Sehr geehrter Herr Böttcher! Was haben Sie gegen eine Diskussion? Werden Sie von Microsoft bezahlt um kritische Themen zu unterdrücken?
Wenn ein Rechner, der jahrelang klaglos mit 4GB Speicher gut ausgekommen ist plötzlich anfängt ständig über zu wenig Arbeitsspeicher zu meckern, dann liegt doch der Verdacht nahe, dass Microsoft in einem Update von Windows Änderungen vorgenommen hat, die
für dieses Verhalten verantwortlich sind.
Ich habe es einfach satt von Mircosoft als unmündiger Idiot behandelt zu werden, der einfach hinnehmen muss, dass Microsoft meinen Computer beherrscht.
Können Sie denn da nicht verstehen, dass man da so etwas wie Diskussionsbedarf empfindet?
Der Herr Böttcher ist hier Moderator, und als solcher hat er halt die Möglichkeit, Dinge zu tun. Dazu zählt eben auch die Bearbeitung von Anfragen/Das Ändern einer Diskussion in eine Frage.
Dass kritische Fragen so unterdrückt werden sollen, drängt sich _mir_ selbstverständlich unmittelbar auf.
Microsoft nimmt in der Tat ständig Veränderungen an seinen Betriebssystemen/Applikationen vor. Im Prinzip ist das ja auch nicht schlecht. Zumindest so lange nicht, wie sie der Verbesserung dienen.
Allerdings sehe ich, als jemand, der zB. Freiwilligendienst versieht, indem er älteren Menschen und Kindern die Handhabung von Computern nahe bringt und die Fehler, die diese Menschen gemacht haben, wieder behebt, dass die "Verbesserungen", die da so kommen,
nicht immer als solche betrachtet werden können.
Das macht sich zB. an Office fest, das quasi mit jedem großen Update die Gewohnheiten seiner Nutzer auf den Kopf stellt.
Wozu? Vielleicht, so mein Gedanke, damit MS Schulungen verkaufen kann, um bspw. Millionen von Sekräterinnen die "verbesserten Neuerungen" auch in deren Köpfe zu hämmern.
Das allerdings ist lediglich eine Vermutung meinerseits.
Natürlich will Microsoft die Rechner der Anwender beherrschen. Wozu sonst werden Cloud-Systeme, ständige Updates, permanente sog. Sicherheitshinweise, usw. generiert und die Rechner der Anwender auf Inhalte gescannt ( Siehe DRM)?
Sie als Anwender sollen eben genau das sein: Ein Anwender. Nicht etwa selbständig denkender mensch, der seine Dinge selbst regelt.
Sie sollen sich "dem System" unterwerfen, konsumieren, und "den Mund halten"!
Das ist es, was man von ihnen verlangt.
Das klingt zwar nicht so schön, aber das kann man ja auch mal so sehen.
Unter Umständen kann der Herr Böttcher das leider nicht verstehen.
Meiner Meinung nach kam es ihm nur darauf an, einen weiteren Punkt als "Erste Antwort" zu bekommen, seinen Stand in diesem Forum zu festigen, und das zu tun, was er kann, nämlich Beiträge editieren.
Erfreulicherweise hat er auch einen Lösungsansatz geliefert.
Allerdings bleibt er der weiteren Diskussion fern, was in meinen Augen meine These zumindest zu unterstützen in der Lage zu sein scheint.
Mittlerweile bin ich selbst auf Linux-basierte Betriebssysteme umgestiegen, und rate auch "meinen Alten" dazu, das zu tun. Die Rückmeldungen hierzu sind zu 90% positiv.
Es gibt Alternativen, und man sollte sie nutzen.
Niemand ist dazu verdammt, MS-Produkte für alle Zeit seines Lebens zu nutzen, genau iwe man auch irgendwann mal von einem Kleinwagen auf einen anderen mit mehr Komfort umsteigt.
MS-Produkte sind sicherlich für Einsteiger gut eggeignet, nehmen sie doch sehr viele Aufgaben wie die Administration der Hardware ab.
Wenn es aber nach dem 100sten Update dazu führt, dass der Rechner, der jahrelang gut arbeitete, so langsam wird, dass es keinen Spaß mehr macht, ist ein Umdenken durchaus legitim.