NCv2-Serie

Gilt für: ✔️ Linux VMs ✔️ Windows VMs ✔️ Flexible Skalensätze ✔️ Einheitliche Skalensätze

NCv2-Serien-VMs werden mit NVIDIA Tesla P100-GPUs betrieben. Im Vergleich zur NC-Serie können diese GPUs eine mehr als doppelte Rechenleistung erzielen. Kunden können diese neuen GPUs für herkömmliche HPC-Workloads wie Modellierung von Lagerstätten, DNA-Sequenzierung, Proteinanalysen, Monte Carlo-Simulationen und Ähnliches nutzen. Zusätzlich zu den GPUs werden virtuelle Computer der NCv2-Serie mit Intel Xeon E5-2690 v4-CPUs (Broadwell) betrieben.

Die NC24rs v2-Konfiguration bietet eine Netzwerkschnittstelle mit geringer Wartezeit und hohem Durchsatz, die sich ideal für die Verarbeitung eng gekoppelter paralleler Computingworkloads eignet.

Storage Premium: Unterstützt
Storage Premium-Zwischenspeicherung: Unterstützt
Ultra Disks: Unterstützt (Weitere Informationen zur Verfügbarkeit, Verwendung und Leistung)
Livemigration: Nicht unterstützt
Updates mit Speicherbeibehaltung: Nicht unterstützt
Unterstützung von VM-Generationen: Generation 1 und 2
Beschleunigter Netzwerkbetrieb: Nicht unterstützt
Kurzlebige Betriebssystemdatenträger: Unterstützt
Nvidia NVLink Interconnect: Nicht unterstützt
Geschachtelte Virtualisierung: Nicht unterstützt

Wichtig

Für diese VM-Serie ist das vCPU-Kontingent (Kernkontingent) in Ihrem Abonnement anfänglich in jeder Region auf 0 festgelegt. Sie können für diese Serie in einer verfügbaren Region eine Anhebung des vCPU-Kontingents anfordern.

Size vCPU Memory: GiB Temporärer Speicher (SSD): GiB GPU GPU-Arbeitsspeicher: GiB Max. Anzahl Datenträger Maximaler Durchsatz des Datenträgers ohne Cache: IOPS/MBit/s Maximale Anzahl NICs
Standard_NC6s_v2 6 112 736 1 16 12 20.000/200 4
Standard_NC12s_v2 12 224 1474 2 32 24 40.000/400 8
Standard_NC24s_v2 24 448 2948 4 64 32 80.000/800 8
Standard_NC24rs_v2* 24 448 2948 4 64 32 80.000/800 8

Eine GPU entspricht einer P100-Karte.

*RDMA-fähig

Unterstützte Betriebssysteme und Treiber

Um die GPU-Funktionen von virtuellen Azure-Computern der N-Serie nutzen zu können, müssen NVIDIA-GPU-Treiber installiert werden.

Mit der NVIDIA-GPU-Treibererweiterung werden entsprechende NVIDIA-CUDA- oder GRID-Treiber auf einem virtuellen Computer der N-Serie installiert. Installieren oder verwalten Sie die Erweiterung mithilfe des Azure-Portals oder mit Tools wie Azure PowerShell oder Azure Resource Manager-Vorlagen. Informationen zu unterstützten Betriebssystemen und Bereitstellungsschritten finden Sie in der Dokumentation zur NVIDIA-GPU-Treibererweiterung. Allgemeine Informationen zu VM-Erweiterungen finden Sie unter Erweiterungen und Features für virtuelle Azure-Computer.

Wenn Sie NVIDIA-GPU-Treiber manuell installieren möchten, finden Sie Informationen zu unterstützten Betriebssystemen und Treibern sowie Schritte zur Installation und zur Überprüfung unter Einrichten von GPU-Treibern der N-Serie für Windows bzw. Einrichten von GPU-Treibern der N-Serie für Linux.

Definitionen der Größentabelle

  • Speicherkapazität wird in GiB-Einheiten oder 1.024^3 Bytes angezeigt. Beachten Sie beim Vergleich von in GB (1000^3 Bytes) gemessenen Datenträgern mit in GiB (1024^3) gemessenen Datenträgern, dass die in GiB angegebenen Kapazitätszahlen kleiner erscheinen können. Beispiel: 1.023 GiB = 1.098,4 GB.

  • Der Datenträgerdurchsatz wird in E/A-Vorgängen pro Sekunde (Input/Output Operations Per Second, IOPS) und MB/s gemessen, wobei MB/s = 10^6 Bytes/Sekunde beträgt.

  • Datenträger können mit oder ohne Cache betrieben werden. Beim Datenträgerbetrieb mit Cache ist der Hostcachemodus auf ReadOnly oder ReadWrite festgelegt. Beim Datenträgerbetrieb ohne Cache ist der Hostcachemodus auf None festgelegt.

  • Weitere Informationen, wie Sie die beste Speicherleistung für Ihre VMs erzielen können, finden Sie unter Leistung von virtuellen Computern und Datenträgern.

  • Expected network bandwidth (Erwartete Netzwerkbandbreite) ist die maximal aggregierte Bandbreite pro VM-Typ, die netzwerkadapterübergreifend für alle Ziele zugeordnet ist. Weitere Informationen finden Sie unter Netzwerkdurchsatz virtueller Computer.

    Die Einhaltung von Obergrenzen wird nicht garantiert. Grenzwerte dienen als Richtlinien bei der Auswahl der richtigen VM-Art für die jeweilige Anwendung. Die tatsächliche Netzwerkleistung hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen beispielsweise Netzwerküberlastung, Anwendungslasten und die Netzwerkeinstellungen. Informationen zum Optimieren des Netzwerkdurchsatzes finden Sie unter Optimieren des Netzwerkdurchsatzes für virtuelle Azure-Computer. Unter Umständen muss eine bestimmte Version ausgewählt oder der virtuelle Computer optimiert werden, um die erwartete Netzwerkbandbreite unter Linux oder Windows zu erzielen. Weitere Informationen finden Sie unter Testen der Bandbreite/des Durchsatzes (NTTTCP).

Weitere Größen und Informationen

Preisrechner: Preisrechner

Weitere Informationen zu Datenträgertypen finden Sie unter Welche Datenträgertypen stehen in Azure zur Verfügung?

Nächste Schritte

Weitere Informationen dazu, wie Sie mit Azure-Computeeinheiten (ACU) die Computeleistung von Azure-SKUs vergleichen können.