Eine Familie von Microsoft-Managementsystemen für relationale Datenbanken, die auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt sind
Hallo,
Das ist keine "gangbare", sondern die korrekte Lösung. :-)
SSMA erlaubt, das Mapping für jeden einzelnen Feldtyp individuell pro Projekt zu bestimmen, auch als Standard für alle weiteren Migrationsprojekte. Insofern wäre es für dich wahrscheinlich weniger Arbeit gewesen, die Migration mit dem korrekten Mapping zu wiederholen.
Für Datumsfelder gilt:
- Type DateTime in Access entspricht weitgehend dem Typ DateTime (ohne 2) auf SQL Server.
- Das niedrigst mögliche Datum in Access ist der 01.01.100, das auf SQL Server für DateTime: 01.01.1753. Wichtig ist diese Erkenntnis bei Eingabefehlern. Wenn statt Jahr 2020 z.B. 202 eingegeben wurde, führt das bei der Migration zu Fehlern.
- Um DateTime2 in Access einbinden zu können, müssen neuere Treiber eingesetzt werden. Der Treiber "SQL Server" stammt aus Zeiten von SQL Server 2000, als es DateTime2 noch nicht gab, und beim Verknüpfen in Access werden alle unbekannten Datentypen als Text eingebunden. Mindestens seit "SQL Server Native Client 10.0" ist DateTime2 bekannt. Aktuellster Treiber ist ODBC Driver 17 for SQL Server, der alle Versionen von SQL Server seit 2008 bis einschl. SQL Azure unterstützt.
- Der einzige Vorteil des Treibers "SQL Server" gegenüber den neueren ist, dass er im Windows-Setup enthalten ist, während die neueren selbst installiert werden müssen.
HTH - Peter