Energiezustände

Ein Leistungszustand gibt den Energieverbrauch (und damit das Ausmaß der Computeraktivität) durch das System oder ein einzelnes Gerät an. Der Energiemanager legt den Energiezustand des Systems als Ganzes fest. Gerätetreiber legen den Leistungsstatus ihrer einzelnen Geräte fest.

Die ACPI-Spezifikation definiert zwei Gruppen von diskreten Leistungszuständen: Systemleistungszustände und Gerätestromzustände. Jeder Energiezustand hat einen eindeutigen Namen.

Systemleistungszustände heißen Sx, wobei x eine Statusnummer zwischen 0 und 5 ist. Geräteleistungszustände heißen Dx, wobei x eine Statusnummer zwischen 0 und 3 ist. Die Statusnummer bezieht sich umgekehrt auf den Stromverbrauch: Höhere nummerierte Zustände verbrauchen weniger Energie. Die Zustände S0 und D0 sind die leistungsfähigsten, voll funktionsfähigen Zustände mit dem höchsten Energieverbrauch. Die Energiezustände S5 und D3 sind die am wenigsten energieintensiven Zustände und weisen die längste Aufwecklatenz auf.

Diese klar definierten Leistungszustände ermöglichen es vielen Geräten verschiedener Hersteller, konsistent und vorhersehbar zusammenzuarbeiten. Wenn der Power Manager beispielsweise das System im Zustand S3 festlegt, kann es sich auf Treiber verlassen, die die Energieverwaltung unterstützen, nicht nur, um ihre Geräte in den entsprechenden Gerätestromzustand zu versetzen, sondern auch auf vorhersehbare Weise in den Arbeitszustand zurückzukehren.