Wachsender Datenschutzbedarf

Abgeschlossen

Contoso Ltd., ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen, sieht ein wachsendes Volumen vertraulicher Daten, das sich über seine Clouddienste verteilt, darunter Mitarbeiterdateien, Finanzdatensätze und KI-generierte Inhalte aus Tools wie Microsoft 365 Copilot. Während diese Technologien schnellere Entscheidungen und flexible Arbeitsumgebungen unterstützen, entstehen auch Sicherheitsrisiken. Vertrauliche Daten werden über Cloudplattformen, Remoteendpunkte, KI-Anwendungen und nicht von Microsoft stammende Dienste verschoben. Mit zunehmendem Datenvolumen nehmen auch die Herausforderungen zu, diese zu verwalten und zu schützen.

Zugriffssteuerungen helfen, aber der Schutz vertraulicher Daten hängt davon ab, zu wissen, wo sie gespeichert ist, wer darauf zugreifen kann und wie sie verwendet wird.

Die Folgen von Datenschutzverletzungen und Insiderbedrohungen

Wenn Organisationen vertrauliche Daten nicht schützen, können die Folgen schwerwiegend sein. Sicherheitsverletzungen können aus externen Angriffen, Insider-Bedrohungen oder versehentlichen Datenlecks resultieren. Unabhängig von der Ursache sehen sich Organisationen finanzielle Verluste, behördliche Sanktionen, Reputationsschäden und Betriebsunterbrechungen an.

Sicherheitsbehörden melden weiterhin den wachsenden Umfang dieser Bedrohungen. Im ENISA-Bericht zur Bedrohungslandschaft 2024 haben datenbezogene Bedrohungen stark zugenommen, die die öffentliche Verwaltung (12%), die digitale Infrastruktur (10%), den Finanzsektor (9%) und die Geschäftsdienstleistungen (8%) betreffen. Datenkompromittierungs-Vorfälle nahmen 2023 und 2024 zu und verdeutlichten die Notwendigkeit starker Datenschutzmaßnahmen.

Die Sicherheitsagentur für Cybersicherheit und Infrastruktur (CISA) berichtet in der Factsheet " Insider-Bedrohungen 101" , dass die durchschnittlichen Kosten für einen Insider-Risikovorfall 2023 16,2 Millionen US-Dollar pro Organisation erreicht haben, mit einem Durchschnitt von 86 Tagen, um diese Vorfälle zu identifizieren und einzudämmen. Insider-Bedrohungen können durch versehentliche Gefährdung, kompromittierte Anmeldeinformationen oder böswillige Absichten entstehen, wodurch proaktiver Datenschutz unerlässlich ist.

Organisationen müssen Risiken wie berücksichtigen:

  • Datenschutzverletzungen vor unbefugtem Zugriff: Angreifer missbrauchen schwache Zugriffskontrollen, kompromittierte Anmeldeinformationen oder ungesicherte Datenspeicher, um vertrauliche Informationen zu stehlen. Das Erzwingen einer starken Authentifizierung, das Prinzip der minimalen Berechtigungen und die Verschlüsselung tragen dazu bei, die Gefährdung zu verringern.
  • Social Engineering-Angriffe: Bedrohungsakteure verwenden Phishing, geschäftliche E-Mail-Kompromittierung oder andere Manipulationstechniken, um Mitarbeiter dazu zu bringen, vertrauliche Daten verfügbar zu machen. Mitarbeiterschulungen, E-Mail-Sicherheitskontrollen und Überprüfungsprozesse tragen dazu bei, diese Angriffe zu verhindern.
  • Datenlecks und Fehlkonfigurationen: Nicht ordnungsgemäß gesicherter Cloudspeicher, versehentliche Freigabe und Zugriff auf falsch konfigurierte Daten machen Daten unbeabsichtigt verfügbar. Sicherheitsüberwachungen, automatisierte Zugriffskontrollen und klare Richtlinien zur Datengovernance reduzieren die Wahrscheinlichkeit der Gefährdung.

Ohne einen strukturierten Sicherheitsansatz führen diese Risiken zu weit verbreiteten Datenexposition und langfristigen Geschäftlichen Herausforderungen.

Risiken, denen Organisationen gegenüberstehen

Organisationen müssen vertrauliche Daten vor externen und internen Bedrohungen schützen, während sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Zu den wichtigsten Risiken gehören:

  • Externe Bedrohungen: Cyberangriffe, Phishing und böswillige Aktivitäten, die auf vertrauliche Daten abzielen, um finanzielle Gewinne oder Spionage zu erzielen.
  • Insider-Risiken: Mitarbeiter oder Auftragnehmer, die versehentlich oder absichtlich Daten verfügbar machen.
  • Compliance-Herausforderungen: Komplexe und sich entwickelnde regulatorische Anforderungen, die konsistente Datengovernance und Berichterstellung erfordern.
  • KI-Sicherheitsrisiken: KI-Tools, die auf vertrauliche Daten zugreifen oder verarbeiten, können Risiken darstellen, wenn sie nicht ordnungsgemäß kontrolliert werden.

Die Notwendigkeit eines proaktiven Ansatzes

Reaktive Sicherheitsmaßnahmen sind oft zu spät, um Schäden zu verhindern. Organisationen benötigen eine proaktive Datenschutzstrategie, die Folgendes umfasst:

  • Datenklassifizierung und Bezeichnung: Identifizieren und Kennzeichnen vertraulicher Daten, um konsistente Sicherheitsrichtlinien anzuwenden.
  • Verhinderung von Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP) und Aufbewahrungsrichtlinien: Steuern der Datenfreigabe, Verhindern von Lecks und Erfüllen der Complianceanforderungen.
  • Insider-Risikomanagement-Tools: Erkennen sie riskantes Verhalten und untersuchen Sie Sicherheitsvorfälle, bevor Daten kompromittiert werden.
  • Dynamische Sicherheitskontrollen: Wenden Sie Schutzmaßnahmen basierend auf Echtzeit-Risikosignalen an, um die Sicherheitserzwingung bei Änderungen des Benutzerrisikos anzupassen.
  • KI-Sicherheitsmaßnahmen: Steuern Sie, wie vertrauliche Daten in KI-Modellen verwendet oder verarbeitet werden, um Gefährdungen zu verhindern.

Durch eine präventive Vorgehensweise schützen Organisationen vertrauliche Informationen, pflegen compliance und reduzieren die finanziellen und betrieblichen Folgen von Sicherheitsvorfällen.