Mit dem Ausrollen des Anniversary Updates (RS1) wurden in der Tat einige Windows Datei-/ Verzeichnisoperationen um das neue Element
longPathAware ergänzt. Dieses muss explizit via Registry (die GPO macht im Gros aller Fälle nix anderes als in diese zu schreiben) aktiviert werden und gestattet ein Überschreiten der bisherigen max. Obergrenze von 256 Zeichen für Dateinamen
bzw. 32767 Zeichen bei der Pfadlänge.
Dieses Funktion richtet sich allerdings in erster Linie an Entwickler da die entsprechenden Programme in ihrem Code ebenfalls dieses Element referenzieren müssen. Könnte in der Praxis auch in Form eines "Application Manifests", eine separate XML-Datei
umgesetzt werden.
Die Windows API (eine Programmierer-Schnittstelle) gestattet es durch Tricksen auch ohne Verwendung dieses Elements diese Limitation zu durchbrechen. Es gibt einige Kopierprogs sowie Filemanager die sich genau "diese Lücke/dieses Geheimnis" zu Nutze machen.
Die Frage wäre welchen praktischen Nutzen hätte eine solche Möglichkeit für dich? Du erstellst dir ein ellenlangen Verzeichnisnamen und WORD teilt dir dann mit: -nee, keine Lust, find ich nicht ;-)