Hallo,
ich möchte hier ein Problem aus meinem Arbeitsumfeld beschreiben:
Auch wenn es aus ökologischer Sicht nicht gut ist, so gibt es dennoch (Support) PCs, die 24/7 eingeschaltet sind mit angemeldeten UserSessions. Sessions werden dann gesperrt.
Seit etwa einem Jahr besteht das Problem, dass das System nach einigen Tagen (5 Tage oder auch erst nach 2-3 Wochen) extrem langsam wird.
Der Taskmanager bzw. Eventlogs,... geben keinen Aufschluss darüber.
Es betrifft in erster Linie Windows 10 aber auch Windows 11.
Es betrifft HP und Lenovo PCs.
Es betrifft Neuinstallationen und sowie bestehende Installationen.
Es ist nicht direkt zusammenhängend mit ausständigen Neustarts nach den monatlichen, kumulativen Updates
Es sind lokal eingerichtete Profile und keine Roaming Profiles. (im Bezug auf dieses Problem : https://learn.microsoft.com/de-de/troubleshoot/windows-server/performance/performance-issues-custom-default-user-profile)
Es gibt keine Fehlermeldung oder ein Fehlerbild, das ich hier genauer beschreiben könnte. Das System reagiert allgemein träge auf alle Anforderungen. Auch wenn man alle Programme schließt (auch im Systemtray) und den Virenscanner deaktiviert.
Es bleibt träge, auch wenn man dann nur ein Programm wieder öffnet.
Es wurden schon mehrere Programme ausgeschlossen, sodass ich den Grund nur beim Betriebssystem selbst sehen kann, das sich drosselt um den Benutzer zum Neustart zu bewegen.
Nach einem Neustart (bzw. im Test auch mal nach einem Abmelden und sofortigen neu anmelden) sind die Probleme weg, bis sie dann ein paar Tage oder Wochen später wieder auftreten
Ist das Verhalten beabsichtigt? Oder kennt es noch jemand?