht erforderlich wäre. In diesem Entwurf hatte die linke UMSCHALTTASTE dieselbe Funktion wie heute: das Aktivieren der Großschreibung und den Zugriff auf Alternativsymbole aus der Standardansicht. Die rechte UMSCHALTTASTE wurde jedoch anders belegt: mit ihr wurde eine Vorschau der häufig verwendeten Symbole oder Interpunktionszeichen aufgerufen. Der Gedanke dahinter war, dass zum Auswählen der Interpunktionszeichen die „Downshift“-Taste kurz gedrückt wird, um Zeit zu sparen. Nach unserer Theorie war dies eine gute Position, an der von der Konvention abgewichen und ein Wert bereitgestellt werden könnte, der ausschließlich über die Software abrufbar wäre. Die „Downshift“-Tastatur sah wie folgt aus.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7180.Downshift-design_6893AC44.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7180.Downshift_2D00_design_5F00_6893AC44.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Downshift-Design" border="0" alt="Downshift-Taste am rechten Rand der Tastatur macht Zeichentasten verfügbar" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0068.Downshift-design_thumb_792BA732.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0068.Downshift_2D00_design_5F00_thumb_5F00_792BA732.png" width="700" height="174" /></a></p>  <p align="center"><i>Das Downshift-Design sollte einen schnellen Zugriff auf Symbole ermöglichen, jedoch wirkte es sich störend auf das erwartete Umschaltverhalten aus.</i></p>  <p>Es sei nur gesagt, dass dieser Prototyp im Labortest durchgefallen ist. Die Teilnehmer haben immer wieder die rechte UMSCHALTTASTE gedrückt, um damit deren ursprüngliche Funktion aufzurufen. Die Tatsache, dass dann die Vorschau auf die Symbole angezeigt wurde, führte bei den Teilnehmern zu einer Verwirrung, durch welche die Texteingabe unterbrochen wurde. Dies war also einer der Fälle, in denen die Konventionen der physischen Tastatur beibehalten werden mussten.</p>  <p>Ein interessantes Gegenbeispiel ist das Verhalten der Tastatur beim Gedrückthalten. Auf einer physischen Tastatur löst das Gedrückthalten eines Zeichens dessen Wiederholung aus. Auf einer Bildschirmtastatur werden dadurch hingegen Alternativzeichen und -symbole angezeigt. Dies ist eine der Funktionen, die auf einer Bildschirmtastatur möglich sind und auf einer physischen nicht. Wenn Sie die spezifischen Tastenkombinationen für Buchstaben wie ñ oder é oder š nicht kennen, ist es schwer, auf einer physischen Tastatur zu schreiben. Auf der Bildschirmtastatur sind diese Zeichen ganz leicht zu finden. Über diese konventionelle Abweichung gab es so gut wie keine Klagen. Wir konnten sogar darauf aufbauen. Nun ist es möglich, mit einer einfachen Streifbewegung eine sekundäre Taste aufzurufen und das entsprechende Zeichen für die Eingabe auszuwählen, ohne die Auswahl über das Menü zu treffen. Bei einer häufigen Verwendung von Akzentbuchstaben wird Ihre Eingabe dadurch relativ schnell. Probieren Sie es doch einmal aus.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3386.Press-and-hold_18DA80FB.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3386.Press_2D00_and_2D00_hold_5F00_18DA80FB.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Gedrückthalten" border="0" alt="Tastatur mit Gedrückthalten-Menü für den Buchstaben e und mehreren e-Zeichen mit Akzent zur Auswahl" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/8551.Press-and-hold_thumb_7F064ACB.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/8551.Press_2D00_and_2D00_hold_5F00_thumb_5F00_7F064ACB.png" width="700" height="206" /></a></p>  <p align="center"><i>Wenn Sie eine Taste gedrückt halten, werden ähnliche Tasten angezeigt. Mit einer schnellen Streifbewegung in Richtung der gewünschten sekundären Taste, kann diese sofort ausgewählt werden.</i></p>  <h3>Testen und Überprüfen</h3>  <p>Es wurde eine Reihe von Blickverfolgungsstudien durchgeführt, in denen die Blickrichtung der Teilnehmer während der Interaktion mit dem System aufgezeichnet wurde. Anhand der Daten aus diesen Studien konnten wir einige Fragen beantworten: Wohin richtet sich der Blick bei der Eingabe mit der Bildschirmtastatur? Ändert sich die Blickrichtung mit der Zeit? Sind die resultierenden Muster in unterschiedlichen Ansichten und Tastaturlayouts konsistent? Steht die Blickrichtung in Zusammenhang mit der Schreibgeschwindigkeit?</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7870.Eye-tracking-study-participant_29727BE9.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7870.Eye_2D00_tracking_2D00_study_2D00_participant_5F00_29727BE9.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Teilnehmerin der Blickverfolgungsstudie" border="0" alt="Eine Frau sitzt am PC, und vor ihr ist ein Blickverfolgungsgerät angebracht" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2275.Eye-tracking-study-participant_thumb_6863FC84.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2275.Eye_2D00_tracking_2D00_study_2D00_participant_5F00_thumb_5F00_6863FC84.png" width="312" height="242" /></a></p>  <p align="center"><i>Eine Teilnehmerin zu Beginn der Blickverfolgungsstudie</i></p>  <p>Es hat sich herausgestellt, dass die Benutzer ihren Blick in der Regel hauptsächlich auf das Textfeld richten, in dem die Zeichen angezeigt werden. Außerdem schauen sie auf die Tastatur. Die Ergebnisse sind so konsistent, dass wir eine Wortvorschlagsfunktion entwickeln konnten, um die Benutzeroberfläche entsprechend zu optimieren. Wortvorschläge (während der Eingabe „vorhergesehener“ Wörter) werden direkt neben dem Cursor im Textfeld angezeigt. Durch Berühren der Taste „Einfügen“ auf der Bildschirmtastatur werden die Vorschläge übernommen. Mit dieser Funktion wird die in den Studien ermittelte Blickrichtung der Benutzer bei der Eingabe optimal umgesetzt. Sie unterscheidet sich deutlich von den Textvorschlägen der Benutzeroberflächen vieler Telefone, in denen oberhalb der Tastatur eine Reihe von möglichen Wörtern angezeigt wird. Benutzer mit PC und vollständiger Tastatur sehen dort gar nicht erst hin, da sie die Eingabe nicht unterbrechen und ihre Haltung für die Auswahl eines jener Wörter nicht ändern möchten.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5025.Eye-tracking-study-3_06620A79.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5025.Eye_2D00_tracking_2D00_study_2D00_3_5F00_06620A79.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Blickverfolgungsstudie" border="0" alt="Blickverfolgungsstudie zeigt hauptsächliche Fokussierung auf Tastatur und Texteingabebereich, jedoch nicht dazwischen" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1374.Eye-tracking-study-3_thumb_0F11C72B.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1374.Eye_2D00_tracking_2D00_study_2D00_3_5F00_thumb_5F00_0F11C72B.png" width="700" height="394" /></a></p>  <p align="center"><i>Einzelne Fixpunkte oder Netzhautmuster zeigen, dass die Benutzer entweder auf die Tastatur oder auf das Textfeld blicken. Normalerweise richtet sich der Blick nicht in den Zwischenbereich. Deshalb werden die Wortvorschläge in der Nähe der Einfügemarke angezeigt.</i></p>  <p>Zudem haben wir herausgefunden, dass sich die Blicke mit der Zeit ändern und die Eingabe dementsprechend schneller wird. Das Blickdiagramm der Blickverfolgungsstudien verdeutlicht diese Tatsache. Diese Tendenz ist sowohl bei Langsamschreibern ohne Tablet-Erfahrung als auch bei versierten Schreibern, die viel Zeit mit ihren Tablets verbringen, zu erkennen. In allen Fällen wird die Aufmerksamkeit zunächst auf die Tastatur gerichtet, und die Schreibgeschwindigkeit ist relativ langsam. Mit der Zeit, d. h. nach etwa 90 Minuten auf mehrere Tage verteilt, richtet sich die Aufmerksamkeit deutlich weniger auf die Tastatur und mehr auf das Textfeld, wobei die Anzahl der Wörter pro Minute deutlich steigt.</p>  <p align="center"><i><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1854.The-focus-of-our-gaze-changes-over-time_02E02737.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1854.The_2D00_focus_2D00_of_2D00_our_2D00_gaze_2D00_changes_2D00_over_2D00_time_5F00_02E02737.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Die Blickrichtung ändert sich mit der Zeit" border="0" alt="Zwei Blickverfolgungsstudien im Vergleich" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6153.The-focus-of-our-gaze-changes-over-time_thumb_68338B1D.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6153.The_2D00_focus_2D00_of_2D00_our_2D00_gaze_2D00_changes_2D00_over_2D00_time_5F00_thumb_5F00_68338B1D.png" width="700" height="193" /></a></i></p>  <p align="center"><i>Aus den Ergebnissen der Laborstudien ist abzulesen, dass sich die Blickrichtung mit der Zeit ändert. Im linken Bild ist die Blickrichtung eines Benutzers nach wenigen Minuten dargestellt. Im rechten Bild wird das Blickdiagramm nach einer Schreibdauer von etwa 90 Minuten dargestellt. Die Aufmerksamkeit richtet sich mehr und mehr auf das Textfeld. Die Schreibgeschwindigkeit des Benutzers hat sich während der Sitzung verdoppelt. </i></p>  <h3>Kontinuierliche Verfeinerung</h3>  <p>Zu guter Letzt sehen Sie unten ein Bild des aktuellen QWERTY-Layouts, das in der Windows 8 Release Preview enthalten ist. Das minimalistische und offene Design ist beabsichtigt, und für jede der verbleibenden Tasten gibt es einen guten Grund. Jede Taste hat ihre eigene Geschichte, jedoch müssen wir uns auf einige Highlights beschränken:</p>  <ul>   <li>Die <b>RÜCKTASTE</b> wird beibehalten, da sie sowohl auf physischen als auch auf Bildschirmtastaturen sehr häufig verwendet wird. Wenn wir sie entfernen würden, würden die Finger dennoch immer wieder nach ihr tasten.</li>    <li>Die Taste <b>Moduswechsel</b> ist für das Wechseln der Ansicht, der Sprache und für das Ausblenden der Tastatur unabdinglich. Den Benutzern von Eingabemethoden wird auffallen, dass sie damit zu den Windows-Eingabemethoden wechseln können, zu denen auch das für Touchscreens optimierte Tastaturlayout gehört.</li>    <li>Die Taste <b>STRG</b> und die rechte und linke Pfeiltaste sind für die Textbearbeitung vorgesehen. Sie ermöglichen das Verschieben des Eingabecursors, das Ausschneiden, Kopieren und Einfügen, ohne dass die Hände von der Tastatur genommen werden müssen. (Beachten Sie, dass die STRG-TASTE genauso funktioniert wie auf einer physischen Tastatur, d. h., alle unterstützten Tastenkombinationen funktionieren wie gehabt. Die Bezeichnungen für Funktionen wie Ausschneiden, Kopieren, Einfügen und Fett sind enthalten, da sie für die Textbearbeitung relevant sind. Da die Bildschirmtastatur nicht für die Befehlssteuerung vorgesehen ist, fehlen Tasten wie die Windows-Taste und die Funktionstasten. Wir haben diese Entscheidung bewusst getroffen, da wir vor allem ein gutes Schreibwerkzeug entwickeln wollten.</li>    <li>Die <b>Leertaste</b> befindet sich an zentraler Stelle und ist sehr großzügig angelegt. Aus Studien zu physischen Tastaturen geht hervor, dass etwa 80 % der Anschläge auf der rechten Seite der Leertaste erfolgen. (Auf älteren Tastaturen können Sie die Abnutzung auf dieser Seite sehen.) Dies gilt auch für Bildschirmtastaturen. Wenn die Leertaste zu klein ist, wird sie von den Benutzern verfehlt, und es treten Fehler auf, die schwer zu beheben sind.</li>    <li>Über die „<b>Emoji</b>“- oder Emoticon-Taste können Sie in die Emoji-Ansicht wechseln, mit der ein vollständiger Satz an <a href="http://www.bing.com/images/search?q=emoji&amp;qs=n&amp;form=QBIR&amp;pq=emoji&amp;sc=8-5&amp;sp=-1&amp;sk=" target="_blank">Emoji-Zeichen</a> im Unicode-Standard unterstützt wird. Die Verwendung von Emoticons nimmt stetig zu und ist bereits zu einem Bestandteil der Ausdrucksweise der Benutzer geworden.</li>    <li>Zudem wird eine <b>Option für ein Standardtastaturlayout</b> bereitgestellt, die nützlich für PCs ohne Tastatur sein kann, auf denen eine Software ausgeführt wird, für die Funktions- oder andere Erweiterungstasten erforderlich sind. Diese Option kann einfach in den PC-Einstellungen im Abschnitt „Allgemeine Einstellungen“ über den Knopf „Einstellungen“ aktiviert werden.</li> </ul>  <p>Beim Verwenden der Tastatur werden Sie einige zusätzliche Features entdecken, die Ihnen einige Aktivitäten erleichtern. Wenn Sie z. B. die Taste <b>&amp;123</b> gedrückt halten, können Sie mit der anderen Hand Symbole oder Zahlen eingeben und beim Loslassen zur ursprünglichen Ansicht zurückkehren. Innerhalb des Teams nennen wir diese Funktion „Mehrfinger-Ansichtsvorschau“.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0358.Touch-optimized-keyboard-layout_512509E1.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0358.Touch_2D00_optimized_2D00_keyboard_2D00_layout_5F00_512509E1.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Tastaturlayout für Touchscreens" border="0" alt="Layout enthält: q w e r t y u i o p LEERTASTE a s d f g h j k l &#39; EINGABETASTE UMSCHALTTASTE z x c v b n m , . ? UMSCHALTTASTE &amp;123 STEUERUNG EMOTICON LEERTASTE &lt; &gt; MODUSWECHSEL" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6710.Touch-optimized-keyboard-layout_thumb_3E70102A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6710.Touch_2D00_optimized_2D00_keyboard_2D00_layout_5F00_thumb_5F00_3E70102A.png" width="700" height="167" /></a></p>  <p align="center"><i>Das aktuelle Tastaturlayout für Touchscreens spiegelt Entscheidungen zu den einzelnen Tasten wieder, die anhand einer Reihe von Studien getroffen wurden.</i></p>  <p>Diese Optimierungen gelten für alle unter Windows verfügbaren Eingabesprachen, da das Tastaturlayout für Touchscreens weltweit unterstützt wird. Da wir uns einige weitere Verbesserungen für die Eingabe vorgenommen haben, freuen wir uns sehr über das bisherige Feedback zu diesem Themenbereich. Vielen Dank!</p>  <p>Kip Knox</p>  <p align="center"><video poster="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/5700.Designing%20the%20Windows%208%20touch%20keyboard.jpg" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43/5700.Designing-the-Windows-8-touch-keyboard.jpg" controls="controls" width="480" height="270"><source src="http://media.ch9.ms/ch9/cce2/48abb7ae-4f42-43b5-ad92-efe12da9cce2/DesigningtheWin8TouchKeyboard.mp4"></source><span style="color: rgb(38, 8, 89); font-size: 1.15em;"><strong>HTML5-Video wird in Ihrem Browser nicht unterstützt. </strong></span></video>     <br /><span><em>Laden Sie dieses Video herunter, und spielen Sie es in einem geeigneten Media-Player ab: </em>       <br /><a href="http://media.ch9.ms/ch9/cce2/48abb7ae-4f42-43b5-ad92-efe12da9cce2/DesigningtheWin8TouchKeyboard_high.mp4">MP4 in hoher Qualität</a> | <a href="http://media.ch9.ms/ch9/cce2/48abb7ae-4f42-43b5-ad92-efe12da9cce2/DesigningtheWin8TouchKeyboard.mp4">MP4 in niedriger Qualität</a></span></p>  <!--
Title: "Entwickeln der Windows 8-Bildschirmtastatur"
Tags: "Touch, Tastatur, Entwicklung"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Schützen von Benutzerdateien mit dem Dateiversionsverlauf</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/schtzen-von-benutzerdateien-mit-dem-dateiversionsverlauf</link>
      <pubDate>Mon, 16 Jul 2012 16:02:27 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/07/16/schtzen-von-benutzerdateien-mit-dem-dateiversionsverlauf/</guid>
      <description><![CDATA[Uns allen ist bewusst, dass wir wichtige Daten regelmäßig sichern sollten. Dies ist selbst dann...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent"> <blockquote>   <p><i>Uns allen ist bewusst, dass wir wichtige Daten regelmäßig sichern sollten. Dies ist selbst dann erforderlich, wenn alle Daten auf SkyDrive gespeichert werden. Bei der Entwicklung von Windows 8 haben wir die Funktionsweise der Datensicherung aus einem neuen Blickwinkel betrachtet und uns darüber hinaus mit einem altbekannten Problem beschäftigt. Sie sollten nicht nur die Möglichkeit erhalten, alle Dateien wiederherstellen zu können, sondern auch gezielt eine bestimmte Version einer wichtigen Datei, die in der Vergangenheit mehrfach bearbeitet wurde. Hierfür haben wir in Windows 8 ein neues Feature eingeführt, den <b>Dateiversionsverlauf</b>. <b>Der folgende Beitrag wurde von Bohdan Raciborski, einem Programm-Manager des Storage-Teams, verfasst. </b>– Steven</i></p>    <p><em>Hinweis: In der letzten Zeit sind Kommentare häufig vom Thema abgewichen. Bitte halten Sie sich an die Community-Standards, und konzentrieren Sie sich auf das aktuelle Thema.</em></p> </blockquote>  <h3>Was ist der Dateiversionsverlauf?</h3>  <p>Beim <b>Dateiversionsverlauf</b> handelt es sich um eine Sicherungsanwendung, die Ihre in Bibliotheken und den Ordnern „Desktop“, „Favoriten“ und „Kontakte“ gespeicherten Dateien fortwährend schützt. Die Anwendung überprüft das Dateisystem regelmäßig (die Standardeinstellung lautet stündlich) auf Änderungen und kopiert geänderte Dateien an einen anderen Speicherort. Jedes Mal wenn eine Ihrer persönlichen Dateien geändert wurde, wird eine Kopie dieser Datei auf einem dedizierten externen Speichergerät gespeichert, das Sie zuvor ausgewählt haben. Nach und nach wird so im Dateiversionsverlauf ein vollständiger Verlauf der Änderungen beliebiger persönlicher Dateien erstellt.</p>  <p>Dieses neue Windows 8-Feature bietet Benutzern so einen neue Möglichkeit, ihre Dateien zu schützen. Es ersetzt die bisherigen Sicherungs- und Wiederherstellungsfeatures von Windows 7.</p>  <p>Was ist das einzigartige dieses Ansatzes, im Vergleich zu herkömmlichen Sicherungs- und Wiederherstellungsmethoden?</p>  <p>Bedauerlicherweise ist die Sicherung keine besonders beliebte Anwendung. Aus unseren Telemetriedaten wird ersichtlich, dass die Windows-Sicherung auf weniger als 5 % der Endbenutzer-PCs eingesetzt wird, und selbst wenn alle verwendeten Drittanbietertools mit eingerechnet werden, ist offensichtlich, dass bei weit über der Hälfte aller Privat-PCs keine Sicherung verwendet wird. Die persönlichen Daten und digitalen Speicher der Benutzer sind daher nur unzureichend geschützt, da jede Störung einen Datenverlust nach sich ziehen kann. Microsoft verfolgt mit Windows 8 folgende Ziele:</p>  <ol>   <li>Eine Datensicherung, die so einfach ist, dass jeder Windows-Benutzer sie aktivieren und darauf vertrauen kann, dass seine persönlichen Dateien geschützt sind.</li>    <li>Eine erhebliche Vereinfachung von Einrichtung und Verwendung der Sicherung.</li>    <li>Die Umsetzung der Sicherung als automatischer, unbeaufsichtigter Dienst, der den Schutz der Benutzerdateien im Hintergrund ausführt, ohne dass ein Eingreifen des Benutzers erforderlich ist.</li>    <li>Eine benutzerfreundliche Bedienung der Wiederherstellung, durch die Suche, Vorschau und Wiederherstellung von Versionen persönlicher Dateien erheblich vereinfacht wird.</li> </ol>  <p>Bei der Entwicklung des Dateiversionsverlaufs haben wir uns an bisherigen Erfahrungen orientiert und diese um neue Anforderungen erweitert, um den veränderten Bedürfnissen von PC-Nutzern Rechnung zu tragen.</p>  <ul>   <li>PC-Benutzer sind heute mobiler als jemals zuvor. Daher haben wir den Dateiversionsverlauf so optimiert, dass Laptops, deren Energiestatus und deren Verbindung zu Netzwerken oder Geräten ständig wechselt, besser unterstützt werden.</li>    <li>Die Datenmenge, die PC-Benutzer erstellen, ist stark angestiegen – ebenso wie die Abhängigkeit von diesen Daten. Daher werden nicht nur Inhalte gesichert, die sich aktuell auf dem Systemlaufwerk befinden, sondern auch zurückliegende Arbeiten und Daten, die in der Vergangenheit erstellt wurden.</li> </ul>  <p>Wenn die Version einer Datei oder selbst eines ganzen Ordners zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt wird, finden Sie diese Version schnell und können sie wiederherstellen. Bei der Entwicklung der Wiederherstellungsanwendung war unser Ziel, eine optimale Benutzerfreundlichkeit beim Browsen, Suchen, der Vorschau und dem Wiederherstellen von Dateien zu ermöglichen.</p>  <h3>Einrichten</h3>  <p>Bevor Sie den Dateiversionsverlauf zum Sichern Ihrer Dateien verwenden können, müssen Sie zunächst ein Laufwerk einrichten, auf dem die Dateien gespeichert werden sollen. Hierfür bieten sich externe Laufwerke oder Netzwerkspeicherorte an, um Dateien gegen einen Absturz oder ein anderes Computerproblem zu schützen.</p>  <p>Im Dateiversionsverlauf werden nur Dateien gespeichert, die sich in Ihren Bibliotheken, Favoriten, Kontakten und auf Ihrem Desktop befinden. Wenn Sie Ordner an anderen Speicherorten sichern möchten, können Sie diese einfach zu einer der vorhandenen Bibliotheken hinzufügen oder eine neue Bibliothek erstellen.</p>  <p>So richten Sie den Dateiversionsverlauf ein:</p>  <ol>   <li>Öffnen Sie das Systemsteuerungs-Applet <b>Dateiversionsverlauf</b>.</li>    <li>Schließen Sie ein externes Laufwerk an, aktualisieren Sie die Seite, und tippen oder klicken Sie anschließend auf <b>Aktivieren</b>.</li> </ol>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4073.Picture1_original_7027414C.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4073.Picture1_5F00_original_5F00_7027414C.png" target="_blank"><img style="border: 0px currentcolor; margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="Dateiversionsverlauf in der Systemsteuerung " border="0" alt="Screenshot des Systemsteuerungs-Applets „Dateiversionsverlauf“ in dem eine externe Festplatte angezeigt wird" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3005.Picture1_original_thumb_61E8C85C.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3005.Picture1_5F00_original_5F00_thumb_5F00_61E8C85C.png" width="700" height="380" /></a></p>  <p>Sie können auch ein Laufwerk für die Automatische Wiedergabe einrichten, indem Sie das Laufwerk mit dem PC verbinden, auf die angezeigte Benachrichtigung tippen oder klicken...</p>  <p align="center"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1665.Picture2_original_5AC98BE4.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1665.Picture2_5F00_original_5F00_5AC98BE4.png" target="_blank"><img style="margin-right: auto; margin-left: auto; float: none; display: block; background-image: none;" title="Benachrichtigung „Automatische Wiedergabe“" border="0" alt="Screenshot des Desktops, auf dem eine Benachrichtigung für die Automatische Wiedergabe einer externen Festplatte angezeigt wird." src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4477.Picture2_original_thumb_5A5D58EF.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4477.Picture2_5F00_original_5F00_thumb_5F00_5A5D58EF.png" width="700" height="443" /></a></p>  <p>...und anschließend auf <b>Laufwerk für Sicherung konfigurieren</b> tippen oder klicken.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/2742.Picture3_original_59F125FA.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/2742.Picture3_5F00_original_5F00_59F125FA.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Optionen für die automatische Wiedergabe" border="0" alt="Screenshot der Optionen für die automatische Wiedergabe, einschließlich „Speed up my system“ (System beschleunigen), „Configure this drive for backup“ (Laufwerk für Sicherung konfigurieren), „Open folder“ (Ordner öffnen) und „Take no action“ (keine Aktion ausführen)" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4061.Picture3_original_thumb_67C36BF5.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4061.Picture3_5F00_original_5F00_thumb_5F00_67C36BF5.png" width="265" height="278" /></a></p>  <p>Und das war's schon. Ab diesem Zeitpunkt werden Ihre Bibliotheken, Favoriten, Kontakte und Ihr Desktop stündlich durch den Dateiversionsverlauf auf Änderungen überprüft. Wenn geänderte Dateien gefunden werden, werden diese automatisch auf das entsprechende Laufwerk kopiert.</p>  <p align="center"><video poster="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/6607.Protecting%20user%20files%20with%20File%20History.jpg" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43/6607.Protecting-user-files-with-File-History.jpg" controls="controls" width="480" height="270"><source src="http://media.ch9.ms/ch9/c493/935cb61b-383e-4b2b-aeba-8522337ac493/ProtectingUserFileswFileHistory.mp4"></source><span style="color: rgb(38, 8, 89); font-size: 1.15em;"><strong>HTML5-Video wird in Ihrem Browser nicht unterstützt. </strong></span></video>     <br /><span><em>Laden Sie dieses Video herunter, und spielen Sie es in einem geeigneten Media-Player ab: </em>       <br /><a href="http://media.ch9.ms/ch9/c493/935cb61b-383e-4b2b-aeba-8522337ac493/ProtectingUserFileswFileHistory_high.mp4">MP4 in hoher Qualität</a> | <a href="http://media.ch9.ms/ch9/c493/935cb61b-383e-4b2b-aeba-8522337ac493/ProtectingUserFileswFileHistory.mp4">MP4 in niedriger Qualität</a></span></p>  <h3>Wiederherstellen von Dateien</h3>  <p>Wenn ein Problem auftritt und eine oder mehrere persönliche Dateien verloren gehen, bietet Ihnen die Wiederherstellungsanwendung folgende Möglichkeiten:</p>  <ul>   <li>Durchsuchen von persönlichen Bibliotheken, Ordnern und Dateien, ähnlich wie mit dem Windows-Explorer</li>    <li>Suchen nach bestimmten Versionen mithilfe von Stichwörtern, Dateinamen und Datumsbereichen</li>    <li>Anzeigen einer Vorschau von Versionen einer bestimmten Datei</li>    <li>Wiederherstellen einer oder mehrerer ausgewählter Dateien mit nur einem Tippen oder Mausklick</li> </ul>  <p>Die Wiederherstellungsanwendung wurde für das Breitbildformat optimiert und bietet so eine einzigartige, ansprechende und bequeme Möglichkeit, um eine bestimmte Dateiversion anhand der Vorschau zu finden.</p>  <p>Bei anderen Wiederherstellungsanwendungen ist es erforderlich, eine Sicherung auszuwählen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt wurde. Anschließend muss der richtige Ordner und dann die gewünschte Datei gesucht werden. An diesem Punkt ist es jedoch nicht möglich, die Datei zu öffnen oder eine Vorschau der Datei anzuzeigen, um zu bestimmen, ob es sich um die richtige Datei handelt. Die Datei muss zunächst wiederhergestellt werden, und wenn es sich nicht um die richtige Version handelt, müssen Sie wieder von vorne beginnen.</p>  <p>Mit dem Dateiversionsverlauf beginnen Sie mit Ihrer Suche direkt in Windows-Explorer. Wechseln Sie zu einem bestimmten Speicherort, und klicken oder tippen Sie im Menüband des Explorers auf die Schaltfläche „Verlauf“, um alle Versionen der ausgewählten Bibliothek, Datei oder des ausgewählten Ordners anzuzeigen.</p>  <p>Beispiel: Wenn Sie eine Bildbibliothek auswählen und auf die Schaltfläche „Verlauf“ tippen oder klicken...</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6840.Picture4_original_19BB0C80.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6840.Picture4_5F00_original_5F00_19BB0C80.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Bildbibliothek" border="0" alt="Screenshot der Bildbibliothek bei Auswahl der Schaltfläche „Verlauf“" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5875.Picture4_original_thumb_00530946.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5875.Picture4_5F00_original_5F00_thumb_5F00_00530946.png" width="700" height="525" /></a></p>  <p>...wird der gesamte Verlauf dieser Bibliothek angezeigt.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/5468.Picture5_original_72149055.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/5468.Picture5_5F00_original_5F00_72149055.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Dateiversionsverlauf der Bildbibliothek" border="0" alt="Screenshot der Bildbibliothek in der Ansicht „Dateiversionsverlauf“" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0675.Picture5_original_thumb_78C799D8.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0675.Picture5_5F00_original_5F00_thumb_5F00_78C799D8.png" width="700" height="523" /></a></p>  <p>Wenn Sie auf eine bestimmte Datei klicken, wird der gesamte Verlauf des ausgewählten Bilds angezeigt.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0272.Picture6_original_518D50A3.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0272.Picture6_5F00_original_5F00_518D50A3.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Dateiversionsverlauf eines Bilds" border="0" alt="Screenshot des Dateiversionsverlaufs für ein einzelnes Bild" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1665.Picture6_original_thumb_7F0E7066.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1665.Picture6_5F00_original_5F00_thumb_5F00_7F0E7066.png" width="700" height="533" /></a></p>  <p>In diesem Beispiel sind vier Versionen des ausgewählten Bilds verfügbar. Sie können ganz einfach zur gewünschten Version wechseln, indem Sie auf die Schaltfläche „Zurück“ bzw. „Weiter“ klicken oder über den Bildschirm streifen. Sobald Sie die gesuchte Version gefunden haben, können Sie auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“ klicken, um die Datei wiederherzustellen. Die ausgewählte Version wird am ursprünglichen Speicherort wiederhergestellt.</p>  <h3>Ununterbrochener, zuverlässiger Schutz</h3>  <p>Beim Dateiversionsverlauf wird ein anderer Ansatz zum Schutz von Daten verwendet, als bei dem alten Sicherungsmodell.</p>  <h4>Schutz für die wichtigsten Daten</h4>  <p>Statt das gesamte System (Betriebssystem, Anwendungen, Einstellungen und Benutzerdateien) zu schützen, konzentriert sich der Dateiversionsverlauf ausschließlich auf die persönlichen Daten von Benutzern. Denn dies sind die wertvollsten und am schwierigsten wiederherzustellenden Daten, wenn ein Problem auftritt.</p>  <h4>Leistungsoptimiert</h4>  <p>Früher kamen bei den meisten Sicherungsanwendungen „Brute Force“-Methoden zum Einsatz, um Änderungen an Verzeichnissen oder Dateien durch Scannen des gesamten Volumes zu erkennen. Dieser Ansatz kann die Systemleistung erheblich beeinträchtigen und benötigt außerdem sehr viel Zeit. Im Gegensatz hierzu nutzt der Dateiversionsverlauf das NTFS-Änderungsjournal. Im NTFS-Änderungsjournal werden sämtliche Änderungen an beliebigen Dateien eines NTFS-Volumes aufgezeichnet. Statt das Volume zu scannen, wozu das Öffnen und Lesen von Verzeichnissen erforderlich wäre, öffnet der Dateiversionsverlauf das NTFS-Änderungsjournal und überprüft dieses schnell auf Änderungen. Auf Grundlage dieser Informationen wird eine Liste der Dateien erstellt, die geändert wurden und daher kopiert werden müssen. Dieser Prozess ist ungemein schnell und effizient.</p>  <p>Der Dateiversionsverlauf kann einfach unterbrochen und schnell wieder fortgesetzt werden. So kann der Dateiversionsverlauf ohne Neustart fortgesetzt werden, wenn ein System in den Energiesparmodus wechselt, sich ein Benutzer abmeldet, das System aufgrund hoher Belastung zusätzliche CPU-Zyklen für Vordergrundprozesse benötigt oder die Netzwerkverbindung unterbrochen wird bzw. ausgelastet ist.</p>  <p>Der Dateiversionsverlauf funktioniert auf allen PCs, einschließlich von kleinen Formfaktoren mit begrenzten Ressourcen und Tablets. Die Systemressourcen werden so eingesetzt, dass Auswirkungen auf Systemleistung, Akkulaufzeit und Benutzerfreundlichkeit minimiert werden.</p>  <ol>   <ol>     <li>Der Dateiversionsverlauf-Prozess wird mit niedriger Priorität ausgeführt und nutzt E/A und Speicher auf niedriger Ebene.</li>   </ol> </ol>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0677.Picture7_original_7EA23D71.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0677.Picture7_5F00_original_5F00_7EA23D71.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Steigende Arbeitsauslastung" border="0" alt="Diagramm, das veranschaulicht, wie bei steigender CPU-Auslastung durch Vordergrundprozesse die CPU-Nutzung durch den Dateiversionsverlauf abnimmt" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4863.Picture7_original_thumb_0C74836D.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4863.Picture7_5F00_original_5F00_thumb_5F00_0C74836D.png" width="700" height="290" /></a></p>  <p align="center">Abbildung 1: Reaktion des Dateiversionsverlaufs auf eine steigende CPU-Auslastung</p>  <p align="center"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/4885.Picture8_original_055546F5.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/4885.Picture8_5F00_original_5F00_055546F5.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Steigende Eingabe/Ausgabe" border="0" alt="Diagramm, das veranschaulicht, wie bei steigender E/A-Verwendung durch Vordergrundprozesse die E/A-Nutzung durch den Dateiversionsverlauf abnimmt" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7522.Picture8_original_thumb_7E360A7C.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7522.Picture8_5F00_original_5F00_thumb_5F00_7E360A7C.png" width="700" height="296" /></a></p>  <p align="center">Abbildung 2: Datenträgerauslastung durch den Dateiversionsverlauf wenn parallel andere Prozesse mit Eingaben/Ausgaben normaler Priorität vorhanden sind.</p>  <ol>   <ol>     <li>Wenn sich der Dateiversionsverlauf-Dienst im Leerlauf befindet, verwendet er einen mittleren Arbeitssatz von 10 MB. Wenn der Dienst ausgeführt wird, verwendet er nur wenig Speicher und dies auch nur für kurze Zeit. Im folgenden Diagramm ist ein Arbeitssatzhistogramm dargestellt, das bei einer simulierten Arbeitsauslastung über einen Zeitraum von vier Stunden erstellt wurde. Die Zyklusfrequenz des Dateiversionsverlaufs ist auf eine Stunde festgelegt.</li>   </ol> </ol>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6545.Picture9_original_250420BD.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6545.Picture9_5F00_original_5F00_250420BD.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Arbeitssatzgröße" border="0" alt="Diagramm, das zeigt, dass die maximale Arbeitssatzgröße für den Dateiversionsverlauf bei etwa zehn Megabyte liegt" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7115.Picture9_original_thumb_6FF7918C.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7115.Picture9_5F00_original_5F00_thumb_5F00_6FF7918C.png" width="700" height="245" /></a></p>  <p align="center">Abbildung 3: Arbeitssatzgröße pro Sicherungszyklus bei einem Messabstand von 3 Min.</p>  <ol>   <li>Die in einem Zyklus gesicherte Datenmenge ist gedrosselt.</li>    <li>Alle Aktivitäten werden angehalten, wenn sich der Computer im Standbymodus befindet.</li> </ol>  <p>Der Dateiversionsverlauf berücksichtigt Folgendes:</p>  <ul>   <li>ob der Benutzer anwesend, d. h. angemeldet ist und das System aktiv verwendet</li>    <li>ob der Computer im Netz- oder Akkubetrieb läuft</li>    <li>wann der letzte Sicherungszyklus abgeschlossen wurde</li>    <li>wie viele Änderungen seit dem letzten Zyklus vorgenommen wurden</li>    <li>die Aktivität der Vordergrundprozesse</li> </ul>  <p>Auf Grundlage dieser Faktoren, die alle 10 Sekunden überprüft werden, wird die optimale Methode für die Sicherung Ihrer Daten bestimmt. Bei Änderungen dieser Bedingungen entscheidet der Dienst, ob das Kontingent erhöht/verringert oder der Hintergrundzyklus angehalten/beendet wird.</p>  <h4>Für mobile Benutzer optimiert</h4>  <p>Wenn der Dateiversionsverlauf ausgeführt wird, werden Statusübergänge elegant behandelt. Wenn Sie beispielsweise Ihren Laptop zuklappen, ein externes Laufwerk trennen oder Ihr Zuhause verlassen und den Laptop aus dem Empfangsbereich Ihres drahtlosen Heimnetzwerks bewegen, führt der Dateiversionsverlauf die passende Aktion aus:</p>  <ul>   <li>Deckel wird geschlossen – Wenn ein PC in den Standbymodus wechselt, erkennt der Dateiversionsverlauf den Wechsel des Energiemodus und unterbricht den Vorgang.</li>    <li>Deckel wird geöffnet – Der Dateiversionsverlauf setzt den Vorgang mit einer Priorität fort, die sicherstellt, dass alle Dateien geschützt sind, ohne die Leistung des Gesamtsystems zu beeinträchtigen – selbst für Gamer. Außerdem wird gewartet, bis alle Aktivitäten in Bezug auf das Aufklappen des Laptops beendet sind, sodass das System beim Hochfahren aus dem Standbymodus nicht beeinträchtigt wird.</li>    <li>Ein dediziertes Speichergerät wird getrennt – Der Dateiversionsverlauf erkennt, dass das Gerät nicht verfügbar ist und beginnt, Versionen geänderter Dateien auf einem Systemlaufwerk zwischenzuspeichern.</li>    <li>Ein dediziertes Speichergerät wird erneut angeschlossen – Wenn der Dateiversionsverlauf im nächsten Zyklus erkennt, dass das Speichergerät wieder angeschlossen wurde, werden die Dateiversionen vom lokalen Zwischenspeicher auf das externe Laufwerk übertragen, und der normale Betrieb wird fortgesetzt.</li> </ul>  <h4>Einfach und sicher</h4>  <p>Bei der Entwicklung des Dateiversionsverlaufs haben wir uns auf zwei Ziele konzentriert: den bestmöglichen Schutz für persönliche Benutzerdateien zu bieten und dies einfach, benutzerfreundlich und sicher zu gestalten.</p>  <p>Wenn Sie den Dateiversionsverlauf verwenden möchten, müssen Sie nur wenige einfache Entscheidungen treffen. In den meisten Fällen müssen Sie sogar nur eine Entscheidung treffen – welches externe Laufwerk Sie verwenden möchten. Um den Rest kümmert sich Windows. Der Betrieb des Dateiversionsverlaufs erfolgt übersichtlich und hat keinerlei Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit oder Leistung von Windows.</p>  <h4>Volle Kontrolle</h4>  <p>Für die meisten Sicherungsanwendungen – einschließlich der Windows-Sicherung und Wiederherstellung – in Windows 7 sind Administratorberechtigungen für die Einrichtung und Verwendung erforderlich. Dies bedeutet, dass Standardbenutzer sich für die Einrichtung (und jedes Mal wenn eine Datei wiederhergestellt werden soll) an den Administrator wenden müssen oder um Gewährung von Administratorberechtigungen bitten müssen. Dies gilt nicht für den Dateiversionsverlauf: Der Dateiversionsverlauf erlaubt jedem einzelnen Benutzer die vollständige Steuerung. So können Benutzer selbst entscheiden, ob und wann sie den Dateiversionsverlauf aktivieren und welches externe Laufwerk sie verwenden möchten. Jeder Benutzer kann einen anderen Speicherort für seinen Dateiversionsverlauf auswählen. Außerdem ist es nicht erforderlich, einen Administrator um Hilfe bei der Wiederherstellung einer Datei zu bitten.</p>  <p>Technikbegeisterte und erfahrene PC-Benutzer können die erweiterten Features des Dateiversionsverlaufs verwenden, um eine Vielzahl einzelner Aspekte zu steuern, beispielsweise:</p>  <ul>   <li><strong>Festlegen der Sicherungsfrequenz von Kopien der Dateien: </strong>Die Sicherungsfrequenz kann auf einen Zeitraum von 10 Minuten bis zu 24 Stunden festgelegt werden. Kurze Zeitabstände bieten besseren Schutz, benötigen jedoch mehr Speicherplatz auf der Festplatte.</li> </ul>  <ul>   <li><strong>Festlegen der Aufbewahrungszeit gespeicherter Versionen:</strong> Die Versionen können unbegrenzt oder nur einen Monat lang gespeichert werden. Diese Einstellung ist hilfreich, wenn sich das Laufwerk für den Dateiversionsverlauf sehr schnell füllt. Sie können diesen Prozess verlangsamen, indem Sie die Aufbewahrungszeit der Versionen verkürzen.</li> </ul>  <ul>   <li><strong>Ändern der Größe des lokalen Zwischenspeichers:</strong> Der Dateiversionsverlauf nutzt nur wenig Speicherplatz auf dem lokalen Laufwerk, um Dateiversionen zwischenzuspeichern, wenn das Ziellaufwerk nicht verfügbar ist. Wenn eine große Anzahl von Dateiversionen zwischengespeichert werden soll oder das Ziellaufwerk längere Zeit nicht angeschlossen wird, können Sie zusätzlichen Speicherplatz auf dem lokalen Laufwerk reservieren, um alle Versionen zu speichern. Die lokal gespeicherten Versionen werden auf das externe Laufwerk verschoben, sobald dieses wieder verfügbar ist.</li> </ul>  <ul>   <li><strong>Ausschließen von Ordnern, die nicht gesichert werden sollen:</strong> Möglicherweise enthalten einige Ordner sehr große Dateien, die nicht geschützt werden müssen, da sie leicht neu erstellt werden können (beispielsweise heruntergeladene HD-Filme oder Podcasts). Durch diese Dateien wäre die Kapazität des Laufwerks für den Dateiversionsverlauf schnell ausgeschöpft. Mithilfe dieser Einstellung können Sie solche Ordner ausschließen.</li> </ul>  <ul>   <li><strong>Empfehlen eines Laufwerks für andere Mitglieder der Heimnetzgruppe Ihres Heimnetzwerks:</strong> Diese Einstellung wird eingehend im Abschnitt „Dateiversionsverlauf und Heimnetzgruppe“ weiter unten erläutert.</li> </ul>  <ul>   <li><strong>Zugriff auf das Dateiversionsverlauf-Ereignisprotokoll: </strong>Das Ereignisprotokoll enthält Datensätze zu Ereignissen, die bei der Problembehandlung des Dateiversionsverlaufs hilfreich sein können. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Sie Dateien identifizieren möchten, auf die der Dateiversionsverlauf aus beliebigen Gründen nicht zugreifen konnte.</li> </ul>  <p>Auf die erweiterten Einstellungen können Sie über das Systemsteuerungs-Applet „Dateiversionsverlauf“ zugreifen.</p>  <p><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Erweiterte Einstellungen" border="0" alt="Screenshot eines Bereichs des Systemsteuerungs-Applets mit den Links „Ordner ausschließen“ (Exclude folders) und „Erweiterte Einstellungen“ (Advanced settings)" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/6457.Picture10_original_44B2FA85.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/6457.Picture10_5F00_original_5F00_44B2FA85.png" width="256" height="246" /></p>  <p>Wählen Sie <b>Ordner ausschließen</b> aus, um einen Ordner auszuschließen. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche <b>Hinzufügen</b>, wechseln Sie zum auszuschließenden Ordner, und wählen Sie diesen aus. Die Dateien in diesem Ordner werden ab dem nächsten Sicherungszyklus nicht mehr gesichert. Wenn Sie die Sicherung wieder aktivieren möchten, entfernen Sie den Ordner einfach aus der Liste.</p>  <p align="center"><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3718.Picture11_original_3D93BE0D.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3718.Picture11_5F00_original_5F00_3D93BE0D.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Ordner ausschließen" border="0" alt="Screenshot der Seite „Ordner ausschließen“" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/3731.Picture11_original_thumb_4F7051DA.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/3731.Picture11_5F00_original_5F00_thumb_5F00_4F7051DA.png" width="700" height="521" /></a></p>  <p>Zusätzliche erweiterte Einstellungen finden Sie auf der Seite <b>Erweiterte Einstellungen</b>.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7534.Picture12_original_763E681A.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7534.Picture12_5F00_original_5F00_763E681A.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Erweiterte Einstellungen" border="0" alt="Screenshot der Seite „Erweiterte Einstellungen“ einschließlich der Häufigkeit für das Speichern von Dateikopien, der Größe des Offlinecaches und der Aufbewahrungsdauer für gespeicherte Versionen" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/0675.Picture12_original_thumb_63F5A158.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/0675.Picture12_5F00_original_5F00_thumb_5F00_63F5A158.png" width="700" height="521" /></a></p>  <p>Der Dateiversionsverlauf unterstützt außerdem neue Speicherfeatures, die in Windows 8 eingeführt wurden. Benutzer, die große Datenmengen sichern möchten, können <b>Speicherplätze</b> verwenden, um einen zuverlässigen Speicherpool mithilfe handelsüblicher USB-Laufwerke zu erstellen. Wenn sich der Speicherpool füllt, können sie ganz einfach zusätzliche Laufwerke hinzufügen, um die Speicherkapazität des Pools zu erweitern. Weitere Informationen zu Speicherplätzen finden Sie <a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2012/01/12/virtualisierung-von-speicher-f-252-r-skalierung-zuverl-228-ssigkeit-und-effizienz.aspx" target="_blank">in diesem Blogbeitrag</a>.</p>  <p>Benutzer, die zum Schutz von persönlichen Dateiinhalten <b>BitLocker</b> verwenden, können den Dateiversionsverlauf ebenso verwenden, da dieser <b>BitLocker</b> sowohl auf Quell- als auch auf Ziellaufwerken nahtlos unterstützt.</p>  <p>Der Dateiversionsverlauf wurde für Endverbraucher entwickelt, ist aber auch für Unternehmenskunden geeignet. In einigen Fällen kann der Dateiversionsverlauf jedoch möglicherweise gegen Unternehmensrichtlinien (z. B. gegen Aufbewahrungsrichtlinien) verstoßen. Um solchen Konflikten vorzubeugen, haben wir eine Gruppenrichtlinie hinzugefügt, mit der IT-Administratoren von Unternehmen den Dateiversionsverlauf auf verwalteten Client-PCs deaktivieren können.</p>  <p>Die Richtlinieneinstellung für den Dateiversionsverlauf befindet sich im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor unter Computerkonfiguration &gt; Administrative Vorlagen &gt; Windows-Komponenten &gt; Dateiversionsverlauf.</p>  <p><a href="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/1754.Picture13_original_23BF87DE.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/1754.Picture13_5F00_original_5F00_23BF87DE.png" target="_blank"><img style="margin: 0px auto; border: 0px currentcolor; float: none; display: block; background-image: none;" title="Richtlinieneinstellung „Dateiversionsverlauf“" border="0" alt="Screenshot der Richtlinieneinstellungsseite „Dateiversionsverlauf“, auf der IT-Administratoren von Unternehmen den Dateiversionsverlauf deaktivieren können" src="https://msdnshared.blob.core.windows.net/media/MSDNBlogsFS/prod.evol.blogs.msdn.com/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/00/00/01/29/43/metablogapi/7115.Picture13_original_thumb_359C1BAB.png" original-url="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-29-43-metablogapi/7115.Picture13_5F00_original_5F00_thumb_5F00_359C1BAB.png" width="700" height="456" /></a></p>  <h4>Minimales Setup</h4>  <p>Der Dateiversionsverlauf ist ein Teil von Windows, daher müssen Sie keine zusätzliche Software installieren. Der Dateiversionsverlauf muss jedoch aktiviert werden, dies ist jedoch im Allgemeinen mit nur einem Klick geschehen.</p>  <p>Wie zuvor beschrieben müssen Sie einen externen Datenträger anschließen oder einen Netzwerkspeicherort auswählen, um mit dem Schutz Ihrer Bibliotheken zu beginnen. Anschließend werden auf diesem Gerät durch den Dateiversionsverlauf Versionen Ihrer Dateien gespeichert.</p>  <p>Wenn ein externes Laufwerk verfügbar ist, wählt der Dateiversionsverlauf dieses automatisch aus. Wenn mehrere Laufwerke verfügbar sind, wird das Laufwerk mit dem größten verfügbaren Speicherplatz ausgewählt.</p>  <h4>Keine Zeitpläne</h4>  <p>Der Dateiversionsverlauf wird einmal pro Stunde aktiviert und sucht nach persönlichen Dateien, die geändert wurden. Die Versionen aller geänderten Dateien werden dann auf einem dedizierten Speichergerät repliziert. Dank dieses Ansatzes müssen Sie keine Zeitpläne einrichten und den Computer für längere Zeiträume im Leerlauf ausführen. Die Frequenz von einer Stunde bietet einen guten Kompromiss zwischen dem Schutz von Dateiversionen und dem für die entsprechenden Kopien belegten Speicherplatz. Technikbegeisterte Benutzer können die Frequenz auf einen Wert zwischen zehn Minuten und einem Tag festlegen, um das Sicherungsniveau zu erhöhen oder den Speicherverbrauch zu verringern.</p>  <h4>Keine Wartung</h4>  <p>Der Dateiversionsverlauf wird im Hintergrund ausgeführt und erfordert keine weiterführenden Wartungsmaßnahmen. Sie müssen nur dann Maßnahmen ergreifen, wenn das externe Laufwerk voll ist. In diesem Fall werden Sie aufgefordert, das externe Laufwerk entweder durch ein größeres Laufwerk zu ersetzen oder die Einstellung für die Aufbewahrungsdauer der Dateiversionen zu ändern. Standardmäßig werden Versionen von persönlichen Dateien unbegrenzt aufbewahrt, wenn jedoch Probleme mit dem Speicherplatz auftreten, kann dieser Zeitraum an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.</p>  <h3><a name="_File_History_and"></a>Dateiversionsverlauf und Heimnetzgruppe</h3>  <p>Der Dateiversionsverlauf wurde in die Heimnetzgruppe integriert, um das Einrichten einer Sicherung für alle Mitglieder des Heimnetzwerks zu erleichtern. Funktionsweise:</p>  <ol>   <li>Jane möchte, dass die persönlichen Daten ihrer gesamten Familie automatisch geschützt werden. Sie weiß, dass ihr der Dateiversionsverlauf diese Möglichkeit bietet. </li>    <li>Jane erstellt im Heimnetzwerk ihrer Familie eine Heimnetzgruppe.</li>    <li>Jane aktiviert den Dateiversionsverlauf auf einem Computer, der über ein großes externes Laufwerk verfügt.</li>    <li>Die Heimnetzgruppe wird von der Systemsteuerung des Dateiversionsverlaufs erkannt, und Jane wird gefragt, ob sie dieses Sicherungsziel anderen Mitgliedern der Heimnetzgruppe empfehlen möchte.</li>    <li>Jane aktiviert diese Option, und der Dateiversionsverlauf übermittelt diese Empfehlung mithilfe der Heimnetzgruppe an alle Mitgliedern.</li>    <li>Anschließend kann jedes Mitglied der Heimnetzgruppe die Empfehlung annehmen. In diesem Fall werden automatisch alle Bibliotheken, Favoriten, Kontakte sowie der Desktop des jeweiligen Mitglieds auf einer Netzwerkfreigabe von Janes Computer gesichert.</li> </ol>  <h3>Dateiversionsverlauf und SkyDrive</h3>  <p>Mit dem Dateiversionsverlauf können Sie Ihre Dateien nicht in der Cloud sichern. Auch wenn die Cloud hervorragend für das Speichern von Dateien geeignet ist, auf die Sie von unterwegs zugreifen oder die Sie für andere freigeben möchten, ist für das Sichern von großen Datenmengen im Terabytebereich ein spezieller Dienst erforderlich. Viele der aktuellen Clouddienste unterstützen die lokale Synchronisierung, bei der Daten in der Cloud auf Ihrem lokalen Dateisystem gespiegelt werden. Synchronisierungslösungen kopieren Änderungen systembedingt sofort auf alle Speicherorte, weshalb versehentlich gelöschte, unabsichtlich veränderte oder fehlerhafte Dateien ebenso synchronisiert werden. Die beste Lösung zum Beheben dieses Problems ist, den Synchronisierungsdienst mit einer zeitpunktorientierten Sicherungslösung zu koppeln – beispielsweise dem Dateiversionsverlauf.</p>  <p>Im Blogbeitrag <a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2012/02/24/verbinden-von-apps-dateien-pcs-und-ger-228-ten-mit-der-cloud-252-ber-skydrive-und-windows-160-8.aspx" target="_blank">Verbinden von Apps, Dateien, PCs und Geräten mit der Cloud über SkyDrive und Windows 8</a> haben wir erörtert, wie SkyDrive in Windows-Explorer und das Dateisystem integriert ist. Der Dateiversionsverlauf nutzt die Vorteile dieser Integration. Wenn SkyDrive mit Ihrem Dateisystem synchronisiert ist, sichert der Dateiversionsverlauf automatisch die Dateien, die in Ihrem lokalen SkyDrive-Ordner gespeichert sind. Dies ist ein gutes Beispiel für eine lokale Sicherung und zuverlässigen Zugriff auf Daten – jederzeit und überall. Sie können auf Ihre Dateien in SkyDrive über Ihren PC, Ihr Smartphone oder das Web zugreifen und sich dabei darauf verlassen, dass der Dateiversionsverlauf für eine schnelle lokale Sicherung und Zugriff auf alle Versionen dieser Dateien sorgt.</p>  <h3>Vollständige Systemsicherung</h3>  <p>Normalerweise wird eine vollständige Systemsicherungen dazu verwendet, einen PC gegen einen vollständigen Systemverlust zu schützen, beispielsweise, wenn ein PC gestohlen wird bzw. verloren geht oder die interne Festplatte defekt ist. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass nur ein kleiner Anteil der Benutzer über den Verlust des Betriebssystems, von Anwendungen oder Einstellungen besorgt ist. Die größte Sorge betrifft vielmehr den Verlust persönlicher Dateien. Aus diesen Gründen wurde der Dateiversionsverlauf speziell zum Schutz persönlicher Benutzerdateien entwickelt.</p>  <p>Der Dateiversionsverlauf bietet keine Möglichkeit für eine vollständige Systemsicherung. Für Benutzer, die eine solche Sicherung benötigen, steht jedoch ein guter Kompromiss zur Verfügung. In Kombination mit anderen Features, die in Windows 8 eingeführt wurden, ist auch ein Schutz gegen solche Unglücksfälle möglich.</p>  <p>Wenn Sie sich auf eine solche Situation vorbereiten möchten, empfehlen wir die folgende Strategie:</p>  <ol>   <li>Erstellen Sie ein Wiederherstellungslaufwerk, das Sie beim Auffrischen oder Wiederherstellen Ihres PCs verwenden können. Weitere Informationen finden Sie <a href="http://blogs.msdn.com/b/b8_de/archive/2012/01/09/aktualisieren-und-zur-252-cksetzen-des-pcs.aspx" target="_blank">in diesem Blogbeitrag</a>.</li>    <li>Stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Microsoft-Konto her.</li>    <li>Konfigurieren Sie Ihren PC für das Synchronisieren Ihrer Einstellungen.</li>    <li>Laden Sie Apps aus dem Windows Store.</li>    <li>Aktivieren Sie den Dateiversionsverlauf.</li> </ol>  <p>Wenn Ihr PC ersetzt wird oder neu installiert werden muss, gehen Sie wie folgt vor:</p>  <ol>   <li>Verwenden Sie das Wiederherstellungslaufwerk, um das Betriebssystem wiederherzustellen.</li>    <li>Stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Microsoft-Konto her.</li>    <li>Konfigurieren Sie Ihren PC für das Synchronisieren Ihrer Einstellungen – so werden Ihre alten Einstellungen wiederhergestellt.</li>    <li>Wechseln Sie zum Store, und installieren Sie Ihre modernen Apps erneut.</li>    <li>Installieren Sie ältere Apps erneut.</li>    <li>Schließen Sie das Laufwerk mit Ihrem alten Dateiversionsverlauf an, und stellen Sie die gesamte Sicherung wieder her – so werden Ihre persönlichen Dateien wiederhergestellt.</li> </ol>  <p>Bei dieser Strategie sind im Vergleich zur Wiederherstellung von einer Datei oder einem Image möglicherweise zusätzliche Schritte erforderlich, sie bietet jedoch auch einige klare Vorteile:</p>  <ul>   <li>Sie müssen keine unerwünschte Software oder Einstellungen wiederherstellen, die sich zuvor auf Ihrem System befanden.</li>    <li>Ursachen für mögliche vorhandene Probleme werden nicht wiederhergestellt (ebenso wie keine neuen Probleme erzeugt werden, wenn Sie beispielsweise auf veränderter Hardware wiederherstellen).</li>    <li>Es werden keine Einstellungen wiederhergestellt, die eine schlechte Systemleistung verursachen könnten.</li> </ul>  <p>Wenn dennoch eine vollständige Systemsicherung benötigt wird, können Sie mithilfe der Windows-Sicherung ein Systemabbild erstellen.</p>  <h3><a name="_Toc302141956"></a>Anforderungen</h3>  <p>Für den Dateiversionsverlauf gelten folgende Anforderungen:</p>  <ul>   <li>Windows 8-Clientbetriebssystem</li>    <li>Ein externes Speichergerät mit ausreichend Speicherkapazität, um eine Kopie aller Benutzerbibliotheken zu speichern, beispielsweise ein USB-Laufwerk, ein NAS (Network Attached Storage)-Gerät oder eine Freigabe auf einem anderen PC im Heimnetzwerk.</li> </ul>  <h3>Häufig gestellte Fragen:</h3>  <p><strong>Was geschieht bei einem Upgrade von Windows 7 zu Windows 8?      <br /></strong>Wenn die Windows 7-Sicherung aktiv war, d. h. eine Sicherung geplant war und der Plan aktiv war, wird die Sicherung auch nach dem Upgrade wie geplant ausgeführt. Der Dateiversionsverlauf wird standardmäßig deaktiviert und kann nicht aktiviert werden, solange der Windows 7-Sicherungszeitplan aktiv ist. Deaktivieren Sie zunächst den Windows 7-Sicherungszeitplan, um den Dateiversionsverlauf zu aktivieren.</p>  <p><strong>Können Benutzer von Windows 7 den Dateiversionsverlauf verwenden?      <br /></strong>Benutzer von Windows 7 können den Dateiversionsverlauf nicht verwenden. Allerdings können sie Dateien von einem Laufwerk wiederherstellen, das vom Dateiversionsverlauf verwendet wird, indem sie das Volume mit Windows-Explorer durchsuchen und eine bestimmte Datei auswählen. Alle Dateien im Dateiversionsverlauf-Laufwerk werden am selben relativen Speicherort und unter demselben Namen wie das Original gespeichert. Die jeweilige Version kann anhand des Zeitstempels erkannt werden, der an den Dateinamen angefügt ist.</p>  <p><strong>Schützt der Dateiversionsverlauf das Betriebssystem und Anwendungen?      <br /></strong>Der Dateiversionsverlauf schützt nur die Bibliotheken, Favoriten, Kontakte und den Desktop von Benutzern. Andere Dateien, z. B. Betriebssystemdateien, Anwendungen und Einstellungen, werden nicht gesichert.</p>  <p><strong>Kann der Dateiversionsverlauf mit einem Cloudspeicher verwendet werden?</strong>     <br />Nein. Der Dateiversionsverlauf wurde speziell für Endverbraucher entwickelt und unterstützt in dieser Version keinen Cloudspeicher. Windows 8 Server bietet ein Sicherungsfeature, mit dem Dateien in der Cloud gesichert werden können. Dieses Feature ist in der Serverversion von Windows verfügbar und wurde für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt.</p>  <p><strong>Kann der Dateiversionsverlauf von Unternehmenskunden verwendet werden?      <br /></strong>Ja. Allerdings sollten sich Unternehmenskunden bewusst machen, dass der Dateiversionsverlauf möglicherweise gegen Sicherheits-, Zugriffs- und Aufbewahrungsrichtlinien ihres Unternehmens verstößt. Aus diesem Grund bieten wir eine Reihe von Gruppenrichtlinieneinstellungen an, mit denen Unternehmensadministratoren dieses Feature für das gesamte Unternehmen deaktivieren können.</p>  <p><strong>Schützt der Dateiversionsverlauf Dateien, die auf Dateifreigaben gespeichert sind?      <br /></strong>Nein. Der Dateiversionsverlauf schützt nur Dateien auf einem lokalen Laufwerk.</p>  <ul>   <li>Wenn Sie Offlineordner und die Ordnerumleitung verwenden, werden Ihre Ordner (z. B. „Eigene Dokumente“ oder „Eigene Bilder“) auf eine Netzwerkfreigabe weitergeleitet und nicht geschützt.</li>    <li>Wenn Sie einen Netzwerkspeicherort zu einer Ihrer Bibliotheken hinzufügen, wird dieser Speicherort nicht geschützt.</li> </ul>  <h3>Zusammenfassung</h3>  <p>Der Dateiversionsverlauf schützt im Hintergrund alle wichtigen Dateien, die in Bibliotheken, Favoriten, Kontakten und auf Ihrem Desktop gespeichert sind. Nach der Aktivierung können Sie Ihre Daten so mühelos schützen. Wenn eine Datei verloren geht oder Sie z. B. die Originalversion eines Bilds oder eine bestimmte Version Ihres Lebenslaufs benötigen, sind aller Versionen Ihrer Dateien verfügbar. Mit der Wiederherstellungsanwendung des Dateiversionsverlaufs können Sie alle Dateien schnell und ohne Mühe wiederfinden.</p>  <p>– Bohdan Raciborski</p> <!--
Title: "Schützen von Benutzerdateien mit dem Dateiversionsverlauf"
Tags: "Windows 8, Dateiversionsverlauf, Dateisicherung"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Vorbereiten von Apps im Metro-Stil auf die Markteinführung</title>
      <link>https://docs.microsoft.com/archive/blogs/b8_de/vorbereiten-von-apps-im-metro-stil-auf-die-markteinfhrung</link>
      <pubDate>Fri, 06 Jul 2012 16:23:18 GMT</pubDate>
      <dc:creator><![CDATA[Steven Sinofsky]]></dc:creator>
      <guid
        isPermaLink="false">https://blogs.msdn.microsoft.com/b8_de/2012/07/06/vorbereiten-von-apps-im-metro-stil-auf-die-markteinfhrung/</guid>
      <description><![CDATA[Wir wissen, dass viele Leute die RTM-Version kaum erwarten können. Das gibt besonders für die...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="PostContent"> <blockquote>   <p><i>Wir wissen, dass viele Leute die RTM-Version kaum erwarten können. Das gibt besonders für die Entwickler, die derzeit an Apps für den Store arbeiten. Der Windows Store enthält bereits Hunderte von Apps und viele weitere stehen kurz vor der Veröffentlichung. Seit der Developer Preview arbeiten wir mit vielen Entwicklern aus der ganzen Welt zusammen. Dank des umfangreichen Feedbacks geht die Entwicklung der WinRT-Plattform rasch voran. Jetzt stehen wir vor der Aufgabe, uns um den Store zu kümmern, um Millionen von Preview-Benutzern mit Apps zu versorgen, und uns gleichzeitig auf die bevorstehende Veröffentlichung vorbereiten. Das bedeutet, wenn wir APIs ändern und hinzufügen oder Tools verbessern, werden auch die Apps geändert, und es ist ein aktuelles Betriebssystem ist zum Testen und Überprüfen der Apps erforderlich. Daher haben wir Partnerentwicklern, die bereits Apps im Store anbieten oder anbieten möchten, aktualisierte Versionen zur Verfügung gestellt.</i></p>    <p><i>In diesem Beitrag wird erläutert, welche APIs und Tools wir seit September aktualisiert haben, damit Entwickler ihre Apps auf dem neuesten Stand halten können. Auch nach der Release Preview stellen wir weiterhin aktualisierte Versionen bereit, um sicherzustellen, dass neue Apps einwandfrei funktionieren, wenn die endgültige Produktversion veröffentlicht wird. <b>Dieser Beitrag wurde von Dennis Flanagan verfasst, dem Leiter unseres Ecosystem Outreach-Teams.</b> – Steven</i></p>    <hr /></blockquote>  <p>Je näher die Veröffentlichung von Windows 8 rückt, desto mehr Apps im Metro-Stil stehen im Store zur Verfügung. Bislang haben zahlreiche Benutzer Apps getestet, die Microsoft in die herunterladbare Version integriert hat, und die Apps im Store für die Consumer Preview und die Release Preview. Viele dieser Apps sind herausragende Beispiele für die immersive, Touchscreen-optimierte Benutzeroberfläche im Metro-Stil. Dies sind jedoch lediglich Vorabversionen, genau wie die Windows-Version, auf der sie ausgeführt werden. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 8 werden auch die endgültigen Versionen aller Apps im Metro-Stil veröffentlicht.</p>  <p>Seit letztem Jahr arbeiten wir eng mit der Entwickler-Community zusammen und haben frühe Versionen der Windows 8-Plattform und der zugehörigen Tools bereitgestellt. Wir wollten die Entwickler früh in den Entwicklungsprozess einbinden, damit sie Erfahrung in der Entwicklung von Apps im Metro-Stil sammeln und sich über Feedback an der Gestaltung der Plattform beteiligen können. Seit September 2011 haben wir acht Developer Previews veröffentlicht. Einige Versionen waren nur für eine Auswahl an Entwicklern bestimmt, andere standen einem breiten Publikum offen. Alle Veröffentlichungen hatten ähnliche Ziele:</p>  <ul>   <li>Bereitstellen neuer Funktionen und APIs</li>    <li>Aktualisieren von Tools, um die Entwicklung von Apps im Metro-Stil zu vereinfachen</li>    <li>Verbessern von Leistung und Zuverlässigkeit</li>    <li>Reagieren auf das Feedback von Entwicklern</li> </ul>  <p>Die erste Developer Preview hatten wir während der <a href="http://www.buildwindows.com/" target="_blank">//build-Konferenz</a> in Anaheim präsentiert. Mit dieser Version bekamen Entwickler die Gelegenheit, die Windows 8-Plattform sowie die zugehörigen Tools und Programmiermodelle kennenzulernen. In der WinRT-Plattform waren neue APIs enthalten. Daher haben wir während der Konferenz Entwicklern zunächst mit unglaublich vielen Sitzungen und Beispielen zur Technik einen Einblick in die Grundlagen der Plattform gewährt. Zahlreiche Entwickler haben gleich im Anschluss mit der Entwicklung von Apps im Metro-Stil begonnen, erste beeindruckende Ergebnisse vorgelegt und uns mit Feedback und Empfehlungen bei der Verbesserung der Plattform und der Tools unterstützt.</p>  <p>Wir hatten deutlich gemacht, dass die erste Developer Preview (DP1) auf einer frühen Codeversion basiert, und bis zur Veröffentlichung von Windows 8 noch ein weiter Weg bevorsteht. Die im Januar bzw. im Februar diesen Jahres veröffentlichten Versionen DP4 und DP5 waren für Entwickler bestimmt, die Ihre Apps als Erste im Windows Store veröffentlichen wollten. Bis zur Veröffentlichung der Consumer Preview im Februar 2012 wurden fast Tausend neue WinRT-APIs hinzugefügt und Hunderte weitere APIs aufgrund des Entwicklerfeedbacks geändert.</p>  <p>Eine detaillierte Beschreibung der Änderungen, die zwischen der //build und der Consumer Preview vorgenommen wurden, finden Sie in den folgenden Beiträgen des <a href="http://blogs.msdn.com/b/windowsappdev_de/" target="_blank">Entwicklerblogs für Windows 8-Apps</a>:</p>  <ul>   <li><a href="http://blogs.msdn.com/b/windowsappdev_de/archive/2012/03/07/196-nderungen-f-252-r-app-entwickler-seit-der-build-teil-1.aspx">Änderungen für App-Entwickler seit der //build/ (Teil 1)</a></li>    <li><a href="http://blogs.msdn.com/b/windowsappdev_de/archive/2012/03/12/196-nderungen-f-252-r-app-entwickler-seit-der-build-teil-2.aspx">Änderungen für App-Entwickler seit der //build/ (Teil 2)</a></li> </ul>  <p>Im April und Mai 2012 folgten die Versionen DP6 und DP7, mit denen Entwickler Apps für die Release Preview vorbereiten konnten. Doch haben wir auch anschließend die Plattform in Zusammenarbeit mit der Entwickler-Community weiterentwickelt. Bis zur Bereitstellung der Release Preview hatten wir 334 weitere APIs hinzugefügt und vorhandene APIs verbessert.</p>  <p>Ein Beispiel für eine Änderung, die wir in der Release Preview (RP) aufgrund von Entwicklerfeedback vorgenommen haben, ist das <a href="http://msdn.microsoft.com/de-de/library/windows/apps/hh465496.aspx" target="_blank">ListView-Steuerelement</a> (HTML, WinJS). In diesem Bereich hatten viele Entwickler Probleme, daher wurde das Steuerelement überarbeitet, damit dieses einfacher eingesetzt werden kann und ein breiteres Leistungsspektrum ermöglicht.</p>  <p>Des Weiteren haben wir Entwicklerressourcen wie beispielsweise die Vorlagen in <a href="http://msdn.microsoft.com/de-de/windows/apps/br229516" target="_blank">Visual Studio</a> erheblich verbessert. Wir haben sogar eine neue Vorlage hinzugefügt, mit der Entwickler neue Projekte einfacher beginnen und tolle Apps in kurzer Zeit fertig stellen können.</p>  <p>Die <a href="http://msdn.microsoft.com/de-de/windows/apps/br229516">Designtools</a> standen ebenso im Mittelpunkt der Verbesserungen. Beim Metro-Stil steht das Design im Mittelpunkt, die Benutzeroberfläche ist das entscheidende Alleinstellungsmerkmal für Apps. Wir wollten es Entwicklern so einfach wie möglich machen, sämtliche neuen Designkonzepte des Metro-Stils zu nutzen.</p>  <p>Eine vollständige Übersicht der Änderungen zwischen der CP und der RP finden Sie im Beitrag <a href="http://blogs.msdn.com/b/windowsappdev_de/archive/2012/06/08/196-nderungen-f-252-r-app-entwickler-seit-der-consumer-preview.aspx" target="_blank">Änderungen für App-Entwickler seit der Consumer Preview</a>.</p>  <p>Der nächste bedeutende Meilenstein ist die RTM-Version (Release to Manufacturing). Wenn wir diesen erreichen, ist auch die Plattform für die allgemeine Verfügbarkeit bereit, und die vorläufigen Aktualisierungen für Entwickler sind nicht mehr notwendig.</p>  <p>Mit der RTM-Version können Entwickler Features, Funktionen und Leistung ihrer Apps weiter verbessern. Einige Apps, die Sie bereits kennen, werden in der endgültigen Version anders aussehen und über neue Funktionen verfügen. Zahlreiche bislang unveröffentlichte Apps befinden sich in der Entwicklung. Viele Entwickler warten auf die RTM-Version, um ihren Apps den letzten Schliff zu geben.</p>  <p>Die Veröffentlichung von Windows 8 wird ein enormer Meilenstein für alle App-Entwickler – und dennoch ist sie erst der Anfang. Ein großer Vorteil des integrierten Windows Store inklusive Updatefunktion ist die Möglichkeit für Entwickler, ihre Apps einem großen Publikum bereitstellen zu können und bereits veröffentlichte Apps kontinuierlich zu verbessern. Wir sind sicher, dass die wachsende Entwickler-Community diesen Vorteil zu nutzen weiß und regelmäßig Updates für Apps bereitstellt.</p>  <p>– Dennis</p> <!--
Title: "Vorbereiten von Apps im Metro-Stil auf die Markteinführung"
Tags: "Apps, WinRT, Entwickler, RTM"
--> </div>]]></content:encoded>
    </item>
  </channel>
</rss>