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WCL319
Was wurde in Vista getan, um die Zuverlässigkeit und den Betrieb für den User zu optimieren ?
Weniger Störungen/Probleme
- Schon bei der Entwicklung wird auf Zuverlässigkeit geschaut
D.h. bevor Code eingecheckt wird, muß es eine Reihe von Tests bestehen, die die Zuverlässigkeit testen - kann erst eingecheckt werden, wenn es die Tests besteht - extrem viele Beta Tester - extrem viel Feedback bekommen.
Bei XP wurden die automatischen Betareports erst viel später in den Dev Prozess eingeführt
Bei Vista haben die Error Reports gleich von Beta 1 den Dev Prozess beeinflusst - d.h. extrem viele Bugs und Hänger wurden schon in der Betaphase gefunden - WIndows Update ändert viel - man muß nicht mehr auf SP1 warten, weil wir kritische Updates über WIn Update einspielen und somit laufend updaten
- Hangs
- Wenn du z.b. einen Share öffnen möchtest, der nicht existiert, kannst du diesen Request nicht killen, bevor er nicht ein Time Out hat - ist jetzt anders
- Reboots
- viel gemacht, um Reboots seltener zu machen
- Restart Manager - kann Applikationen stoppen, die DLLs benutzen. Wenn ich eine DLL austauschen will und eine App verwendet ihn, kann ich sie nicht austauschen. Restart manager kann diese Apps stoppen und danach wieder starten. Einige Apps nutzen das bereits - diese Dateien können verwendet werden ohne Reboot.
- Wenn ich restarten muß, wird versucht den alten Status wieder herzustellen
Wenn ich meinen Rechner über Nacht laufen lassen und Files und Apps offen habe und in der Nacht rebootet mein Computer wegen Updates, werden beim Einloggen diese Apps wieder hergestellt
- Automated Feedback ans Resoultion
- Fehler werden - wenn der Benutzer es will - in Realtime an MS gesendet
- 3th Party App Fehler werden an die Hersteller dieser App weitergeleitet
- was neu ist, ist, daß in der Datenbank nach Fehlern gesucht wird und eine Lösung - wenn vorhanden - angezeigt wird
- Wenn es keine Lösung gibt, bleibt das Problem im "Problem Reports and Solution " box - es wird regelmässig geschaut, ob es dazu schon eine Lösung gibt.
Helping Users help themselves
- 3 Stufen der Problemlösung:
Automatische Diagnose und Problemhebung - beste Lösung
WDI - Windows Diagnostic Infrastructure
Agent, der die Systemgesundheit beobachtet und reagiert
Wir sehen Ressourceverschwendung (Memoryleak, Prozessorausnutzung, ..)Hardwareprobleme, ..
moderne Hardware hat Selbstmonitoring - wie bei Servern - wir beobachten diese Schnittstellen und melden es dem Benutzer - ich kann als IT diese Meldungen modifizieren ("Keine Angst, ich habe die Meldung auch, ich bin sofort bei dir und fixe es") bzw. kann diese Meldungen in mein Monitoring System gebenWir erkennen, wenn der Computer langsamer wird und reagieren...
Wenn ein Programm zu viele Ressourcen braucht, bringen wir ein Fenster und bieten an, diese App zu tötenWindows Ressource Protection: Werden trusted Files verändert, stellt Vista diese automatisch wieder her (wie auch schon in XP)
Unbootable System - wir können nicht bootbare Systeme wieder Startbar machen
Startup Repair Tool - kann 80 % der Probleme lösen
läuft von der Windows DVD oder ich kann es als Teil des Images machen
(In der Demo hat er die Rechte von user32.dll geändert, damit ist der Rechner nicht mehr hochgekommen und hat das automatisch gefixt)
Assisted Support - was haben wir in Vista getan um besser helfen zu können
- Reliability and Performance MOnitor
Ich sehe genau, wer meine CPU benötigt, wer meine HD braucht, wie mein Speicher aussieht und das Netzwerk - Reliability Monitor
Blackbox, die die Zuverlässigkeit meines Rechenrs mitprotokolliert
Damit sehe ich, wie zuverlässig das System ist
Ich sehe die Installationen, d.h wenn mein Rechner schlechter wird, sehe ich, wann es begonnen hat und was ich da geändert habe - Data Collection
Sammelt Daten meines Computers zur Auswertung von PerformanceProblemen - Remote Assistent
kene Probleme mehr mit Firewall - wenn ich von meinem PC ein Remote Assistente Anfrage mache, geht das völig Firewall unabhängig !
Endlich kann man dem Remote User auch über mehrere Firewalls helfen - was ja bis jetzt quasi unmöglich war !
Remote Assistent ist völlig integriert in IM - wir haben auch APIs für 3th Party IM
IT kann auch eine Gruppe enablen, die proaktiv dem Benutzer Hilfe anbieten dürfen -hier bekommt der Benutzer aber eine 2 Stufie Warnung, daß jemand seinen PC steuern möchte´
- Reliability and Performance MOnitor
Performance in Vista
Vista muß so performant und "responisive" sein
d.h. der Benutzer geht vor - Ziel ist nicht das schnellste System für Apps zu machen, sondern das schnellste System für den Benutzer zu machen
Rechner hat gewissen Ressourcen (Speicher, CPU, Graphik, ..) - ich muß entscheiden, welcher der vielen Requests die Ressourcen bekommt
In Vista haben wir geschaut, daß der Benutzer den Vorrang hatBeispiel Disk I/O - Disk ist einfach langsam - sind einfach die Grenzen der Physik, auch wen sie immer schneller werden - sequentieller Zugriff wird immer schneller - aber - Random Access ist einfach langsam 1 Gb Data sequentiell = 12, 8 Secunden, 1 GB Daten random = 17 Minuten !
Was sieht der Benutzer: Es wird langsam, Programme starten tlw. langsam...
wir haben dazu einerseits das memory management besser gemacht
Bei XP - wenn ich Programme starte und wieder beende, bleiben sie im Speicher (weil ich die vielleicht wieder brauche), wenn ich es starte, geht es schneller - an sich ein guter AnsatzBei Vista merken wir uns die Systemnutzung. Wir erkennen über Zeit, User und Wochentag, was der Benutzer startet - wir laden das vor und haben dann einen "Warm State" - schnelleres starten
Beispiel Fast User Switching: Wenn ich Benutzer wechsle, schmeisst Vista die Prozesse des alten Benutzers aus dem Moemor und lädt meine, bevor ich noch mein Passwort eingegeben habe....Beispiel Antivurs: AV rennt jeden Morgen, dann nicht mehr. In Xp würde das AV programm im Speicher bleiben, Vista erkennt, daß dieses Programm tagsüber nciht mehr verwendet wird und schmeisst es aus dem Speicher. Durch diese Methoden habe ich mehr Speicher zur Verfügung
wie können wir diskzugriffe weniger machen
ReadyBoost
Memory des USB Sticks wird als zusätzlicher Cache verwendet
Ist kein zusätzlicher Hauptspeicher !
Ist nicht so schnell wie System Memory, aber schneller als die HD
wir können USB Disk oder SD Card, .. verwenden
Auf dem Stick werden nur Lesezugriffe gecached - keine Schreibzugrife, weil wir uns nicht darauf verlassen können, daß der Stick drinnen ist
Daten am Stick sind encrypted
Daten sind mit Faktor 1,8 - 2,3 komprimiert
Sobald Vista das erkennt, benutzt es die Daten von Super Fetch und lädt die Dinge, die ich wahrscheinlich brauche, in den Chache - dauert ca. 1 MInuteHybrid Hard Disk
Normale Harddisk mit einem extra Chache - die ersten haben ca. 1 GB Cache, wird steigen
Wir nutzen das - wir schalten die HD einfach ab und nutzen den Cache
1. Lärm, 2. Strom, 3. Sicherheit
Diesen Speicher können wir besser nutzen als Readyboost - weil wir sicher sind, daß dieser Speicher im Rechner bleibt (im Gegensatz zu USB Stick)
Wir schmeissen auch Daten beim Hybernate in diesen Speicher - z.b. die Grafiktreiber, die sind das erste, was ich beim Resume brauche
Manche Dinge schmeisse ich ich immer in den Cache...
Diese HDs sind noch in Development, sind derzeit nicht verfügbar...Priorisierte I/O
Wir könne Disk I/Os nicht verhindern....
aber wir haben jetzt Low Priority I/Os
Devs hatten bis jetzt die Möglichkeit, CPU prioritäten zu setzen, jetzt können sie auch HArddisk Zugriffe steuern
Unsere Programme nutzen das schon: INdexing, Defrag, ...
Das muß die App selber steuern, d.h. derzeige Apps verwenden es noch nicht (ausser unsere) - zukünfitge Apps (Virus usw.) werden es verwenden
Wir steuern das nur bei Programmen im AutoStart Folder - dort definieren wir, wieviele Ressourcen Apps im Autostart verwenden dürfen - wieder um den Benutzer ein schnelleres "ich kann arbeiten" Erlebnis zu geben
Fazit:
Vieles in Vista ist Grundlagenarbeit, vieles ist eine extrem gute Basis für Hard- und Softwarehersteller, Ihre Programme noch besser zu machen und besser auszunutzen.
Der normale User bekommt in der Regel von all diesen Verbesserungen nichts mit, er wird nur viel seltener das Gefühl haben, daß der Rechner "so komisch langsam" ist. Merken tut man es dann erst wieder, wenn man auf einem alten System arbeitet.....
Ich kann von meinen Erfahrungen mit Vista RTM nach einer Woche sagen, daß arbeiten echt Spaß macht und das System wesentlich "responsiv" ist als XP. Ja, es kommt imme rnoch manchmal vor, daß ich die (hübsche runde) Sanduhr sehe, aber es ist wesentlich seltener als XP....
Wenn die Hardware (Hybrid Harddisk) und die3th Party Softwarehersteller die neuen Möglcihkeiten voll nutzen, werden wir die Unterschiede noch extremer spüren...
Christian