Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS12-053 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Remotedesktop kann Remotecodeausführung ermöglichen (2723135)

Veröffentlicht: Dienstag, 14. August 2012 | Aktualisiert: Mittwoch, 10. Oktober 2012

Version: 2.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer eine Reihe speziell gestalteter RDP-Pakete an ein betroffenes System sendet. Standardmäßig ist das Remotedesktopprotokoll (RDP) nicht auf jedem Windows-Betriebssystem aktiviert. Systeme, auf denen RDP nicht aktiviert ist, sind nicht gefährdet.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Windows XP als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie das Remotedesktopprotokoll Pakete im Speicher verarbeitet. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die meisten Benutzer haben die automatische Aktualisierung aktiviert und müssen keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Ersetzte Updates
Windows XP Service Pack 3
(KB2723135)
Remotecodeausführung Kritisch KB2685939 in MS12-036 wird durch KB2723135 ersetzt
**** **Nicht betroffene Software** | **Betriebssystem** | |--------------------------------------------------------------------| | Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | | Windows Server 2003 Service Pack 2 | | Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | | Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | | Windows Vista Service Pack 2 | | Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | | Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | | Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | | Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | | Windows 7 für 32-Bit-Systeme | | Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 | | Windows 7 für x64-basierte Systeme | | Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | | Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | | Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | | Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | | Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate --------------------------------------------------------------------------- **Ich habe bereits das ursprüngliche Update KB2723135 erfolgreich installiert. Muss ich die am 09. Oktober 2012 erneut veröffentlichten Updatepakete KB2723135 installieren?** Nein. Das erneut veröffentlichte Update gilt nur für Windows XP-Systeme, auf denen das ursprüngliche Update nicht installiert worden ist. Benutzer, die bereits das ursprüngliche Update KB2723135 erfolgreich auf ihren Windows XP-Systemen installiert haben, müssen keine Aktionen durchführen. Benutzern wird dieses Update nicht erneut angeboten, wenn es bereits auf ihren Systemen installiert ist. **Warum wurde dieses Bulletin am 09. Oktober 2012 überarbeitet?** Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um das Update KB2723135 für Windows XP erneut zu veröffentlichen und um ein Problem mit bestimmten digitalen Zertifikaten zu beheben, die ohne ordnungsgemäße Zeitstempelattribute von Microsoft generiert wurden. Weitere Informationen finden Sie in der [Microsoft-Sicherheitsempfehlung KB 2749655](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=265301). **Wo befinden sich die Dateiinformationen?** Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt **Bereitstellung von Sicherheitsupdates**. **Wo sind die Hashes der Sicherheitsupdates?** Anhand der Hashes SHA1 und SHA2 der Sicherheitsupdates kann die Echtheit der heruntergeladenen Sicherheitsupdatepakete überprüft werden. Weitere Informationen zu Hashes, die dieses Update betreffen, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 2723135](https://support.microsoft.com/kb/2723135).

Ich führe ein betroffenes Betriebssystem aus, aber das Remotedesktopprotokoll (RDP) ist nicht aktiviert. Wird mir das Update dennoch angeboten?
Ja. Obwohl Systeme, auf denen RDP nicht aktiviert ist, nicht durch die Sicherheitsanfälligkeiten gefährdet sind, wird Benutzern, die RDP nicht aktiviert haben, dieses Update dennoch angeboten, um den Schutz ihrer Systeme sicherzustellen.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für August. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll – CVE-2012-2526 Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows XP Service Pack 3 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll – CVE-2012-2526 ----------------------------------------------------------------- Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie das Remotedesktopprotokoll auf ein Objekt im Speicher zugreift, nachdem dieses gelöscht wurde. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem Zielsystem beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2012-2526](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-2526). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll – CVE-2012-2526 Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - Standardmäßig ist das Remotedesktopprotokoll nicht auf jedem Windows-Betriebssystem aktiviert. Systeme, auf denen RDP nicht aktiviert ist, sind nicht gefährdet. Unter Windows XP, kann RDP durch Remoteunterstützung aktiviert werden. - Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die direkt mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. #### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll – CVE-2012-2526 Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Blockieren des TCP-Ports 3389 an der Umkreisfirewall des Unternehmens** TCP-Port 3389 wird zum Initiieren einer Verbindung mit der betroffenen Komponente verwendet. Das Blockieren dieses Ports an der Umkreisfirewall des Netzwerks schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Dies kann dazu beitragen, Netzwerke vor Angriffen zu schützen, die ihren Ursprung außerhalb des Unternehmens haben. Das Blockieren der betroffenen Ports am Unternehmensumkreis ist die beste Verteidigung gegen internetbasierte Angriffe. Systeme können aber immer noch anfällig für Angriffe von innerhalb ihres Unternehmensumkreises sein. Unter Windows XP kann die Windows-Firewall zum Schutz einzelner Systeme beitragen. Standardmäßig lässt die Windows-Firewall keine Verbindungen zu diesem Port zu, mit Ausnahme von Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3, wenn die Funktion „Remotedesktop“ aktiviert ist. Weitere Informationen zum Deaktivieren der Windows-Firewallausnahme für Remotedesktop auf diesen Plattformen finden Sie im TechNet-Artikel [Aktivieren oder Deaktivieren der Remotedesktop-Firewallregel](https://technet.microsoft.com/library/cc736451.aspx). Wenn Sie die Windows-Firewallausnahme für Remotedesktop nicht deaktivieren können, lässt sich u. U. das Ausmaß dieser Sicherheitsanfälligkeit verringern, indem Sie für den Standardwert „Alle Computer“ (einschließlich derer im Internet) das lokale Netzwerk festlegen. Damit können Sie die Wahrscheinlichkeit von Angriffen aus dem Internet verringern. **Hinweis:** Es ist möglich, die betroffenen Komponenten manuell so zu ändern, dass sie andere Ports verwenden. Wenn Sie diese Aktionen durchgeführt haben, sollten Sie auch diese zusätzlichen Ports blockieren. - **Deaktivieren der Funktion „Remotedesktop“, wenn nicht mehr erforderlich** Wenn Sie diese Dienste nicht mehr auf Ihrem System benötigen, sollten Sie diese im Rahmen der empfohlenen Vorgehensweise zur Gewährung der Sicherheit deaktivieren. Durch das Deaktivieren von nicht genutzten und nicht benötigten Diensten werden Sicherheitsanfälligkeiten verringert. Weitere Informationen zum manuellen Deaktivieren von Remotedesktop finden Sie unter [Remotedesktop deaktivieren](https://www.microsoft.com/resources/documentation/windows/xp/all/proddocs/en-us/rdesktop_disable.mspx). Weitere Informationen zum Deaktivieren von Remotedesktop mithilfe von Gruppenrichtlinien finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 306300](https://support.microsoft.com/kb/306300). Weitere Informationen zu Remoteunterstützung einschließlich Anweisungen zum manuellen Deaktivieren von Remoteunterstützung und zum Deaktivieren mithilfe von Gruppenrichtlinien finden Sie im TechNet-Artikel [Remoteunterstützung](https://technet.microsoft.com/library/bb457177.aspx). #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll – CVE-2012-2526 **Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?** Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?** Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn das Remotedesktopprotokoll eine Sequenz speziell gestalteter Pakete verarbeitet, was um Zugriff auf ein Objekt im Speicher führt, das gelöscht wurde. **Was ist das Microsoft-Remotedesktopprotokoll (RDP)?** Mit dem Remotedesktopprotokoll (RDP) können Benutzer auf ihren Desktopcomputern eine virtuelle Sitzung erstellen. Mit RDP können Remotebenutzer auf alle Daten und Anwendungen auf ihren Computern zugreifen. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel [Remotedesktopprotokoll](https://msdn.microsoft.com/library/aa383015.aspx). **Ist Remotedesktop standardmäßig aktiviert?** Nein, die RDP-Verwaltung ist nicht standardmäßig aktiviert. Jedoch wird Endbenutzern, die RDP nicht aktiviert haben, das Update dennoch angeboten, um den Schutz ihrer Computer sicherzustellen. **Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?** Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. **Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** Bei Systemen, auf denen unterstützte Editionen von Windows XP ausgeführt werden, kann ein nicht authentifizierter Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine Reihe speziell gestalteter RDP-Pakete an das Zielsystem sendet. **Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?** Systeme, auf denen RDP aktiviert ist, sind hauptsächlich durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet. Systeme, auf denen RDP nicht aktiviert ist, sind nicht gefährdet. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie das Remotedesktopprotokoll Pakete im Speicher verarbeitet. **War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?** Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten. **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. ### Informationen zum Update Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung ------------------------------------------------------ **Sicherheitsportal:** Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im [TechNet Update Management Center](https://technet.microsoft.com/de-de/updatemanagement/bb245732). Die Website [Microsoft TechNet Sicherheit](https://technet.microsoft.com/de-de/security/default.aspx) bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. Sicherheitsupdates sind unter [Microsoft Update](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=40747&displaylang=de) und [Windows Update](https://update.microsoft.com/windowsupdate/) verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im [Microsoft Download Center](https://www.microsoft.com/de-de/download/search.aspx?q=security%20update) verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden. Außerdem können Sicherheitsupdates vom [Microsoft Update-Katalog](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=96155) heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS12-001“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter [Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog](https://catalog.update.microsoft.com/v7/site/faq.aspx). **Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:** Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747](https://support.microsoft.com/kb/961747/de). **Microsoft Baseline Security Analyzer** Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924.aspx). In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten. | Software | MBSA | |---------------------------|------| | Windows XP Service Pack 3 | Ja | **Hinweis:** Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924.aspx) besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können. **Windows Server Update Services** Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel [Windows Server Update Services](https://technet.microsoft.com/de-de/windowsserver/bb332157.aspx). **Systems Management Server** Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate. | Software | SMS 2003 mit ITMU | System Center Configuration Manager | |---------------------------|-------------------|-------------------------------------| | Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | **Hinweis:** Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf [System Center Configuration Manager](https://technet.microsoft.com/de-de/systemcenter/bb980621) zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das [Inventurprogramm für Microsoft Update](https://technet.microsoft.com/sms/bb676783.aspx) (ITMU) auch eine Option. Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter [Microsoft Update](https://update.microsoft.com/microsoftupdate) erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von [Windows Server Update Services](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=50120) unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website [SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates](https://technet.microsoft.com/sms/bb676783.aspx). Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter [SMS 2003 Software Update Scanning Tools](https://technet.microsoft.com/sms/bb676786.aspx). Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2003](https://technet.microsoft.com/sms/bb676766.aspx). System Center Configuration Manager verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen finden Sie im [System Center](https://technet.microsoft.com/de-de/systemcenter/bb980621). Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723](https://support.microsoft.com/kb/910723/de): Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung. **Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit** Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur [Updatekompatibilitätsbewertung](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc749197), die im [Anwendungskompatibilitäts-Toolkit](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=24da89e9-b581-47b0-b45e-492dd6da2971) enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen. Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird. Bereitstellung von Sicherheitsupdates ------------------------------------- **Betroffene Software** Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link: #### Windows XP (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt **Informationen zur Bereitstellung** in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB2723135-v2-x86-ENU.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB2723135-v2-x86-ENU.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2723135-v2.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2723135-v2$\Spuninst.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2723135.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2723135-v2\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
**Installationsmodi**
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
**Neustartoptionen**
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
**Besondere Optionen**
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:Pfad** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer
    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion
    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels
    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Edward Torkington von der NCC Group für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Remotedesktopprotokoll (CVE-2012-2526).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (14. August 2012): Bulletin veröffentlicht.
  • V2.0 (9. Oktober 2012): Bulletin überarbeitet, um das Update KB723135 für Windows XP erneut zu veröffentlichen. Endbenutzer müssen die erneut veröffentlichten Updatepakete nicht installieren, um ein Problem mit digitalen Zertifikaten zu vermeiden, das in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2749655 beschrieben ist.
  • V2.1 (10. Oktober 2012): Den Häufig gestellten Fragen (FAQ) wurde ein Eintrag bezüglich des erneut veröffentlichten Updates KB723135 als Anleitung zur Bereitstellung hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

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