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Beim Übertragen von Daten zwischen Clients mit Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (SQL Server Compact Edition) und SQL Server werden die Daten mithilfe von Microsoft Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) weitergegeben. Sie können in Ihrem Netzwerk einen einzelnen Server sowohl für IIS als auch für SQL Server konfigurieren oder aber mehrere Server sowie mehrere Firewalls einrichten, um Leistung und Sicherheit zu steigern. Die Netzwerktopologie, die Sie implementieren, hängt von Ihren Sicherheits- und Leistungsanforderungen ab.
Netzwerktopologien
Obwohl Sie zwischen verschiedenen möglichen Netzwerktopologien für die Übertragung von Daten zwischen SQL Server Compact Edition-Clients und SQL Server wählen können, werden im Allgemeinen drei Netzwerktopologien bevorzugt eingesetzt:
Topologie mit einem Server
Bei dieser Topologie befinden sich IIS, der SQL Server-Verleger und der SQL Server-Verteiler zusammen auf einem einzelnen Server. Dieser Server kann sich hinter einer Firewall befinden, muss aber nicht. Falls dies der Fall ist, müssen Sie nur Port 80 für den Internetdatenverkehr öffnen.
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Topologie mit zwei Servern
Bei dieser Topologie werden IIS auf einem Server und der SQL Server-Verleger sowie der SQL Server-Verteiler auf einem gesonderten Server konfiguriert. Der Server mit IIS kann vom restlichen Netzwerk (einschließlich des Computers mit SQL Server) durch eine Firewall getrennt und sogar durch eine zusätzliche Firewall vom Internet geschützt werden. Auf der Firewall zwischen dem Client und IIS muss Port 80 geöffnet werden, während auf der Firewall zwischen IIS und SQL Server zwei Ports geöffnet werden müssen: Port 80 und der Port, der der SQL Server-Instanz zugewiesen wurde. In der Regel ist dies Port 1443.
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Unternehmenstopologie
Wenn Sie sehr viele SQL Server Compact Edition-Abonnenten unterstützen, die gleichzeitig synchronisieren, können Sie die Arbeit zwischen verschiedenen Computern mit IIS aufteilen. Dadurch kommt es seltener zu Verzögerungen bei der Datenübertragung.
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Falls zusätzlicher Lastenausgleich auf dem Computer mit SQL Server erforderlich ist, können Sie eine Hierarchie bestehend aus Wiederveröffentlichungen auf mehreren Computern erstellen. Der Verleger der obersten Ebene veröffentlicht Daten auf SQL Server-Abonnenten. Diese veröffentlichen die Daten wiederum auf SQL Server Compact Edition-Abonnenten neu. Der Lastenausgleich ist insofern statisch, als jeder SQL Server Compact Edition-Abonnent einem der Neuverleger zugewiesen ist und immer mit diesem Neuverleger synchronisiert.
Hinweis: |
|---|
| SQL Server Compact Edition unterstützt keine alternativen Synchronisierungspartner. |
Wie bei einer Topologie mit zwei Servern können Firewalls zwischen den Clients und IIS sowie zwischen den IIS-Servern und den Neuverlegern verwendet werden.
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Verwenden von Windows-Clusterdiensten
Die SQL Server Compact Edition-Replikation kann auf einem Microsoft Windows-Cluster mit einer Farm von Webservern mit IIS verwendet werden. Der Server-Agent für SQL Server Compact Edition muss jedoch den Sitzungsstatus zwischen Clientaufrufen aufrechterhalten. Deshalb müssen Sie eine Lastenausgleichshardware oder -software verwenden, die den Sitzungsstatus zwischen dem Client-Agent für SQL Server Compact Edition und dem Server-Agent für SQL Server Compact Edition aufrechterhalten kann.
Lastenausgleichssysteme funktionieren in der Regel wie folgt: Clients greifen mithilfe eines allgemeinen Domänennamens mit einer einzelnen virtuellen IP-Adresse auf den Cluster zu, die Lastenausgleichshardware oder -software fängt den eingehenden HTTP-Datenverkehr ab und leitet ihn an einen der Server im Cluster weiter.
SQL Server Compact Edition kann mit den unterschiedlichsten Lastenausgleichssystemen verwendet werden, wie z. B. Windows Network Load Balancing (NLB). Windows NLB gehört zum Lieferumfang von Windows 2003 Advanced Server und Windows 2000 Datacenter Server. NLB kann zusammen mit SQL Server Compact Edition verwendet werden, da NLB die Clientzugehörigkeit unterstützt. Bei dieser Option wird sichergestellt, dass der Client immer an denselben Server mit IIS innerhalb des Clusters geleitet wird. Tritt während einer Clientsitzung ein Server- oder Netzwerkfehler auf, ist eine neue Anmeldung erforderlich, um den Client erneut zu authentifizieren und den Sitzungsstatus wiederherzustellen. Darüber hinaus wird durch Hinzufügen eines neuen Servers mit IIS zum Cluster ein Teil des Clientdatenverkehrs an den neuen Server umgeleitet. Dies kann sich auf bestehende Sitzungen auswirken.
Weitere Informationen finden Sie im Thema zu Windows-Clustertechnologien in den technischen Ressourcen für Microsoft Windows Server 2003 auf der Website für Microsoft Windows Server 2003.
Hinweis: