Erstmal vielen Dank an Ingo Böttcher und Frank H. für Eure Antworten!
Es scheint wohl keine komfortablere Lösung für die Funktion „Überwachter Ordnerzugriff“ zu geben.
Die die Programmierung der Funktion ist mir nicht ganz plausibel, hierzu ein Beispiel:
Die Datei.docx im Lokalen Ordner „Dokumente“ lässt sich mit Word öffnen,
aber Speichen bzw. zurück schreiben im gleichen Ordner wird als Risiko gewertet.
Quelle und Ziel sind identisch zumal die Datei in diesem Fall nicht mal geändert wurde, aber trotzdem wurde diese Prozedur des Benutzers, vom „Überwachter Ordnerzugriff“ als Risiko gewertet und blockiert.
Das ist wohl eine sehr scharfe Überwachung, die sich mir auch nicht logisch erschließt.
Ich glaube, das kann man besser und smarter programmieren.
Das Vieren und Schadsoftware nur mit einer komplexen Überwachung möglich ist, ist vielen Nutzern bewusst.
Als Normalbenutzer stellt sich die Lösung von Microsoft recht simpel dar.
1. Den meisten installierten Apps werden erstmals die Schreibrechte entzogen.
2. Der Benutzer muss nun die Schreibrechte der Apps neu zuteilen.
3. Das Ziel ist, die Schreibrechte auf dem PC gezielt an die Apps zu vergeben.
4. Man sollte aber wissen, welche Funktion die .EXE ausführt, bevor man die Schreibrechte überträgt.
Nun stellt sich folgendes Problem für den Benutzer:
Welche Ausführungsdatei, in welchen Order sollen nun die Schreibrechte erteilt werden.
Im Actioncenter werden nur Fragmente des Pfades und des Dateinamens angezeigt.
Beim Anklicken der Meldung im Actioncenter öffnet sich der Defender mit der Eingabemaske, um eine Ausnahme für die Ausführungsdatei hinzuzufügen.
Nun beginnt die Suche nach der passenden .EXE (Ausführungsdatei)
Für Word, bzw. für das gesamte Office wäre wohl dieser Pfad der richtige?
C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\Office16\ WINWORD.EXE
Diese Prozedur wird unter Defender für jede .EXE in Office Order wiederholt.
Die Zeit, die man für alle auf dem PC installierten Apps. aufwenden ist nicht ohne.
Manche Namensgebungen der Ausführungsdatei sind sehr kryptisch und als Normalnutzer ist man sich nicht immer sicher ob diese .EXE die Schreibrechte überhaupt benötigt.
Also ist Probieren angesagt bis es funktioniert.
Diese von MS angebotene Lösung kann nur der erste Schritt sein.
Gruß Wolfg. P.