oftmals werden Softwares installiert, die im Nachhinein gelöscht werden, die dann aber nach der Deinstallation gewisse Einträge in der Registry belassen
Das ist normal. Normalerweise ist das auch völlig unproblematisch. Die Registry ist eine Datenbank. Unbenutzte Einträge werden einfach nicht verwendet.
die dann zu Fehlern führen können, weil sie überhaupt nicht gelöscht wurden.
Falls so ein Eintrag wirklich zu einem Fehler führen sollte, kann man da nur im Einzelfall schauen.
Üblicherweise ist das unnötig.
Gibt es eigentlich Programme, die solche Fehleinträge auflisten und auch solche, die Zwangslöschungen erlauben?
Keine, die das zuverlässig könnten. Kein Programmierer weiß, ob ein Registry-Eintrag noch gebraucht wird oder nicht. Nur weil du nicht drauf zugreifen kannst, heißt das nicht, dass der Eintrag irgendwie "defekt" ist oder Fehler auslöst. Auch in der Registry gibt es Berechtigungen und das System versucht, sich entsprechend zu schützen.
Im Idealfall nutze bitte außer regedit keine Tools zum Zugriff auf die Registry und bearbeite nur Einträge, bei denen dir die Funktion genau klar ist.
Vermeintlich überflüssige Einträge sind deutlich weniger gefährlich, als wenn du irgendwas zu löschen versuchst, was am Ende doch gebraucht wird.