Also, der Zusammenhang zwischen Scannen und SMB - was in der Tat ein (veraltetes) Netzwerkprotokoll ist - wird unter anderem hier erläutert: https://www.borncity.com/blog/2018/06/04/windows-10-scanner-macht-probleme-nach-update/ . Nur dass die dort gezeigten Einstellungen in den Features sich auf eine ältere Windows 10-Version beziehen - in der aktuellen Version gibt es dort nur noch das "SMB direkt". Und nicht ich habe es deaktiviert - das war Microsoft. Als sie vor kurzem die Lücke in SMB gepatcht hatten.
Nein, es gibt keinerlei Zusammenhang. Der Artikel - bzw. korrekter der Absatz, der mit SMB zu tun hat - bezieht sich dort überhaupt nicht auf lokal angeschlossene Scanner, sondern auf Netzwerkgeräte, die ihre Scans per SMB auf einen Netzwerkshare ablegen.
Viele davon beherrschen nur das tatsächlich veraltete SMB v1, welches Windows standardmäßig nicht mehr verwendet und was man manuell aktivieren kann. Auch in den allerneusten Previews der irgendwann kommenden Windows 10 Version geht das noch.
SMB als solches ist keineswegs veraltet, sondern das aktuell für Windows-Netzwerke genutzte Protokoll, nur halt SMB 3.x.
Also wie schon vermutet: nein, mit SMB hat dein Problem rein gar nichts zu tun. Mit SMB Direct erst recht nicht. Vergiss das bitte ganz schnell, das führt dich nicht weiter.
Vermutlich hat eher der danach notwendige Neustart das Problem kurzzeitig behoben.
Du könntest daher eher mal den Schnellstartmodus in den Energiesparoptionen deaktivieren. Möglicherweise geht der alte Treiber dann auch nicht nur nach einem Neustart.
Der Treiberanbieter heißt "Microtek", nicht Microsoft. Würde der Treiber von Microsoft stammen, stünde als Treiberanbieter dort auch "Microsoft". Der Treiber als solches verwendet auch Komponenten des Systems selber, die usbscan.sys ist generisch. Allerdings die dort genannte DLL ist es nicht. Und darin dürfte die scannerspezifische Ansteuerung stecken. Die usbscan.sys ist nur das generische Interface, auf das Windows zugreift.