Bereitstellen von System Center Operations Manager

Wichtig

Diese Version von Operations Manager hat das Supportende erreicht. Sie sollten ein Upgrade auf Operations Manager 2022 durchführen.

Alle individuellen Bereitstellungen von System Center Operations Manager-Verwaltungsgruppen sind entweder vollständige Installationen, bei denen alle Features auf einem einzigen Server geladen werden, oder verteilte Installationen. Installationen können dann zu einer Operations Manager-Gesamtinfrastruktur aus mehreren Verwaltungsgruppen kombiniert werden. Diese Verwaltungsgruppen können entsprechend Ihren betrieblichen Erfordernissen zueinander in Beziehung gesetzt werden.

In diesem Abschnitt wird eine individuelle Bereitstellung einer Verwaltungsgruppe beschrieben, bei der die Funktionen von Operations Manager entweder auf einem Einzelserver oder auf mehreren Servern installiert werden.

Informationen zum Verbinden von Verwaltungsgruppen finden Sie unter Verbinden von Verwaltungsgruppen in Operations Manager.

Vorbereitung

Bevor Sie mit der Bereitstellung beginnen, lesen Sie die Anmerkungen zu dieser Version, und vergewissern Sie sich, dass Ihr Server den Mindestsystemanforderungen von Operations Manager entspricht. Weitere Informationen finden Sie unter

Bevor Sie mit der Bereitstellung beginnen, lesen Sie die Anmerkungen zu dieser Version, und vergewissern Sie sich, dass Ihr Server den Mindestsystemanforderungen von Operations Manager entspricht. Weitere Informationen finden Sie unter

Rollenzuweisung für Operations Manager-Administratoren

In System Center Operations Manager weist das Setup der Operations Manager-Administratorrolle automatisch die Administratorgruppe auf dem lokalen Computer zu. Sie müssen mit einem Konto mit lokalen Administratorrechten angemeldet sein, um Setup auf dem ersten Verwaltungsserver auszuführen, den Sie installieren. Damit ist gewährleistet, dass Sie nach dem Setup die Betriebskonsole öffnen können. Wenn Sie noch weitere Verwaltungsserver installieren, müssen sie ein Domänenkonto verwenden, bei dem Sie Mitglied sind.

Erforderliche Konten

Beim Setup müssen Sie drei Konten angeben: das Verwaltungsserver-Aktionskonto, das Konto System Center-Konfigurationsdienst und System Center-Datenzugriffsdienst und das Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge. In Operations Manager können Sie dasselbe Konto für den System Center-Konfigurationsdienst und den System Center-Datenzugriffsdienst auswählen.

Wenn Sie die Berichterstellung installieren, müssen Sie ein weiteres Konten angeben: das Datenlesekonto. Weitere Informationen zu den Berechtigungen, die vor dem Ausführen des Setups gewährt werden müssen, und den Berechtigungen, die den Konten während des Setups zugewiesen werden, finden Sie in der Anleitung Service, User, and Security accounts (Dienst-, Benutzer- und Sicherheitskonten).

Hinweis

Wenn Sie für die Installation ein bestimmtes Konto erstellen, muss dieses Konto ein Mitglied der Serverrolle sysadmin für Microsoft SQL Server sein, und zusätzlich muss ein Zugriff auf die Masterdatenbank möglich sein.

Hinweis

Wenn Sie mehrere Verwaltungsserver installieren, werden Sie jedes Mal, wenn Sie einen Verwaltungsserver hinzufügen, zur Angabe von Verwaltungsserver-Aktionskonto und des Kontos System Center-Konfigurationsdienst und System Center-Datenzugriffsdienst aufgefordert. Sie müssen bei jeder Installation die gleichen Konten angeben.

SQL Server-Anforderungen

System Center Operations Manager benötigt Zugriff auf eine Serverinstanz mit Microsoft SQL Server. Diese Instanz kann auf einem Computer platziert werden, der in einer verteilten Installation von den Verwaltungsservern getrennt ist, oder aber auf dem ersten Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe. In beiden Fällen muss die Instanz von Microsoft SQL Server bereits vorhanden und verfügbar sein, ehe Sie mit der ersten Installation eines Verwaltungsservers beginnen. Für die SQL Server-Sortierung muss ein gültiger Wert eingestellt und der SQL-Volltextsuchdienst muss aktiviert sein. Informationen zu den von Operations Manager unterstützten SQL Server-Versionen finden Sie im Abschnitt SQL Server-Anforderungen der Überlegungen zum Entwurf von SQL Server.

Während der Installation muss Folgendes angegeben werden:

  • Der Name des SQL Server-Datenbankservers, der Name der Always On-Verfügbarkeitsgruppe oder der Name des primären Clusters und der Instanzname. Wenn Sie SQL Server mithilfe der Standardinstanz installiert haben, müssen Sie nur den SQL Server-Namen angeben.

Sie können die Standardwerte annehmen oder eigene Werte festlegen für:

  • Die Portnummer des SQL-Servers. Standardmäßig lautet sie 1433.

  • Eine neue Betriebsdatenbank (bei der ersten Verwaltungsserverinstallation in der Verwaltungsgruppe) oder eine vorhandene Betriebsdatenbank (bei der Installation zusätzlicher Verwaltungsserver in einer vorhandenen Verwaltungsgruppe).

  • Der Datenbankname. Standardmäßig lautet er „OperationsManager“.

  • Die Anfangsgröße der Datenbank. Standardmäßig beträgt sie 1000 MB.

  • Die Speicherorte der Datendatei und des Protokollordners. Standardmäßig sind dies C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSQLSERVER\MSSQL\Data oder C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10.MSSQLSERVER\MSSQL\Log entsprechend den Standardwerten von SQL Server.

Wichtig

Wenn TCP/IP auf einem Remoteserver, auf dem die SQL Server-Datenbank gehostet wird, deaktiviert ist, kann von Setup keine Verbindung zur SQL Server-Datenbank hergestellt werden. Sie müssen TCP/IP auf dem Remoteserver aktivieren, um dieses Problem zu beheben.

Stellen Sie sicher, dass SQL Server Reporting Services ordnungsgemäß installiert und konfiguriert ist. Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration von SQL Server Reporting Services finden Sie unter Installieren des Berichtsservers im einheitlichen Reporting Services-Modus. Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration von SQL Server 2016 Reporting Services finden Sie unter SQL Server-Installation (SQL Server 2016).

Weitere Informationen, die Ihnen bei der richtigen Planung der SQL Server-Konfiguration zur Unterstützung von Operations Manager helfen, finden Sie unter Überlegungen zum Entwurf von SQL Server.

Nächste Schritte